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You are my Light Die Novella zu 'The Light in Us von Scott, Emma (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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You are my Light

Der perfekte Abschluss für Charlottes und Noahs Geschichte Durch Charlotte hat Noah Lake die Kraft gefunden, ins Leben zurückzukehren und seine Blindheit endlich zu akzeptieren. Doch er will sich Charlottes' Liebe wahrlich würdig erweisen und macht sich auf eine Reise, die zur größten Herausforderung seines Lebens wird. Denn zu lernen, sich in der Welt zurechtzufinden, ist eine Sache - die Dämonen, die ihn so lange fesselten, endgültig konfrontieren, eine ganz andere ... 'Wenn du 'The Light in Us' geliebt hast, ist dieses Buch ein Must-Read. Dies ist die beste Novella, die ich bisher gelesen habe!' MY BOYFRIEND LIVES IN BOOKS BLOG Die Novella zu 'The Light in Us'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 194
    Erscheinungsdatum: 01.09.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736311756
    Verlag: LYX
    Größe: 1043 kBytes
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You are my Light

Prolog

Charlotte, Lenox Hill Hospital, Februar

Meine Schritte hallen über den breiten Linoleumflur, um sich dem Klang der Maschinen und Stimmen anzuschließen, die um diese späte Stunde zwar gedämpft sind, mir jedoch immer noch laut vorkommen. Krankenhäuser sind keine erholsamen Orte, und in der Luft hängt der schwere Geruch von Desinfektionsmitteln und Tränen. Ich hasse es. Ich hasse es, dass er wieder hier ist. Es ist nicht fair. Er hat das doch alles schon eine Million Mal durchgemacht.

Eigentlich sollte ich gar nicht mehr hier sein. Die Besuchszeiten sind längst vorbei, aber das Pflegepersonal ist nachsichtig mit mir. Oder sie wollen nicht, dass ich eine Szene mache. Wahrscheinlich eher Letzteres.

Auf dem Schild an der Tür steht 8C. Sein Zimmer. Ich atme tief ein, damit meine Stimme nicht zittert. Sonst wird Noah sofort wissen, wie verängstigt ich bin. Er hat auch Angst. Er versucht, es nicht zu zeigen, es zu verdrängen und zu ignorieren, aber ich weiß, dass er Angst hat. Ich kenne ihn.

Es ist spät, aber Noah ist wach. Seine Augen sind offen, und er starrt ins Leere. Er wirkt schwach und blass unter der Decke. Aus seinen Armen kommen viel zu viele Schläuche, und zu viele Maschinen überwachen seine Lungenfunktion, seine Körpertemperatur und seinen Herzschlag.

Sein Herz gehört mir, denke ich kämpferisch. Seines und meines schlagen im Einklang.

Als ich eintrete, dreht Noah seinen Kopf, und ein Lächeln tritt auf seine Lippen. Er weiß immer sofort, wenn ich es bin.

"Hi, Baby", sagt er erschöpft. "Wie spät ist es?"

"Fast elf." Ich gehe zu ihm und stelle meine schwere Tasche ab. "Lucien hat alle nach Hause gebracht, aber sie kommen morgen früh wieder. Ava auch."

"Ava kommt mit dem Flugzeug her?", fragt er und verzieht sein Gesicht. "Gott, was für ein Mist!"

Ich küsse meine Finger und berühre mit ihnen die Falte zwischen seinen dunklen Augenbrauen. "Sie sind deine Familie. Nichts könnte sie fernhalten, und genauso sollte es sein."

Er sagt nichts, aber ich weiß, dass er sich Vorwürfe macht. Als ob die unablässigen Migräneanfälle seine Schuld wären. Oder dass er gestern Nachmittag zusammengeklappt ist wie eine Marionette, der man die Fäden durchgeschnitten hat.

Er greift nach meiner Hand. "Was ist mit dir? Geh nach Hause, Baby. Schlaf ein bisschen."

"Von wegen", sage ich leichthin und ziehe meine Schuhe aus.

"Ist die Besuchszeit nicht vorbei?"

"Die gilt nicht für mich."

Er zwingt sich zu einem Lächeln. "Kaum auszumalen, was hier los wäre, wenn sie versuchen würden, dich hinauszuwerfen."

"Das kannst du vergessen. Rutsch mal, du machst dich ja furchtbar breit."

Ich lege mich neben ihn und ein Bein über seine Beine, die unter der Decke stecken. Wir schauen uns an, unsere Finger sind miteinander verschränkt, und unsere Körper berühren sich so weit, wie es das schmale Bett erlaubt.

"Charlotte, du zitterst ja."

"Es ist kalt hier drin. In Krankenhäusern ist es immer kalt. Ist dir das schon mal aufgefallen?"

Er schüttelt leicht seinen Kopf auf dem Kissen. "Tut mir leid, Baby. Ich wollte dir keine Angst machen. Darum habe ich nie was gesagt. Oder vielleicht wollte ich mir selbst auch keine Angst machen. Ich dachte, wenn ich zugebe, wie schlimm es ist, mache ich es damit wahr." Er lacht düster. "Und damit hatte ich recht. Denn jetzt fühlt es sich ziemlich wahr an."

Er schließt seine Augen, als ob er wieder eine Migräneattacke hätte. Er hatte so viele in den letzten Monaten, mehr, als ich zählen kann. Mehr, als er mir gegenüber zugegeben hat. Genug, um die Ärzte zu alarmieren, die heute einen Haufen Tests angeordnet haben: CT-Scans, MRTs und sogar ein Röntgenbild, "nur um sicherzugehen", dazu eine Million Bluttests, bis ich schon dachte, sie hätten Noah komplett ausgesaugt.

Die An

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