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XXL-Leseprobe - Kein Rockstar für eine Nacht Roman von Scott, Kylie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.10.2014
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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XXL-Leseprobe - Kein Rockstar für eine Nacht

Gratis XXL-Leseprobe des Überraschungsbestsellers aus den USA! Am Morgen nach ihrem einundzwanzigsten Geburtstag wacht Evelyn Thomas in einem Hotelzimmer in Las Vegas auf - neben einem sehr attraktiven, tätowierten und leider vollkommen fremden jungen Mann. Sein Name ist David, und er ist Gitarrist der erfolgreichen Rockband 'Stage Dive' ... und seit weniger als zwölf Stunden Evelyns Ehemann. Die beiden müssen sich entscheiden, ob sie einander den Rücken kehren wollen oder ob da vielleicht doch mehr zwischen ihnen ist ... Kylie Scott ist ein großer Fan erotischer Liebesromane und zweitklassiger Horrorfilme. Sie fordert immer ein Happy End - wenn Blut und Gemetzel auch noch vorkommen, umso besser! Mit ihren zwei Kindern und ihrem Ehemann lebt Kylie in Queensland, Australien.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 80
    Erscheinungsdatum: 02.10.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802597350
    Verlag: LYX
    Größe: 687 kBytes
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XXL-Leseprobe - Kein Rockstar für eine Nacht

2

Lauren saß neben mir im Flugzeug und spielte an meinem iPhone herum. "Ich begreife einfach nicht, wie du so einen schlechten Musikgeschmack haben kannst. Wir sind doch schon so lange befreundet. Hast du nichts von mir gelernt?"

"Doch. Dass ich keinen Tequila trinken sollte."

Sie verdrehte die Augen.

Über unseren Köpfen leuchteten die Anschnallzeichen auf und eine freundliche Stimme bat uns, unsere Sitze für die in wenigen Minuten bevorstehende Landung in eine aufrechte Position zu bringen. Ich schluckte den Rest des abartigen Flugzeugkaffees hinunter und schüttelte mich. Tatsache war: Heute konnte mir Koffein nicht helfen, egal welcher Qualität.

"Ich meine es todernst", bekräftigte ich. "Außerdem werde ich, solange ich lebe, keinen Fuß mehr in den Staat Nevada setzen."

"Findest du diese Reaktion nicht ein wenig übertrieben?"

"Ganz und gar nicht."

Lauren war knapp zwei Stunden vor unserem Rückflug wieder im Hotel aufgetaucht. In der Zwischenzeit war ich damit beschäftigt gewesen, meine kleine Tasche wieder und wieder zu packen, in dem Versuch, zumindest ein wenig Ordnung in mein Leben zu bringen. Ich freute mich, Lauren bei ihrer Rückkehr so glücklich zu sehen. Die Fahrt zum Flughafen wurde allerdings zu einem Wettlauf mit der Zeit. Sie und der niedliche Kellner, den sie kennengelernt hatte, würden wohl in Kontakt bleiben. Lauren war es schon immer leichtgefallen, mit Jungs ins Gespräch zu kommen. Ich dagegen war eher ein Mauerblümchen. Mein Plan, mich in Las Vegas vögeln zu lassen, hätte dieser tristen Existenz eigentlich ein Ende bereiten sollen. So viel dazu.

Lauren studierte Wirtschaftswissenschaften und ihr Äußeres wie auch ihre Persönlichkeit waren einfach bezaubernd. Ich dagegen war eher unförmig. Deswegen ging ich zu Hause in Portland auch so viel wie möglich zu Fuß und verkniff mir, die Kuchen in der Auslage des Cafés, in dem ich arbeitete, zu probieren. So blieb zumindest meine Taille einigermaßen im Rahmen. Meine Mutter sah das allerdings anders. Sie predigte mir ständig Schlankheitsweisheiten, zum Beispiel, keinen Zucker in meinen Kaffee zu geben. Wahrscheinlich befürchtete sie, dass davon augenblicklich meine Oberschenkel explodieren würden oder so.

Lauren hatte drei ältere Brüder und wusste daher, wie man mit Jungs reden musste. Sie ließ sich nie einschüchtern und versprühte überall Charme. Ich hatte ebenfalls einen älteren Bruder, doch seit dem Tag, an dem er von zu Hause ausgezogen war und nur einen Zettel hinterlassen hatte, sahen wir uns nur noch an wichtigen Feiertagen. Nathan war ein aufbrausender Mensch mit einem Talent dafür, sich permanent in Schwierigkeiten zu bringen. In der Highschool war er der Bad Boy gewesen, hatte ständig geschwänzt oder sich in Prügeleien verwickeln lassen. Allerdings wäre es ungerecht, meine Misserfolge bei Jungs auf die nichtexistente Beziehung zu meinem Bruder zu schieben. Meine Unzulänglichkeiten hatte ich mir schon selbst zuzuschreiben – zumindest zum Großteil.

"Hör dir das mal an." Lauren stöpselte meine Kopfhörer in ihr Smartphone. In meinem Schädel explodierte der heulende Klang von E-Gitarren. Ein unglaublicher Schmerz. Meine Kopfschmerzen erwachten hämmernd wieder zum Leben. Von meinem Gehirn war nichts weiter übrig als blutiger roter Matsch.

Ich riss mir die Kopfhörer aus den Ohren. "Nicht. Bitte."

"Aber das sind Stage Dive."

"Und sie sind wirklich großartig, aber lass uns das vielleicht auf ein andermal verschieben."

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