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Winterzauber in Manhattan Roman von Baggot, Mandy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.10.2016
  • Verlag: Goldmann
eBook (ePUB)

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Winterzauber in Manhattan

Die Engländerin Hayley und ihre Tochter Angel sitzen im Flieger Richtung New York, um im Big Apple Weihnachten zu feiern. Begeistert stürzen sie sich ins Abenteuer: Kutschfahrten im Central Park, Schlittschuhrunden am Rockefeller Centre und Bummel auf der 5th Avenue. Doch die Stadt, die niemals schläft, hat mehr zu bieten - und Angel hat einen Herzenswunsch: ihren Vater kennenzulernen. Während Hayley sich auf die Suche nach dem Mann macht, mit dem sie die eine folgenreiche Nacht verbrachte, läuft sie Oliver über den Weg: Milliardär und Weihnachtsmuffel - bis jetzt. Denn dieses Fest könnte auch für ihn zu einem Fest der Liebe werden ...

Mandy Baggot ist preisgekrönte Autorin romantischer Frauenunterhaltung. Sie hat eine Schwäche für Kartoffelpüree und Weißwein, für Countrymusic, Reisen - und natürlich für Weihnachten. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann, ihren Töchtern und den Katzen Springsteen und Kravitz in der Nähe von Salisbury.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 576
    Erscheinungsdatum: 17.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641197278
    Verlag: Goldmann
    Originaltitel: One Wish in Manhattan
    Größe: 2732 kBytes
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Winterzauber in Manhattan

KAPITEL
EINS

McDonald's, Winchester Street, Salisbury, Wiltshire, Großbritannien

Hayley Walker hatte gekündigt. Einfach ihren Job hingeschmissen. Was hatte sie sich dabei nur gedacht? Ihr war nur ein Gedanke durch den Kopf gegangen: Flucht. Sie wollte weg von dem verschwitzten Greg und seinen verzweifelten Versuchen, sie anstatt der Wäsche in der chemischen Reinigung zu packen und in die Mangel zu nehmen. Aber jetzt, eine Stunde später, begann sie zu begreifen, dass sie weniger an Flucht und mehr ans Geld hätte denken sollen. Oder vielmehr an Geldmangel. Und daran, was sie nach Weihnachten tun sollte. Sie hatte viel zu spontan reagiert und das Handtuch geworfen. Eine Verzweiflungstat. Würde sie es bereuen? Ein Halbtagsjob als Eventplanerin reichte nicht aus, um Frühstücksspeck und das teure Müsli mit den Gutscheinen für Bücher zu kaufen.

"Gibt's dort Yorkshire Pudding?"

Hayley hob den Blick von ihrem Telefon und schaute ihre Tochter an, das neunjährige Mädchen, das so gern die teuren Frühstücksflocken aus der Packung mit den Büchergutscheinen aß. Angel hing ein halber Cheeseburger aus dem Mund, was sie jedoch nicht davon abhielt, auch noch den Strohhalm ihrer Diät-Cola hineinstecken zu wollen. Hayley hatte nicht genau gehört, was sie gesagt hatte. Irgendetwas mit Pudding. Sie war zu sehr damit beschäftigt, sich zu überlegen, ob die Zeit vor ihrer Abreise reichen würde, um die Stellenanzeigen im Lokalblatt zu studieren. Gleichzeitig ging sie in Gedanken die Reiseplanung noch einmal durch. Neue Kleidung für sie beide war natürlich jetzt nicht mehr drin. Was würde in diesem Winter wohl im Trend liegen? An eine Tweed-Phase glaubte sie eher nicht. Vielleicht konnte sie nachts weniger schlafen und das, was sie im Schrank hatten, umändern. Rasch verdrängte sie die Gedanken daran und richtete ihre Aufmerksamkeit auf Angel.

"Angel, wir sind in einem Restaurant, also benimm dich entsprechend."

Sie beobachtete, wie Angel die Augen verdrehte und dann den Blick langsam durch das McDonald's wandern ließ. Was auch immer ihre Tochter damit ausdrücken wollte, es war ein Restaurant. Es lagen Servietten auf dem Tisch, und außerdem war es das einzige Restaurant, das Hayley sich im Augenblick leisten konnte. Vor allem nach dem heutigen Tag. Sie seufzte. Dieses McDonald's war ihr Lokal. Hier aßen Mutter und Tochter gemeinsam Burger. Ein vertrauter Vorgang und tröstlich, besonders jetzt, da sie kurz davor stand, mit ihrer Tochter um die halbe Welt zu reisen.

"Und? Du hast meine Frage nicht beantwortet." Angel betonte jedes Wort auf übertriebene Weise. "Gibt. Es. Dort. Yorkshire. Pudding. In. New. York?"

Hayley legte ihr Telefon auf den Tisch. Sie hatte keine Ahnung, aber anscheinend war es für Angel sehr wichtig. Wichtiger als die Tatsache, dass sie noch nie geflogen war, im Flugzeug acht Stunden lang still sitzen musste und ein völlig neues Land entdecken würde. Wer hätte gedacht, dass Yorkshire Pudding eine so entscheidende Rolle spielen würde?

"Ich weiß es nicht", erwiderte Hayley. "Aber ich kann nachfragen." Sie lächelte ihre Tochter an.

"Schau doch bei Google nach."

"Was? Jetzt?"

"Bei McDonald's gibt's kostenloses WLAN . Das sagst du doch immer."

Angel saugte an ihrem Strohhalm und schaute sie aus ihren runden, an Murmeln erinnernde Augen an.

Kostenlos war im Augenblick entscheidend. In Hayley stieg plötzlich Stolz auf. Sie beobachtete, wie Angel mit ihren perfekten Zähnen in den Strohhalm biss. Ihre Wangen waren leicht gerötet, und ihr hellbraunes Haar war mit glitzernden Haargummis zu zwei Zöpfen geflochten. Angel war das Beste, was sie jemals zustande gebracht hatte. Ihre einzige befriedigende Leistung, und sie hatte sie fast ganz allein vollbracht. Vor Rührung zog sich ihr plötzlich die Kehle zusammen, und sie trank rasch einen Schluck.

"Ich kann es kaum e

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