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Wintermeer und Dünenzauber von Janz, Tanja (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.09.2020
  • Verlag: HarperCollins
eBook (ePUB)
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Wintermeer und Dünenzauber

Ein nordfriesischer Winter voll Dünenzauber und Liebe

Wenn Jana am Nordseestrand steht und tief durchatmet, weiß sie, dass sie die richtige Entscheidung getroffen hat. Hier in St. Peter-Ording ist sie zu Hause, hier gehört sie hin. Alles andere lässt Jana hinter sich und freut sich darauf, hier einen Geschenkladen zu eröffnen. Direkt gegenüber von Ayk Truels Buchhandlung. Als der Buchhändler auffallend oft herüberkommt, beginnt Jana schon fast von gemeinsamen Abenden am Kamin zu träumen. Doch Ayk hat ein Geheimnis und ein ungewöhnliches Anliegen: Jana soll ihm helfen, den Zauber des Meeres einzufangen.



Tanja Janz wollte schon als Kind Bücher schreiben und malte ihre ersten Geschichten auf ein Blatt Papier. Heute ist sie Schriftstellerin und lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen im Ruhrgebiet. Neben der Schreiberei und der Liebe zum heimischen Fußballverein schwärmt sie für St. Peter-Ording, den einzigartigen Ort an der Nordseeküste.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 22.09.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959675895
    Verlag: HarperCollins
    Größe: 2285 kBytes
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Wintermeer und Dünenzauber

Prolog

»Entschuldigung. Sie müssen mir unbedingt helfen. So was ist mir wirklich noch nie passiert. Eine bodenlose Unverschämtheit ist das!«

Felke ließ das Fernglas sinken, durch das sie zuvor über die im Sonnenschein glitzernden Wellen der Nordsee geschaut hatte. Neben ihr auf der Veranda des Pfahlbaus stand eine ältere Dame, deren empörter Blick sie fixierte. Sie trug ein maritimes Strandkleid. Auf ihrem Kopf saß ein Strohhut, der mit einem dunkelblauen Band und weißen Polka Dots umwickelt war.

»Guten Tag. Was ist denn passiert?«, erkundigte Felke sich. Als Rettungsschwimmerin beaufsichtigte sie nicht nur den Schwimmbereich im Meer, sondern bemühte sich nebenbei auch um ein friedliches Strandleben.

»Den Strandkorb hat man mir streitig gemacht, obwohl ich ihn für zehn Tage gebucht habe. Stellen Sie sich das mal vor!« Die Frau stützte sich mit einer Hand an das hölzerne Geländer des Pfahlbaus, in der anderen hielt sie ein Waffelhörnchen. Das Eis war teilweise geschmolzen und tropfte unbemerkt auf den Holzboden.

»Und meine Strandtasche ist auch gestohlen worden. Darin war auch der Buchungsbeleg. Ich bin ja höchstens fünf Minuten weg gewesen, um ein Eis zu kaufen. Und als ich wiederkam ...« Sie machte eine aufgebrachte Handbewegung, warf einen Blick auf das Eis und leckte das Rinnsal von der Waffel.

»Das werden wir klären.« Felke nickte der Frau freundlich zu und schaute über ihre Schulter zu ihrem Kollegen Gunnar, der in der Kammer der Station Listen ausfüllen wollte. »Gunnar, ich bin mal eben weg. Übernimmst du die Strandaufsicht?«

»Aye, aye, Käpt'n«, rief er und legte kurz eine Hand an die Schläfe.

Lächelnd setzte sich Felke ihre Sonnenbrille auf und stieg mit der alten Dame die Treppen vom Pfahlbau der DLRG-Wachstation hinab. Sie folgte ihr bis zu einem Strandkorb, in dem ein Mann und eine Frau saßen. Zu ihren Füßen lag ein Golden Retriever im Sand, der gierig Wasser aus einem Edelstahlnapf schlabberte.

»Das ist meiner«, sagte die alte Frau und zeigte anklagend auf den Strandkorb, bevor sie sich den Rest des Waffelhörnchens in den Mund schob.

»Aber das stimmt doch nicht! Hier muss ein Missverständnis vorliegen«, entgegnete die Frau und stellte die Füße, die sie gekreuzt hatte, nebeneinander auf den Sand. »Wir haben den Strandkorb gemietet. Schon vor zwei Wochen.«

»Das ist ja wohl die Höhe!« Die alte Frau schüttelte bestimmt den Kopf. »Sie denken sich das aus, weil ich nämlich den Strandkorb gemietet habe.«

»Das haben wir bestimmt gleich.« Felke nickte der Dame beschwichtigend zu.

»Wir können Ihnen gerne unsere Buchungsbestätigung zeigen. Einen Moment«, schaltete sich der Mann ein. Er kramte in einem Rucksack herum und hielt wenig später einen Zettel in der Hand. »Hier, bitte schön.«

Felke setzte die Sonnenbrille ab, bevor sie das Blatt Papier überflog. Um einen Blick auf die Nummer werfen zu können, ging sie um den Strandkorb herum. »1402. Scheint alles in Ordnung zu sein.« Sie gab dem Mann den Beleg zurück.

»Aber das kann doch gar nicht sein!« Die alte Dame schaute sich hilflos um.

Beruhigend legte Felke ihr eine Hand auf die Schulter. »Keine Sorge. Ich kläre das. Warten Sie kurz hier.«

Sie ging durch den feinen Sand, überprüfte die Nummern auf den Strandkörben in der näheren Umgebung und schaute nach, ob sie belegt waren. In einigen Metern Entfernung wurde sie fündig. Sie winkte die alte Dame aufmunternd lächelnd zu sich.

»Ist das Ihre?« Felke deutete auf eine Tasche, die in einem verlassenen Strandkorb lag.

»Tatsächlich.« Die alte Dame schaute sie verwundert an. »Wie kann das sein?«

»Sie hatten einen Zahlendreher. Ihr Strandkorb hat die Nummer 1420, nicht 1402«, klärte Felke das Missverständnis auf.

Die Dame zog den Buchungsbeleg aus der Tasche hervor. »Stimmt. Hier steht 1420. Meine G

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