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Xanthippe - Die Frau des Sokrates & Die ehrlose Herzogin Zwei historische Romane in einem Band von Gordian, Robert (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.11.2015
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Xanthippe - Die Frau des Sokrates & Die ehrlose Herzogin

Xanthippe - Die Frau des Sokrates Eine starke Frau, ein ungewöhnliches Paar und eine besondere Liebe: 'Xanthippe - Die Frau des Sokrates' von Robert Gordian als eBook bei dotbooks. Feinde muss man sich verdienen - und niemand beherrscht diese Kunst so vortrefflich wie die schöne Tochter des Neokles: Sie lässt sich nichts vorschreiben und sagt mit scharfem Verstand und spitzer Zunge jedem ihre Meinung. Kein Wunder, dass es unter den Männern Athens als größte Mutprobe gilt, Xanthippe zur Ehefrau zu nehmen. Genau dies macht Sokrates, der Philosoph. 'Das kann nicht gutgehen', tuschelt die ganze Stadt voller Vorfreude auf den bevorstehenden Skandal. Xanthippe und Sokrates werden sie nicht enttäuschen: Sie streiten und debattieren voller Leidenschaft - und sind sich doch auf ganz besondere Weise in Liebe verbunden ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Xanthippe - Die Frau des Sokrates' von Robert Gordian ist ein ebenso humorvoller wie spannender historischer Roman über eine der faszinierendsten Frauenfiguren der Antike. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Die ehrlose Herzogin Eine gefährliche Zeit, eine ausweglose Lage und eine mutige Entscheidung: 'Die ehrlose Herzogin' von Robert Gordian jetzt als eBook bei dotbooks. Es sind Männer, die Kriege führen - und Frauen, die bereit sind, alles für den Frieden zu opfern ... Im Jahre 610 fallen die kriegerischen Awaren in das Herzogtum Friaul ein. Obwohl die Langobarden sich den Angreifern mutig entgegenstellen, ist die Lage bald aussichtslos. Als der Fürst getötet wird, schwindet die letzte Hoffnung. Seine Witwe steht vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens. Man erwartet von ihr, dass sie Faroald heiratet, einen mutigen Kommandanten, der alles daran setzen will, das Blatt auf dem Schlachtfeld zu wenden. Doch selbst bei einem Sieg bedeutet dies noch mehr Blutvergießen - und eine endgültige Niederläge wäre das Todesurteil für Romildas Kinder. Also lässt sie sich auf einen waghalsigen Handel ein ... Von ihren Zeitgenossen wurde die langobardische Fürstin Romilda als 'ruchloses Weib' geschmäht. Mitreißend und mit großer Sachkenntnis zeichnet Robert Gordian ein anderes Bild: Das einer mutigen und bewundernswerten Frau, mit der man vom ersten Moment an mitfiebert! Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Die ehrlose Herzogin' von Robert Gordian. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Robert Gordian (1938-2017), geboren in Oebisfelde, studierte Journalistik und Geschichte und arbeitete als Fernsehredakteur, Theaterdramaturg, Hörspiel- und TV-Autor, vorwiegend mit historischen Themen. Seit den neunziger Jahren verfasste er historische Romane und Erzählungen. Robert Gordian veröffentlichte bei dotbooks bereits die Romane ABGRÜNDE DER MACHT, MEIN JAHR IN GERMANIEN, NOCH EINMAL NACH OLYMPIA, XANTHIPPE - DIE FRAU DES SOKRATES, DIE EHRLOSE HERZOGIN und DIE GERMANIN sowie drei historische Romanserien: ODO UND LUPUS, KOMMISSARE KARLS DES GROSSEN Erster Roman: Demetrias Rache; Zweiter Roman: Saxnot stirbt nie; Dritter Roman: Pater Diabolus; Vierter Roman: Die Witwe; Fünfter Roman: Pilger und Mörder; Sechster Roman: Tödliche Brautnacht; Siebter Roman: Giftpilze DIE MEROWINGER Erster Roman: Letzte Säule des Imperiums; Zweiter Roman: Schwerter der Barbaren; Dritter Roman: Familiengruft; Vierter Roman: Zorn der Götter; Fünfter Roman: Chlodwigs Vermächtnis; Sechster Roman: Tödliches Erbe; Siebter Roman: Dritte Flucht; Achter Roman: Mörderpaar; Neunter Roman: Zwei Todfeindinnen; Zehnter Roman: Die Liebenden von Rouen; Elfter Roman: Der Heimatlose; Zwölfter Roman: Rebellion der Nonnen; Dreizehnter Roman: Die Treulosen ROSAMUNDE, KÖNIGIN DER LANGOBARDEN Erster Roman: Der Waffensohn; Zweiter Roman: Der Pokal des Alboin; Dritter Roman: Die Verschwörung; Vierter Roman: Die Tragödie von Ravenna Ebenfalls erschien bei dotbooks die beiden Kurzgeschichtenbände EINE MORDNACHT IM TEMPEL und DAS MÄDCHEN MIT DEM SCHLANGENOHRR

