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Year of Passion (7-9) Juli. August. September. Drei Romane in einem Band von Kenner, J. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.04.2019
  • Verlag: Diana
eBook (ePUB)
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Year of Passion (7-9)

Sexy Sixpacks, breite Schultern und verführerische Blicke - in der Bar The Fix geht es heiß her. Ein attraktiver Mann nach dem anderen liefert auf dem Laufsteg eine atemberaubende Show. Und die Damen in der Jury haben die Qual der Wahl: Welche zwölf Kandidaten werden gewinnen und am Fotoshooting für den heißesten Kalender aller Zeiten teilnehmen? Mit dieser genialen Publicity-Aktion will eine Gruppe von Freunden ihre Lieblingsbar vor dem Aus retten. Schnell wird klar, dass es um noch viel mehr geht als den Kalender: Während sich die Atmosphäre immer weiter aufheizt, entflammen die Gefühle - und für jeden der zwölf Männer führt eine aufregende Begegnung zu ungeahnten Konsequenzen ... Drei leidenschaftliche und gefühlvolle Romane in einem Band - J. Kenner-Lesevergnügen pur! Die New-York-Times- und SPIEGEL-Bestsellerautorin J. KENNER arbeitete als Anwältin, bevor sie sich ganz ihrer Leidenschaft, dem Schreiben, widmete. Ihre Bücher haben sich weltweit mehr als 3 Millionen Mal verkauft und erscheinen in über 20 Sprachen. J. Kenner lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in Texas, USA.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 432
    Erscheinungsdatum: 08.04.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641237158
    Verlag: Diana
    Serie: Year of Passion .7-9
    Originaltitel: Man of the Month (7-9)
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Year of Passion (7-9)

1

Juli, ein Jahr zuvor

"Ehrlich, Amanda, ich bin fünfzehnhundert Meilen weit weg", sagte Jenna Montgomery, war jedoch so deutlich zu verstehen, als säße sie im The Fix on Sixth auf einem Barhocker neben ihrer Freundin. "Wie, bitte schön, soll ich von hier aus die Lage sondieren, wenn du mir nichts gibst, mit dem ich etwas anfangen kann?"

Amanda Franklin biss sich auf die Unterlippe, um nicht in albernes Kichern auszubrechen. Die Lage sondieren? Jenna redete, als hätten sie es mit Spionage zu tun.

Aber vielleicht war der Vergleich ja gar nicht so falsch. In Kinofilmen war Spionage jedenfalls immer ein gefährliches Spiel, in dem Fehlinterpretationen kleinster Signale zum tödlichen Ende führen mochten.

War das nicht bei jedem ersten Date so?

"Ist er süß?", fragte Jenna.

"Würde ich dich sonst anrufen?"

"Stimmt auch wieder. Was macht er gerade?"

"Tiffany bedient an seinem Tisch. Er hat etwas bestellt. Ich glaube, er - oh! Er braucht eine Lesebrille."

"Ist das schlecht?", wollte Jenna wissen.

Amanda gab ein kehliges Knurren von sich. "Ganz sicher nicht, nein. Und bei dem Kerl schon gar nicht." Als er ihr eben aufgefallen war, hatte er die Speisekarte in der Hand gehabt, sie hatte allerdings geglaubt, die Brille gehörte zum - sehr, sehr attraktiven - Gesamtbild. Doch nun hatte er die Karte weggelegt und die Brille abgenommen und in ein Etui gesteckt.

Gleichzeitig hob er den Kopf, und zum zweiten Mal begegneten sich ihre Blicke. Wie zuvor verschlug es Amanda den Atem angesichts der hellgrauen Augen, in denen eine Glut steckte, die ihre unterkühlte Farbe Lügen strafte.

"Da, er hat schon wieder hergesehen", sagte Amanda, nahm ihre Jalape ñ o-Margarita, stellte das Glas aber sofort wieder ab, als sie feststellen musste, dass es bereits leer war. "Dieser Kerl ist ..."

"Was? Was ist dieser Kerl?", hakte Jenna ungeduldig nach, als Amanda den Satz nicht zu Ende sprach, weil sie offenbar nicht die richtigen Worte fand, um ihn zu beschreiben.

"Irgendwie eindringlich. Ich weiß nicht. Seine Augen sind der Wahnsinn."

"Und bildest du dir das vielleicht nicht doch ein? Dass er etwas von dir will, meine ich? Du hast doch gesagt, dass jemand bei ihm ist, oder? Wenn er ein Date hat und dir schöne Augen macht, ist er ein totaler Arsch, und so einen willst du ja wohl nicht, oder?"

"Ich glaube nicht, dass er ein Date hat. Er sitzt mit einem toll aussehenden Schwarzen am Tisch, der Whisky trinkt, aber ich spüre keine schwulen Schwingungen. Im Gegenteil. Tatsächlich geraten gerade bei mir alle weiblichen Körperteile ins Schwingen."

"Durch Mr. Lesebrille?"

"Durch beide, aber nur Mr. Lesebrille weiß, dass ich existiere. Mr. Whisky hat mich noch kein einziges Mal angesehen. Mr. Lesebrille dagegen immer wieder. Irgendwie ist das ..." Mit einem Schulterzucken, das Jenna nicht sehen konnte, ließ sie den Satz verklingen.

"Was?", fauchte Jenna durchs Telefon.

"Scharf", gab Amanda zu. Sie hätte es nicht erklären können, doch tatsächlich hatte sein Blick etwas an sich, was ihr an den richtigen Stellen ein Prickeln verschaffte. Und sie musste davon ausgehen, dass es unmittelbar mit ihm zu tun hatte, denn er war wahrlich nicht der Erste, der ihr gl ühende Blicke durch die Bar hinweg zuwarf.

"Na, dann hol ihn dir", sagte Jenna. "Oder vielleicht lieber doch nicht, weil ... Egal! Verdammt, auf Distanz allerbeste Freundin zu sein ist gar nicht lustig."

"Das ist wahr", stimmte Amanda ihr zu. "Aber was wolltest du gerade sagen?"

"Hab ich vergessen."

Amanda zog die Nase kraus. "Uh-oh, klingt nach einer glatten Lüge." Sie drehte sich schwungvoll mit dem Hocker zur Theke und signalisierte dem Barkeeper, ihr noch einen Dri

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