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Wo mein Herz zu Hause ist Bianca Bd. 1725 von FORBES, MARY J. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Wo mein Herz zu Hause ist

Ihre Augen sind immer noch so blau wie der Sommerhimmel, denkt Skip, als er nach dreizehn Jahren seine große Liebe Adelina wiedersieht. Doch wird sie ihm glauben, dass er sie nie vergessen konnte, obwohl er sie so tief verletzte? Denn inzwischen bereut er es, ein arroganter Schönling gewesen zu sein, der es genoss, die Mädchen zu wechseln wie andere ihr Hemd. Ungeschehen machen kann er zwar nichts, aber vielleicht bekommt er ja noch eine Chance. Er muss Adelina einfach zurückerobern, denn er weiß, nur bei ihr findet sein ruheloses Herz sein Zuhause ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862952953
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Bianca Bd.1725
    Größe: 287 kBytes
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Wo mein Herz zu Hause ist

2. KAPITEL

Am Montag nach der Willkommensparty in der Schule stellte Skip seinen Pick-up neben dem Prius auf der Einfahrt seines neuen Hauses ab und stieg aus. Gestern hatte die Umzugsfirma die Möbel gebracht, und heute würden er und Becky die Umzugskisten auspacken.

Über die Motorhaube lächelte er Becky an. "Tja, da sind wir. Unser neues Zuhause."

Er hoffte sehr, dass ihr das Haus, die Insel und die Schule, auf die sie nach den Sommerferien gehen würde, gefielen. Immerhin machte sie schon mal große Augen, als sie das Haus zum ersten Mal sah.

"Es ist riesig! Ich war noch nie in einem so großen Haus! Wohnen wir da ganz allein drin?"

"Nur wir beide." Im Moment jedenfalls. Skip konnte natürlich nicht in die Zukunft sehen, aber er hoffte sehr, dass er und die Nachbarin von gegenüber irgendwann Freundschaft schließen würden. Um Beckys willen. Und vielleicht ergab sich dann ja mehr daraus ...

Auf einmal war ihm Beckys Staunen etwas peinlich. Immerhin war dies hier nur eins der drei Häuser, die er besaß - und nicht einmal das größte.

"Wenn du dich draußen etwas umsehen willst, nur zu. Ich fange schon mal an, auszupacken. Komm einfach rein, wenn du Lust hast."

Dankbar lächelte sie ihn an. "Gern. Es ist so still hier. Ich wusste vorher gar nicht, dass mir das so gut gefällt."

"Du meinst die viele Natur?"

"Ja." Staunend betrachtete sie einen Buntspecht, der auf einen Baumstamm in der Nähe einhämmerte.

Skip erwiderte ihr Lächeln. "Das hier ist zwar nur eine kleine Insel, und sie ist 1892 einmal komplett abgebrannt - daher der Name. Aber die Natur hat sich den Ort zurückerobert, und jetzt gibt es hier wieder mindestens genauso viele Tiere wie früher. Viel Spaß beim Entdecken."

Damit ging er die Verandastufen hinauf. Auch er hatte vorher gar nicht gewusst, wie sehr er die Insel vermisst hatte.

Wie im Traum ging Becky über das Grundstück. Alles war so grün und riesig, und die Luft roch frisch und nach Salz. Manchmal konnte sie noch gar nicht glauben, wie sehr sich ihr Leben verändert hatte. War es wirklich erst zehn Monate her, dass ihr Dad sie gefunden hatte?

Ihr richtiger Dad ...

Er war so cool. Freundlich und geduldig und einfach nett. Ganz anders als ihr anderer Dad. Ihn vermisste sie kein bisschen - aber dafür ihre Mom. Kaum zu fassen, dass diese jetzt schon vier Jahre tot war. Becky versuchte, sich die Frau vorzustellen, die sie so sehr geliebt hatte - ihre blonden Haare und ihr liebevolles Lächeln. Wie sie ihr beim Einschlafen vorgelesen oder bei den Hausaufgaben geholfen hatte.

Doch das Bild blieb verschwommen, als würde sie ihre Mutter durch dichten Nebel sehen. Und an die Stimme konnte sie sich überhaupt nicht mehr erinnern.

Vielleicht war es ja besser so. Wenn sie nicht mehr wusste, wie ihre Mutter aussah, dann konnte sie vielleicht auch jenen schrecklichen Tag vergessen.

Sie hob den Kopf und merkte, dass sie schon recht weit in den dichten Wald hineingelaufen war.

Konzentrier dich auf dein neues Leben. Denk nicht an damals.

Becky kam in den Vorgarten. Auf der anderen Seite der Straße führte ein langer Feldweg zu einem Holzhaus. Ein Kind saß auf der Türschwelle.

Auf der Suche nach neuen Freunden überquerte Becky die Straße und ging den Feldweg hinauf.

"Hi!", rief sie, als sie näherkam.

Das Mädchen trug Shorts und ein rosafarbenes T-Shirt und hatte lange, dunkle Zöpfe.

Becky schätzte es auf sechs oder sieben. Weil die Kleine etwas verängstigt aussah, stellte sie sich gleich vor. "Ich bin Becky. Ich wohne gegenüber."

Aus großen braunen Augen sah die Kleine sie an. Ihr Mund bewegte sich, doch sie sagte nichts. Becky setzte sich neben sie und ihre Barbiepuppen.

"Ich hatte auch mal eine Prinzessin-Barbie", sagte sie und griff nach der Puppe mit der kleinen Krone. "Aber das ist schon lange her. Dann ist meine Mom gestorben, und ich h

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