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Wir zwei und ein Augenblick von Rose, Annie M. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.04.2020
  • Verlag: Forever
eBook (ePUB)
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Wir zwei und ein Augenblick

Das Glück schmeckt genau wie dieser Kuss Dass es mit ihrem Liebesleben nicht so klappt, findet Elena nicht weiter schlimm, denn der High-School-Abschluss steht kurz bevor. Und wenn sie in Mathe nicht durchfallen will, muss sie dringend etwas unternehmen. Das Nachhilfeangebot ihrer Mitschülerin Sophia ist ihre Rettung. Schnell werden die beiden Freundinnen. Doch als Sophia auf einer Party mit Elena tanzt und versucht sie zu küssen, gerät Elenas Welt ins Wanken. Plötzlich ist da dieses Kribbeln, wann immer sie Sophia sieht. Elena weiß nicht, wie sie mit der Situation umgehen soll. Nie hätte sie es für möglich gehalten, so für eine andere Person zu empfinden ... Annie M. Rose, geboren 1994, lebt am Niederrhein. Hauptberuflich arbeitet sie als Bürokauffrau. Doch das Schreiben gehört seit ihrer frühen Jugend zu ihrem Leben dazu. Wir zwei und ein Augenblick ist ihr Debütroman, weitere Romane sind schon in Planung.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 06.04.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958185661
    Verlag: Forever
    Größe: 2708 kBytes
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Wir zwei und ein Augenblick

Kapitel 1

Der erste Schultag nach den Ferien ist immer der schlimmste. Grundsätzlich gehe ich gerne zur Schule. Aber nach den Ferien, wenn man sich gerade daran gewöhnt hat, nicht lernen oder früh aufstehen zu müssen, bin noch nicht mal ich ein Morgenmensch.

Ich habe sogar meinen Wecker überhört, den ich mir für gewöhnlich extra früh stelle, wenn ich vor der Schule noch eine Runde laufen will. Jetzt ist dafür nicht mehr genug Zeit und nach der Schule ist es noch zu heiß. Es ist Juli und damit Winter hier in Brisbane, Australien. Zum Sport machen aber trotzdem zu heiß. Sieht wohl so aus, als müsste ich das nach dem Abendessen machen. Immer noch im Halbschlaf schließe ich meinen I-Pod an die Dockingstation an und Taylor Swifts Song Picture to Burn ertönt aus den Lautsprechern. Na also, schon besser. Ich gehe in das ans Schlafzimmer angrenzende Badezimmer, das ich mir - Gott sei Dank - nicht mit meiner kleinen Schwester Maddie teilen muss. Das würde vermutlich täglich im dritten Weltkrieg enden.

Mit einem flüchtigen Blick über die Schulter auf meinen Digitalwecker entscheide ich mich achselzuckend für eine Katzenwäsche. Egal - ich war gestern, bevor ich ins Bett gegangen bin, duschen - das muss reichen.

Meine auf Kinnlänge geschnittenen braunen Haare brauchen morgens zum Glück kaum Aufmerksamkeit, einmal mit der Bürste durchfahren und fertig.

An Schultagen benutze ich nur Mascara, da ich nicht aufgestylt durch die Schule laufen mag.

Das kommt mir heute zugute, denn wenn ich mich nicht beeile, kann ich mein Frühstück vergessen. Also schnell in die Schuluniform geschlüpft, die aus einem dunkelblauen Rock und einer weißen Bluse besteht, und den dazugehörigen Blazer angezogen, auf den wir leider nur im Sommer verzichten dürfen, egal, wie warm es jetzt ist.

Mein schwarzer Rucksack mit dem Schullogo, welchen ich glücklicherweise schon gestern Abend gepackt habe, steht schon neben der Tür. Ich greife danach und gehe die Treppe runter in die Küche.

"Morgen", begrüße ich meine Mutter, die noch im Pyjama am Küchentisch sitzt und die Zeitung liest.

"Guten Morgen, Elena. Ich habe deinen Tee schon fertig gemacht. Ich dachte mir schon, dass du heute nicht pünktlich unten bist, ist ja schließlich der erste Schultag", sagt sie mit einem Augenzwinkern.

Ich lächele Mum gleichzeitig dankbar und entschuldigend an.

Auf meinem Platz steht die Tasse mit schwarzem Tee, der schon halb abgekühlt ist - genauso wie ich ihn am liebsten mag. In einer Schüssel bereite ich mein Frühstück aus Joghurt, Müsli, einer Banane und ein paar Weintrauben zu. Aus dem Eisfach hole ich ein Glas und fülle es mit Wasser. Es gibt nichts Besseres als etwas Eiskaltes zu trinken. Egal zu welcher Jahreszeit.

Plötzlich stutze ich. "Wo ist Maddie?", frage ich Mum. Meine jüngere Schwester Maddison müsste längst in der Küche sein. Sonst kommt sie noch zu spät zum Unterricht.

"Oh, sie ist schon vor zehn Minuten los. Wollte wohl noch was erledigen."

Das ist ziemlich ungewöhnlich. Eigentlich bin ich die Frühaufsteherin und Maddie die Langschläferin. Wenn Mum, Dad oder ich nicht regelmäßig an ihre Zimmertür klopfen würden, dann würde sie wahrscheinlich jeden Tag zu spät zur Schule kommen. Ich habe sie echt lieb, aber ihr Zeitmanagement ist mir manchmal ein absolutes Rätsel.

Da wir nur etwa drei Kilometer von unserer Highschool entfernt wohnen, gehe ich meistens zu Fuß, außer wenn ich mal einen faulen Tag habe, was eher selten vorkommt, dann nehme ich den Bus. Aber heute werde ich es wahrscheinlich nicht mehr pünktlich zur Bushaltestelle schaffen. Und um zu Fuß zu gehen, ist es auch schon fast zu spät, vor allem wenn ich nicht erst in letzter Minute an der Schule auftauchen will, und das ist nicht meine Art. Also öffne ich das Garagentor und schiebe mein Fahrrad heraus. Als ich das Tor gerade schließen will, spüre ich etwas Nasses un

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