text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Wyatt Earp 1 - Western Er kam vom Missouri von Mark, William (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.08.2014
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Wyatt Earp 1 - Western

'Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!' (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: 'Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt.' Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Es war der 18. August 1872. Die kleine Kansas-Stadt Ellsworth sollte diesen Tag nie vergessen. Er ist noch heute in ihren Annalen verzeichnet. Die vierspännige Overland-Postkutsche, die von Salina aus das weite Knie des Kansas-River auf einer schnurgeraden Straße nach Westen abgeschnitten hatte, polterte unter einer Glocke von Staub in die Mainstreet von Ellsworth ein. Der Fahrer, ein völlig mit mehlfeinem Staub bedeckter, hochgewachsener junger Mann, zog die Zügelleinen an und brachte das knarrende Gefährt zum Stehen. Verwundert blickte er sich um. Die Straße war menschenleer. 'He! Was hat das denn zu bedeuten? Der Mann zurrte die Leinen fest und rutschte vom Kutschbock. Wieder sah er sich um. Aber die Mainstreet blieb leer. Wie ausgefegt lagen die Stepwalks da. Auch an den Fenstern war niemand zu sehen. Drüben, hinter der bastgeflochtenen Pendeltür des sonst so betriebsamen Smoky-Saloons, herrschte gähnende Stille.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 12.08.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863771959
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Serie: Wyatt Earp Bd.1
    Größe: 685 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Wyatt Earp 1 - Western

Es war der 18. August 1872. Die kleine Kansas-Stadt Ellsworth sollte diesen Tag nie vergessen. Er ist noch heute in ihren Annalen verzeichnet.

Die vierspännige Overland-Postkutsche, die von Salina aus das weite Knie des Kansas-River auf einer schnurgeraden Straße nach Westen abgeschnitten hatte, polterte unter einer Glocke von Staub in die Mainstreet von Ellsworth ein.

Der Fahrer, ein völlig mit mehlfeinem Staub bedeckter, hochgewachsener junger Mann, zog die Zügelleinen an und brachte das knarrende Gefährt zum Stehen. Verwundert blickte er sich um.

Die Straße war menschenleer.

"He! Was hat das denn zu bedeuten?"

Der Mann zurrte die Leinen fest und rutschte vom Kutschbock. Wieder sah er sich um.

Aber die Mainstreet blieb leer. Wie ausgefegt lagen die Stepwalks da. Auch an den Fenstern war niemand zu sehen.

Drüben, hinter der bastgeflochtenen Pendeltür des sonst so betriebsamen Smoky-Saloons, herrschte gähnende Stille.

Der Mann rieb sich übers Kinn, klopfte sich den Staub von Ärmel und Hose, stieg die drei Stufen zum Vorbau hinauf und ging mit harten, sporenklirrenden Schritten auf das Sheriff Office zu.

Ehe er die Tür öffnete, warf er noch einen Blick über die Straße.

Nichts rührte sich.

Die Sonne stand hoch im Zenit und schleuderte eine Bruthitze auf die Häuser.

Der Mann stieß die Tür zum Office auf.

Der kleine Raum war zum Bersten voll. Gutgekleidete Bürger, Männer in Weidekleidung, rauhe, harte Gesichter.

Gleich neben der Tür stand der baumlange Mann mit dem Stern, Cecil Whitney, der Sheriff. Er schien den Postfahrer zu kennen und warf ihm nur einen flüchtigen Blick zu. Dann sah er wieder durch eine Gardinenritze auf die Straße hinaus.

Der junge Mann blickte verwundert auf die stumme Versammlung. Dann stieß er den Sheriff an.

"He, was ist los, Mister Whitney?"

Der Sheriff sah ihn wieder nur kurz an.

"Es ist gut, daß Sie von der Straße gekommen sind..."

"Was gibt's denn hier? Die Straße ist ja wie ausgekehrt."

Einer der Männer, ein beleibter, gewichtiger Mensch mit rotem Gesicht, fuhr sich über seine zitronengelbe Weste und nestelte an seiner schweren goldenen Uhrkette.

"Was los ist, Mann? Die Hölle ist los! Warten Sie nur ab."

In diesem Augenblick krachten draußen mehrere Schüsse.

Der Postfahrer schob sich neben den Sheriff ans Fenster.

"Nicht!" wehrte der ungehalten ab. "Lassen Sie die Gardinen, wo sie sind. Wenn er sieht, daß sich hier was bewegt, kommt er am Ende rüber!"

"Wer denn, zum Teufel?"

Der Dicke mit der zitronengelben Weste blickte düster zum Fenster hinüber. Seine fleischigen Hände mit den kurzen Fingern zitterten.

"Zwölf Meilen südlich vor der Stadt stehen über siebenhundert Kuhtreiber", sagte er dumpf in die Stille hinein. "Sie sind mit den Herden angekommen. Um dem Ansturm in der Stadt begegnen zu können, haben wir Verstärkung für den Sheriff angeworben. Brocky Jack Norton ist als Marshal hier –"

"Jack Norton?" fragte der Postfahrer verblüfft. "Der Schießer aus Texas?"

"Ja, genau der. Er wird mit den Cowboys am besten umgeh

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen