text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

XXL-Leseprobe: After Work von Ahrnstedt, Simona (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.03.2018
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
kostenlos
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

XXL-Leseprobe: After Work

XXL-Leseprobe zu Simona Ahrnstedts 'After Work': Als Lexia Vikander erfährt, dass ihre Stockholmer Marketingagentur von einem großen Konzern aufgekauft wurde, gibt es für sie nur eine Lösung: Alkohol. Und zwar viel davon. In einer Bar lernt sie den aufregenden Adam Nylund kennen, der ihr nicht nur einen Drink nach dem nächsten spendiert, sondern ihr am Ende des Abends auch noch den heißesten Kuss gibt, den sie je zuvor bekommen hat. Lexia schwebt auf Wolke 7 - bis sie am nächsten Morgen zur Arbeit kommt und herausfindet, wer ihr neuer Chef ist ... Heiß ersehnt: der neue Roman von der skandinavischen Queen of Romance! Jetzt herunterladen und sofort loslesen!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 105
    Erscheinungsdatum: 08.03.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736307964
    Verlag: LYX
    Größe: 2258 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

XXL-Leseprobe: After Work

1

Lexia

"Na ja, ich bin eben ein Mädchen, das alles im Griff hat", sagte Lexia Vikander und bemühte sich, so deutlich wie möglich zu sprechen, ohne zu lallen. Ein anderer Gast drehte sich zu ihr um und bedachte sie mit einem vielsagenden Blick. Lexia setzte eine entschuldigende Miene auf und senkte die Stimme, als ihr bewusst wurde, dass sie zu laut gesprochen hatte. "Oder Frau, besser gesagt. Ich bin eine Frau, die alles im Griff hat", erklärte sie dem dunkelhaarigen Mann, der sich vor einer Weile neben sie an die Bar des Restaurants Sturehof gesetzt hatte. Er schien aufrichtiges Interesse an allem zu haben, was sie zu erzählen hatte.

Lexia schüttelte leicht den Kopf, um ihren Blick zu fokussieren. Vielleicht hatte sie ihren zweiten Drink doch etwas zu schnell getrunken. Oder war es schon der dritte? Oder gar der vierte? Ehrlich gesagt konnte sie sich nicht mehr genau erinnern. Aber sie saß nur selten allein in einer Bar, und weil niemand mit ihr geflirtet hatte, war ihr nichts anderes übriggeblieben, als ein Glas nach dem anderen zu leeren. Bis er auftauchte.

"Und inwiefern hast du alles im Griff?", fragte der Mann. Er sah auf eine bodenständige Art ziemlich gut aus. Dunkler Bartansatz und verschlissene Jeans mit Farbflecken. Eine frische Schürfwunde am Fingerknöchel, als hätte er irgendwas Handwerkliches gemacht, bevor er hergekommen war, um ein Bier zu trinken. Sie saßen seit ungefähr einer Stunde hier, genau wusste sie es nicht, und unterhielten sich. Während er einen Burger gegessen hatte, warf sie zwar einen verstohlenen Blick auf seine frisch frittierten goldgelben Pommes, blieb aber bei ihrem Getränk. Und mittlerweile war sie bei ihrem zweiten-dritten-vierten Drink angekommen.

Lexia machte eine ausladende Handbewegung. Der Mann konnte das Schälchen mit den Nüssen gerade noch zur Seite schieben, bevor sie es von der Theke gefegt hätte. Sie lächelte ihn dankbar an. Er hatte ein tolles Reaktionsvermögen und schnelle Hände. Starke Finger.

"Ich hab immer den Überblick", erklärte sie und bemühte sich, nicht auf seine Finger zu starren. Sie wirkten unglaublich geschickt. "Ich meine, ich hab alles unter Kontrolle und bin echt gut, was Planung und Organisation angeht. Ich hab wirklich alles im Griff", fügte sie hinzu und fühlte sich ganz plötzlich niedergeschlagen. Jetzt, wo sie es aussprach, klang das ziemlich überheblich, obwohl es der Wahrheit entsprach. "Heute allerdings nicht unbedingt", sagte sie mit Nachdruck.

"Nicht?"

"Nein. Ich hab beschlossen ..." Sie erhob ihr Glas und schwenkte es in der Luft hin und her, während sie nach den richtigen Worten suchte. Schließlich sagte sie: "... heute mal nicht alles im Griff zu haben. Prost."

Er stieß mit ihr an.

In der Bar war es gesteckt voll, obwohl es Sonntag war und schon recht spät sein musste. Sie konnte nicht abschätzen, wie viel Uhr es war, was sonst nie vorkam, und ihr Handy war schon seit einer ganzen Weile tot. Da ein anstrengender Tag hinter ihr lag und sie ihr Ladegerät vergessen hatte, kam es ihr vor, als wäre es tiefste Nacht.

"Könnte ich noch so einen Rosafarbenen kriegen?", rief sie dem Mann hinter der Theke zu, der sich geschäftig hin und herbewegte. Sie hielt ihr leeres Glas hoch, doch der Barkeeper wandte sich demonstrativ von ihr ab und nahm stattdessen die Bestellungen zweier junger Frauen auf, deren Haare bis zum Po reichten.

Lexia überlegte, ob sie aufstehen und ihm eine Szene machen sollte. Doch ganz so weit war es mit ihrem neuen Vorsatz noch nicht gediehen. Ehrlich gesagt war sie auch keine Frau, die Männern eine Szene machte. Eigentlich war sie eher der Typ, der in der Schule gemobbt wurde, weil sie gerne aß, und der von den Männern immer dann fallen gelassen wurde, wenn sie plötzlich Frauen bevorzugten, die mehr auf ihre Linie achteten.

"Willst du wirklich noch einen Drink?", fragte ihr Begleiter.

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen