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Winterwunder für die Liebe Roman - "Ein wundervolles Buch!" Sophie Kinsella von Cox, Natalie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.10.2019
  • Verlag: Penguin Verlag
eBook (ePUB)
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Winterwunder für die Liebe

So wunderbar gemütlich wie ein Winterabend vor dem Kamin
An Weihnachtswunder hat Charlie noch nie geglaubt. Dabei könnte sie dieses Jahr ganz gut eines gebrauchen, denn ihr Freund hat sich gerade von ihr getrennt. Um nicht allein in London feiern zu müssen, bleibt ihr nichts anderes übrig, als die Feiertage bei ihrer Cousine zu verbringen, die eine kleine Hundepension auf dem Land führt. Charlie freut sich auf gemütliche Tage im verschneiten Cottage, prasselndes Kaminfeuer, heißen Kakao und einen glitzernd geschmückten Baum - doch die quirligen Vierbeiner halten sie mehr auf Trab als erwartet. Und auch der charmante Hundebesitzer Hugo lässt ihr Herz schneller schlagen. Vielleicht gibt es doch noch ein Weihnachtswunder für Charlie? Wenn nur der furchtbar eingebildete Tierarzt Cal nicht wäre ...

Natalie Cox war schon immer ein großer Fan romantischer Liebesgeschichten. Als sie alles ausgelesen hatte, was ihr in die Finger kam, beschloss sie, endlich ihr eigenes Buch zu schreiben. Ihr schokoladenbrauner Labrador saß dabei die ganze Zeit neben ihr. Natalie Cox lebt in London, verbringt aber auch gerne Zeit in ihrem kleinen Häuschen in Wales.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 14.10.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641253318
    Verlag: Penguin Verlag
    Serie: Penguin Taschenbuch 10501
    Originaltitel: Not just for Christmas
    Größe: 2032 kBytes
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Winterwunder für die Liebe

Kapitel eins

T. S. Eliot hat sich getäuscht. Der Dezember ist der übelste Monat von allen. Denn selbst wenn dich der blindwütige Kommerzgeist vor Weihnachten nicht runterzieht, gelingt das spätestens dem trostlosen Londoner Wetter. Heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit, als ich eigentlich E-Mails hätte beantworten sollen, fing ich an, über all das nachzudenken, was mit Weihnachten nicht stimmt. Und ohne es so recht zu beabsichtigen, machte ich eine Liste der »Zehn Dinge, die ich an Weihnachten nicht ausstehen kann«:

1) Die Formulierung »Frohe Weihnachten«, die wie ein Gruß gemeint sein mag, mir aber eher wie ein Befehl vorkommt - und zwar einer, der in mir den unmittelbaren Wunsch auslöst, ihm nicht zu gehorchen.

2) Dasselbe gilt für die fremdsprachigen Grüße: Feliz Navidad, Joyeux Noël. Wenn ich sie in meiner eigenen Sprache nicht mag, mag ich sie auch nicht auf Spanisch oder Französisch.

3) Weihnachtsfeiern im Büro, die nichts als eine armselige Entschuldigung für verheiratete Kollegen sind, zu viel zu trinken und sich untereinander Freiheiten herauszunehmen. (Es sei denn, es handelt sich um Sean aus der Buchhaltung, dem es jederzeit freisteht, sich mir gegenüber Freiheiten herauszunehmen.)

4) Heimkehrende Zecher in der U-Bahn, wie zum Beispiel der aufgedunsene Typ mit der Papierkrone, der gestern Abend im Zug auf der Northern Line neben mir einschlief und auf meinen Mantel sabberte. Zugegebenermaßen erntete auch ich mit meiner Interpretation von Santa Baby letzten Donnerstag spätabends auf der Jubilee Line ein paar gequälte Blicke. Aber meine Begleiter hatten mich dazu angestiftet. Die noch betrunkener waren als ich.

5) Idiotisch große Cheddar-Käselaibe anstelle von richtigem Essen auf Partys. Auch wenn ich durchaus eine Schwäche für Käse habe, brauche ich hin und wieder doch auch ein Wurstbrötchen.

6) Glühwein: Warum nur sind alle so verrückt nach abgründig miesem bulgarischem Rotwein, dem große Mengen an Zucker und Gewürzen zugesetzt wurden? Zumal man am nächsten Morgen mit einem Riesenkater aufwacht. Den ich in diesem Augenblick habe.

7) Adventskalender mit Schokolade. Da läuft nur das Marketing Amok. Verdrück einfach eine große Tafel Cadbury's am ersten Dezember und bring die Sache hinter dich.

8) Weihnachtsdekorationen mit Disney-Figuren, insbesondere entlang der Oxford Street. Was Hollywood und Weihnachten angeht, sollten wir uns an Nancy Reagan halten und einfach Nein sagen.

9) Weihnachtskarten mit Fotos des Nachwuchses, die wie Landminen in meinem Briefkasten lauern und mich daran erinnern, dass ich einunddreißig bin und noch keine Nachkommen produziert habe.

10) Elfen. Und zwar die nervigen. Also so ziemlich alle.

Im Sinne der Fairness beschließe ich, eine Gegenliste zu erstellen mit all den Dingen, die ich an Weihnachten mag:

1) Weihnachtsgebäck, insbesondere Mince Pies.

2) Echte Christbäume (die so wunderbar duften und unermessliches Unheil über zukünftige Generationen bringen werden, indem sie zum Klimawandel beitragen).

3) Arbeitsfreie Tage.

Zweifellos ist das Verhältnis 10 zu 3 nicht toll, ich werde wohl noch an der zweiten Liste feilen müssen. In diesem Augenblick aber, während ich mich mit den Ellbogen durch die Oxford Street kämpfe, fällt es mir schwer zu erkennen, welchen Reiz Weihnachten haben soll. Heutzutage wirkt es eher wie eine Parodie seiner selbst: Jegliche Spur viktorianischen Charmes wurde doch längst von den Schnäppchenjagden am Black Friday und der Weihnachtssondersendung von Top Gear zunichtegemacht. In der Bond Street muss ich mich durch eine Schar aufgedrehter japanischer Touristen drängeln, die Fotos eines neonorangen Christbaums machen. (Wohin nur sind Silber und Gold verschwunden?) Daraufhin weiche ich einer korpulenten älteren Frau aus, die mit grellroten Lamettafäden behängt ist und in einer Art Wohltätigkeitsattacke aggressiv eine Dose vor meine

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