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 658
    Erscheinungsdatum: 03.11.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958244207
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1028kBytes
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Xanthippe - Die Frau des Sokrates & Die ehrlose Herzogin

Kapitel 1

Über Sokrates haben schon viele geschrieben. Seine Freunde und ehemaligen Schüler sind eifrig und mit Erfolg bemüht, ihm ein Nachleben zu verschaffen, nachdem seine Mitbürger ihn auf so elende Weise in den Tod geschickt haben. Vor allem Platon hat große Verdienste, aber auch Xenophon, der jetzt zwar in der Verbannung lebt, dessen Werke hier in Athen dennoch verbreitet werden, wenn auch unter der Hand. Eukleides, Antisthenes und Aristippos haben ebenfalls Schriften über Sokrates herausgegeben. Mit einem Wort: Gelehrte und Schriftsteller nehmen sich seiner an. Das Andenken dieses bedeutenden Mannes ist damit gesichert. Was könnte ich, der einfache Schuster Simon, dem noch hinzufügen?

Nun, auch ich habe Erinnerungen an Sokrates, und manches habe ich mit ihm erlebt, was vielleicht der Mitteilung wert ist. Immerhin war ich mein Lebtag sein Nachbar, nur eine schmale Mauer aus Lehmziegeln trennte sein Anwesen von dem meinigen. Sein häusliches Leben spielte sich gewissermaßen unter meinen Augen ab - oder besser sollte ich sagen: vor meinen Ohren. Denn wenn ich auch aus Anstand vermied, meine Nachbarn zu beobachten, so konnte ich sie doch kaum überhören. Bei solcher Nähe bekommt man nun einmal einiges mit, ob man will oder nicht, zumal sich Sokrates und seine Frau Xanthippe wenig Mühe gaben, ihr Familienleben gegen die Außenwelt abzuschirmen. Im Gegenteil, sie legten sich keinen Zwang an und nahmen nicht die geringste Rücksicht auf andere. Das war bisweilen recht lästig, und es gab auch Verstimmungen zwischen uns, doch nur selten. Im Allgemeinen hatten wir gute nachbarschaftliche, ja freundschaftliche Beziehungen. Ich kann sogar sagen, dass Sokrates, der viele Freunde hatte, mich besonders auszeichnete, indem er mich zu seinem Vertrauten machte. Und auch mit Xanthippe kam ich schließlich gut aus - anders als meine Frau Politta, die sie nie so recht ausstehen konnte. Manchen kleinen Dienst habe ich ihr erwiesen, auch noch nach dem Tode ihres Mannes, bevor sie mit ihrem jüngsten Sohn fortzog. Doch davon später.

Ehe ich fortfahre mit meinen Erinnerungen an Sokrates und seine Frau, will ich noch einmal betonen, dass ich mich als Erzähler natürlich nicht mit den berühmten Schülern des Sokrates messen kann. Anmaßend wäre es auch, wollte ich mich in den Philosophenstreit einmischen, der schon um sein geistiges Erbe entbrannt ist. Sokrates hat ja nichts Schriftliches hinterlassen, absolut gar nichts, und ein jeder nimmt sich von ihm, was in sein eigenes Denkgebäude hineinpasst. Manches ist nun schon im Umlauf, was der Meister, glaube ich, nie so gedacht und gesagt hat, aber dazu werde ich lieber schweigen. Wozu soll ich Unberufener den Zorn der Philosophen auf mich lenken, ich würde ja doch den Kürzeren ziehen! Und natürlich war ich auch nur selten dabei, wenn Sokrates, umgeben vom Schwarm seiner Schüler, auf dem Markt oder anderswo, seine ebenso berühmten wie berüchtigten Gespräche führte. Als Handwerker, der den Lebensunterhalt für seine Familie verdienen musste, konnte ich mir selbstverständlich nicht leisten, dort mit herumzustehen und zuzuhören. Die meiste Zeit, Jahr für Jahr, verbrachte ich in meiner Werkstatt an der schon erwähnten Mauer zum Nachbargrundstück. Und wenn ich zum Markt ging, hielt ich mich an meinem Stand auf, wo ich Schuhwerk ausbesserte oder den Leuten neues anmaß. Nur was ich von dort aus sah und erlebte, kann ich mitteilen.

Zum Glück habe ich jetzt ausreichend Muße dazu. Mein Enkel hat die Werkstatt übernommen, und so kann ich mich auf meine alten Tage mit Lesen und Schreiben beschäftigen. Schon immer tat ich das gern, wenn ich Zeit fand. Früher verfasste ich auch Gedichte, besonders zu festlichen Gelegenheiten. Manchmal zeigte ich sie Sokrates, bevor ich sie in einem größeren Kreise vortrug. Und ich schmeichle mir, dass er sie meistens lobte.

Von Xanthippe kann ich das nicht behaupten. Meine Gedichte gefielen ihr selten, und sie sparte nicht mit

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