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Wissen ist Wert von Becker, Jörg (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.05.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Wissen ist Wert

Fast ein jeder kennt das geflügelte Wort 'Wissen ist Macht'. Obwohl (oder gerade deswegen) nicht ein jeder vom Streben nach Macht beseelt ist gilt für ihn trotzdem: 'Wissen ist Wert'. Um die beste Version (Position) seines Selbst mit durchdachtem Wissensmanagement zu stärken. Die Arbeitswelt verändert sich (rasant): Roboter und Algorithmen bestimmen zunehmend das Geschehen und verändern Produktionsabläufe und Beschäftigungsfelder. Hat jemand das Abitur in der Tasche, steht ihm die Welt offen. Eine Welt aber, die ziemlich groß und komplex ist. Kaum einmal jemals im späteren Leben scheint die Unsicherheit ähnlich groß wie beim Übergang aus dem (behüteten) Schulsystem hinein in den riesigen Berufskosmos. Die Innovationsverdichtung ist fortwährend auf Wachstum getrimmt. Mehr Lebenstempo verengt gleichzeitig Autonomiespielräume. Obwohl die ganze Digitalisierung nicht auch zuletzt deshalb erfunden wurde und dazu dienen sollte, Freiheitsgrade zu erhöhen.

Diplomkaufmann Jörg Becker, Managementerfahrungen u.a.: IKT-Wirtschaft, Internationale Consultingfirmen, Wissensintensive Unternehmen, Softwaremarketing. Managementinformation, Projektmanagement, Führungsseminare. SpG: Personalbilanz, Wissensmanagement, Startup-Betriebswirtschaft, Erfolgsplanung, Standortbilanz, Wirtschaftsförderung, Clustermanagement, Regionalmarketing. Verfasser: Reihe Standortbilanz-Lesebogen sowie Personalbilanz-Lesebogen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 93
    Erscheinungsdatum: 25.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741222597
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 614kBytes
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Wissen ist Wert

Wer bedient eigentlich krisenbewirkende Stellhebel?

Das Personalmanagement unterliegt vor dem Hintergrund von Krisen einem dynamischen Wandel und Anpassungsdruck: insbesondere der Umgang mit Wissen als Ressource wird für die Zukunft immer mehr zum entscheidenden Erfolgsfaktor, d.h. die Wettbewerbsfähigkeit wird vom bewussten und gezielten Umgang mit diesem immateriellen Rohstoff abhängen. Der Personalleiter arbeitet sehr eng mit der Geschäftsführung zusammen und ist vor allem in strategischer Hinsicht maßgebend für die Personalarbeit, d.h. Planung der Personalpolitik sowie Ausbildungs- und Sozialpolitik im Unternehmen, Festlegung der Gehaltspolitik, Personalplanung, Recruiting, Personalmarketing, Personalverwaltung, Personalentwicklung. Einmal wöchentlich beordert der Personalleiter seine engsten Mitarbeiter zu einer internen Abteilungsbesprechung. Unabhängig von den Details des operativen Tagesgeschäftes sollen dabei vor allem mehr grundsätzliche Personalprobleme besprochen werden.

Der Personalleiter eröffnet die Sitzung mit grundsätzlichen Ausführungen: "Wissen manifestiert sich sowohl in internen Kommunikationsnetzwerken, dem "Unternehmensgedächtnis", als auch im Verbund mit externen Kooperationspartnern: es wird immer mehr darauf ankommen, dass man wissensgestützte Produkte und Dienstleistungen fortlaufend weiterentwickelt, denn deren Marktwert basiert zu einem immer größeren Teil auf dem in ihnen steckenden Informationsgehalt. Dabei werden verschiedene Entwicklungsstufen durchlaufen: von der Daten- über die Informations- bis hin zur höchsten Wissensstufe. Den Wert eines Unternehmens ermittelt man immer mehr dadurch, indem man auf das Verhältnis von Daten, Informationen und Wissen schaut. Wissensmanagement erfordert auf der Führungsebene die Bewertung von zirkulierenden Informationen".

Darauf der erste Mitarbeiter: "Auf der strategischen Ebene ist es sinnvoll, eine enge Verknüpfung zwischen Personalentwicklungs- und Unternehmensplanung herbeizuführen. Bei einem Personal-Portfolio geht es um die Fragen: wie sieht das aktuelle Leistungsverhalten aus? wie soll das zukünftige Entwicklungspotential aussehen?

Man mag noch so viel nach den Ursachen und Gründen für Krisen wie der letzten (oder nächsten ?) Finanzkrise forschen. Sie sind keine Naturkatastrophe, sondern sind von Menschen gemacht und zu verantworten. Mögen auch falsche oder fehlende Regeln oder gar eine verfehlte Wirtschaftsordnung vorgeschoben werden. Denn auch diese sind kein Produkt der Natur sondern einzig und allein von Menschen gemacht. Will man also an die Wurzel allen Übels gehen, wird man zwangsläufig immer wieder nur zu Menschen und ganz bestimmten Personenkreisen kommen. Denn wer sonst als Personen in verantwortlichen Führungspositionen sollten an Geschehnissen im Zusammenhang mit einer Krise beteiligt gewesen sein? Wer also sonst könnte für das Ende einer Krise (und die Begleichung ihrer Folgen) sorgen?"

Und der zweite Mitarbeiter spinnt diesen Gedanken weiter fort: "Nun hat aber nicht jede Generation mehr die Zeit, dass sie die zehn Jahre oder mehr auf die Schadensbeseitigung warten könnte. Nicht jede folgende Generation wird einfach dazu bereit sein, Schulden ihrer Väter-Generation abzutragen und für eine Krise zu bezahlen, mit der sie nichts gemein hat. Womit man bei den Auswahlverfahren und -kriterien für Positionen wäre, die während der Krisenentstehung die verantwortlichen Stellhebel in Beschlag gehalten haben."

Der Personalleiter holt hierzu weiter aus und meint etwas an der Sache vorbei diskutierend: "Der moderne Mensch lebt erst einmal in Formeln oder Zahlen. Es scheint nichts mehr zu geben, was sich nicht durch eine Abfolge von Nullen und Einsen ausdrücken ließe. Nicht alle besitzen genug Phantasie, aus sich heraus Erzählungen zu schaffen, die Erlebnisse und Ereignisse in einen größeren Zusammenhang zu stellen vermö

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