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Winterzauber im kleinen Café an der Mühle von Erlenkamp, Barbara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.10.2019
  • Verlag: beHEARTBEAT
eBook (ePUB)
6,99 €
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Winterzauber im kleinen Café an der Mühle

Sophie im Glück! Ihr Leben läuft gerade einfach großartig - in Peter hat sie ihren Traummann gefunden und mit Tante Dottis Bistro konnte sie einen Traum verwirklichen. Die bevorstehende Adventszeit verspricht stressig zu werden, aber Sophie ist zuversichtlich, dass sie alles im Griff haben wird. Doch weit gefehlt: Ausgerechnet kurz vor Weihnachten kommt es zu einem großen Streit mit Peter, und Sophies Leben steht plötzlich Kopf. Zu allem Überfluss melden sich beide Dörfer, Wümmerscheid und Sollensbach, zum großen Wettbewerb 'Das schönste Weihnachtsdorf' an und beginnen einen unerbittlichen Kleinkrieg - und Sophie steckt mittendrin. Die winterliche Fortsetzung des Erfolgsromans 'Das kleine Café an der Mühle' - mit allen kauzigen und liebgewonnen Bewohnern von Wümmerscheid-Sollensbach. eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.

Hinter dem Pseudonym Barbara Erlenkamp steht das Ehepaar Christine und Andreas J. Schulte. Er ist Journalist und Krimiautor. Sie hat bereits in ihrer Schulzeit zusammen mit einer Freundin ihren ersten Roman geschrieben und arbeitet heute als technische Redakteurin. Das Ehepaar Schulte lebt mit seinen beiden Söhnen seit mehr als 25 Jahren auf dem Land, in der Nähe von Andernach am Rhein. Unter dem Pseudonym Barbara Erlenkamp schreiben sie zusammen moderne, humorvolle Frauen- und Unterhaltungsromane.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 283
    Erscheinungsdatum: 01.10.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732574254
    Verlag: beHEARTBEAT
    Größe: 1733 kBytes
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Winterzauber im kleinen Café an der Mühle

Hochbetrieb

"Ja, den Lauch für den Flammkuchen schneiden wir immer in feine Ringe."

Sophie unterdrückte ihre Ungeduld und versuchte, das Mikrofon, das knapp über ihrer Nase baumelte, zu ignorieren.

"Pardon, Monsieur, ich müsste kurz an den Herd da vorne."

Louis Garbon rückte seine weiße Kochmütze gerade und schob sich an dem Kameramann vorbei. Die Küche im Mühlenhof bot eigentlich genug Platz. Zumindest hatte Sophie das bisher immer gedacht, aber das vierköpfige Fernsehteam stand unweigerlich immer am falschen Platz und wollte natürlich auch einen optimalen Blickwinkel auf das jeweilige Geschehen haben.

"Oh, merde, so viel Salz ... jetzt muss ich die Eiersahne noch einmal anrühren."

"Sorry, ich wollte Sie nicht anrempeln."

"Sophie, bitte, ich muss die Gerichte für heute Mittag kochen. Aber so werde ich unmöglich fertig."

Sebastian Krüger, der bekannte Fernsehmoderator, lächelte milde, als er Louis' Klage hörte.

"Ich denke, wir können das Schlussinterview auch draußen vor dem Haus aufzeichnen, Frau von Metten. Kommt, Jungs, wir lassen Monsieur Garbon jetzt mal in Ruhe."

Sophie verdrehte hinter dem Rücken des TV-Moderators die Augen und lächelte Louis aufmunternd zu. "Wir sind draußen, du hast die Küche wieder für dich."

"Kamera?"

"Läuft!"

"Ton?"

"Glasklar, Basti."

"Abschlussaufsager, Tante Dottis Bistro, die Erste. Und bitte, Basti."

"Tante Dottis Bistro ist eine Offenbarung für alle, die die französische Landküche lieben. Doch was die junge Besitzerin, Sophie von Metten, ihren Gästen bietet, ist mehr als nur das, was man bei unseren französischen Nachbarn in den kleinen Landgasthöfen so schätzt. Frau von Metten, wie kamen Sie auf dieses Konzept?"

"Das Konzept habe ich zusammen mit Heidi Schwarzbeck entwickelt."

"Eine der Spitzenköchinnen in Deutschland, die sich allerdings aus dem Rummel rund um die Sterneküche zurückgezogen hat, wenn ich das kurz anmerken darf."

"Genau. Heidi war eine gute Freundin meiner verstorbenen Tante, der Vorbesitzerin des Mühlenhofes. Meine Tante hat hier früher ein Café betrieben."

"Doch damals war das nur ein kleines Café, nicht wahr? Erzählen Sie doch mal."

"Nun, eigentlich gibt es da nicht viel zu erzählen. Ich habe den Mühlenhof letztes Jahr geerbt, und ich habe mich nach einigem Nachdenken entschieden, das Erbe anzunehmen. Heidi Schwarzbeck hat dann einen guten Freund gebeten, mir zu helfen. Gemeinsam haben wir den französischen Koch Jean-Pierre Garbon hierher an die Mosel holen können, der mir in den ersten Monaten zur Seite stand. Heute arbeitet sein Neffe Louis bei mir in der Küche."

"Gut, dass Sie das ansprechen, Frau von Metten, Jean-Piere Garbon ist ja nicht irgendein Koch, er betreibt in unserem Nachbarland zahlreiche Bistros und hat bereits für den Staatspräsidenten gekocht."

"Ja, umso überraschter war ich, als Jean-Pierre sich für mich Zeit genommen hat. Drüben in Frankreich kennt ihn fast jedes Kind, weil er auch Koch der Fußballnationalmannschaft gewesen ist und mehrere Jahre lang eine eigene Fernsehsendung hatte."

Die Antworten kamen Sophie flüssig über die Lippen, aber sie musste sich sehr konzentrieren. Bei einem Zeitungsinterview konnte man wenn nötig kurz innehalten, doch das hier war etwas anderes. Schon der ganze Vormittag war anstrengend gewesen. Dieses Abschlussinterview setzte allem die Krone auf. Sophie fand es stressig, spontan auf Fragen zu antworten. Unpassenderweise schoss ihr während der Aufzeichnung durch den Kopf, ob sie nicht vielleicht doch die Stehkragenbluse mit den kleinen Punkten hätte anziehen sollen, aber jetzt war es für alle Kleidungsfragen ja längst zu spät. Was man aber nicht vergessen durfte: Kulinarisch unterwegs wurde landesweit ausgestrahlt, das würde eine wunderbare Werbung für das Bistro sein. Sophie riss sich zusammen und achte

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