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Year of Passion. Januar Roman von Kenner, J. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.12.2018
  • Verlag: Diana
eBook (ePUB)
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Year of Passion. Januar

Ich hatte noch nie ein Problem damit, eine Frau in meine Arme oder in mein Bett zu bekommen. Bis auf Jenna Montgomery. Sie ist die Frau, die ich will. Die Frau, nach der ich mich schon mein ganzes Leben sehne. Doch seit unserer Kindheit sind wir beste Freunde, und diese Grenze kann ich nicht überschreiten. Bis eine Nacht alles verändert. Jetzt ist alles möglich. Und ich werde all meine Verführungskünste aufbieten, um Jenna zu beweisen, dass beste Freunde auch Liebhaber sein können. Über "Year of Passion" Sexy Sixpacks, breite Schultern und verführerische Blicke - in der Bar The Fix geht es heiß her. Ein attraktiver Mann nach dem anderen liefert auf dem Laufsteg eine atemberaubende Show. Und die Damen in der Jury haben die Qual der Wahl: Welche zwölf Kandidaten werden gewinnen und am Fotoshooting für den heißesten Kalender aller Zeiten teilnehmen? Mit dieser genialen Publicity-Aktion will eine Gruppe von Freunden ihre Lieblingsbar vor dem Aus retten. Schnell wird klar, dass es um noch viel mehr geht als den Kalender: Während sich die Atmosphäre immer weiter aufheizt, entflammen die Gefühle - und für jeden der zwölf Männer führt eine aufregende Begegnung zu ungeahnten Konsequenzen ... Die New-York-Times- und SPIEGEL-Bestsellerautorin J. Kenner arbeitete als Anwältin, bevor sie sich ganz ihrer Leidenschaft, dem Schreiben, widmete. Ihre Bücher haben sich weltweit mehr als drei Millionen Mal verkauft und erscheinen in über zwanzig Sprachen. J. Kenner lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in Texas, USA.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 244
    Erscheinungsdatum: 27.12.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641237172
    Verlag: Diana
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Year of Passion. Januar

1

Reece Walker fuhr mit bloßen Händen über den eingeseiften Hintern der Frau in seinen Armen und wusste, dass er in die Hölle kommen würde.

Nicht, weil er mit einer Frau schlief, die er kaum kannte. Oder weil er sie mit einer gut getimten Abfolge von Whiskeys und besonders einfallsreichen Halbwahrheiten verführt hatte. Nicht einmal, weil er seinem besten Freund Brent nicht die Wahrheit gesagt hatte, als er ihm erklärte, wieso er nicht mitkommen konnte, um Jenna, die Dritte im Bunde ihrer lebenslangen Freundschaft, vom Flughafen abzuholen.

Nein, Reece würde im ewigen Feuer schmoren, weil er ein Arschloch war, spitz wie Nachbars Lumpi zwar, aber leider zu feige, um der wunderschönen Frau, die nackt mit ihm unter der Dusche stand, zu gestehen, dass er in den vergangenen vier Stunden keinesfalls an sie gedacht hatte.

Und wenn das kein sicherer Weg in die Hölle war, dann wusste er auch nicht.

Er stieß ein frustriertes Seufzen aus, und Megan zog fragend die Augenbrauen hoch. Ihre Hand glitt abwärts zu seinem Schwanz, dem die Sache mit der Hölle herzlich egal zu sein schien. "Langweile ich dich?"

"Auf keinen Fall." Wenigstens das war die Wahrheit. Er fühlte sich wie ein Arschloch, ja, allerdings wie ein durch und durch befriedigtes Arschloch. "Ich habe nur gerade gedacht, wie schön du bist."

Sie lächelte - einerseits erfreut, andererseits aber auch verlegen, und Reece fühlte sich umso schäbiger. Was zum Henker stimmte denn mit ihm nicht? Sie war wirklich schön. Sexy, lustig und total entspannt. Von gut im Bett ganz zu schweigen.

Doch sie war nicht Jenna, was ein lächerlicher Vergleich war. Schließlich gehörte Megan in die Kategorie "zu haben", während Jenna eben seine beste Freundin war. Die ihm vertraute. Und ihn liebte. Obwohl sein Schwanz sofort aufmerkte, wann immer ihm einfiel, was für appetitliche Dinge er am liebsten mit ihr anstellen würde, wusste er doch, dass das niemals geschehen würde. Nie und nimmer würde er ihre Freundschaft aufs Spiel setzen. Außerdem liebte Jenna ihn nicht auf diese Art. Hatte sie noch nie und würde sie auch nie.

Was - neben etwa hunderttausend anderen Gründen - bedeutete, dass Jenna tabu war.

Zu dumm, dass seine lebhafte Fantasie die Nachricht noch nicht erhalten hatte.

Ach, verdammt.

Er packte fester zu und drückte Megans knackigen Hintern. "Vergiss die Dusche", murmelte er. "Gehen wir zurück ins Bett." Er brauchte das jetzt. Wild, scharf und fordernd. Und schmutzig genug, um ihn am Denken zu hindern.

Gott, er hätte die ganze Stadt abgefackelt, wenn er Jenna auf diese Art aus seinem Verstand hätte brennen können. So aber blieb ihm nur, sich so gründlich um Megan zu kümmern, dass sie nachher keinen Muskel mehr rühren konnte. Sein schlechtes Gewissen, ihr Vergnügen. Wenigstens einer von ihnen sollte etwas von der Situation haben.

Schließlich wusste man ja nie - vielleicht konnte er sich die Fantasien von seiner besten Freundin ja doch noch aus dem Kopf vögeln.

Es hatte nicht geklappt.

Reece rollte sich mit geschlossenen Augen auf den Rücken, während Megans Finger die Umrisse der Tätowierung auf seiner Brust und seinen Armen nachzeichneten. Die Berührung war sanft und zärtlich und stand damit im krassen Kontrast zu der Art, wie er sie gerade genommen hatte - ein bisschen zu wild und ein bisschen zu hart nämlich, weniger wie ein Liebesspiel als wie ein Kampf, den es auszutragen galt.

Und war es nicht eigentlich auch so gewesen?

Aber den Kampf hatte er verloren. Ein Sieg hätte Vergessen bedeutet oder wenigstens Ablenkung, und doch lag er hier neben dieser wunderschönen nackten Frau und dachte nach wie vor an Jenna. Wie er es unablässig tat, seit seine Welt vor acht Monaten ins Wanken geraten war und er sie zum ersten Mal als begehrenswerte Frau statt als Kumpel zum Pferdestehlen gesehen hatte.

Ein Abend, der alles verändert hatte, un

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