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Zerrissen Sammelband von Levoy, Liz (eBook)

  • Verlag: DAO Press
eBook (ePUB)
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Zerrissen

Zerrissen A Bad Boy Romance Sammelband 'Wieso hast du dieses Leben gewählt, Johnnie? Was ist so besonders daran?' Mein Motorradclub. Meine Familie. Oder was ist es? Auf jeden Fall ist es das, was einer Familie am nächsten kommt. Wir sind wie Brüder; wir lieben einander sehr und würden alles tun, um einander und das, was wir haben, zu beschützen. Das ist der wichtigste Grund, wieso Sean und ich bei den 'Brothers of Fire' sind. Wir haben etwas gesehen, was uns gefiel, etwas, was keiner von uns beiden hatte: eine enge Gemeinschaft. Das Leben als Mitglied ist großartig. Wir feiern die ganze Zeit, wir haben einen Haufen Frauen und wir sind niemandem Rechenschaft schuldig. Die Polizei? Um die machen wir uns keine Gedanken, die steht auf unserer Gehaltsliste. Eines Nachts wird Sean verletzt. Sein Leben hängt am seidenen Faden; ich muss schnellstmöglich Hilfe finden. Ich halte am ersten Haus, an dem ich vorbeikomme. Susan lässt uns beide rein. Ich habe mich noch nie jemandem geöffnet. Sollte ich das bei ihr auch tun?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 172
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 6610000060467
    Verlag: DAO Press
    Größe: 267 kBytes
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Zerrissen

Kapitel 4

Johnnie erzählte Sean später alles über die Wohltätigkeitsveranstaltung. Unter dem Vorwand, dass er ein wenig runterkommen wollte, Sean stimmte zu teilzunehmen. Johnnie wollte sich seiner Vergangenheit stellen, aber der Gedanke, Susan wiederzusehen, fühlte sich zu verlockend an.

Das Treffen am frühen Morgen gab ihm Anlass zur Sorge. Aus irgendeinem Grund, den er nicht nachvollziehen konnte, schienen Brad und Sean zu bereitwillig einen Krieg mit "Los Lobos" anfangen zu wollen. Das war untypisch für sie, keiner von ihnen hatte in der Vergangenheit so etwas Verrücktes vorgeschlagen. Johnnies Lösung war ganz einfach und er konnte sich nicht helfen, aber er wunderte sich, wieso sie ihm nicht ihre Stimmen gegeben haben.

"Ich weiß nicht, ob sich Sean darüber Gedanken gemacht hat, aber ich will das nicht jetzt mit ihm diskutieren. Er hat eine Menge auf dem Kerbholz. So wie ich. Alles, was ich heute Abend machen will, ist ein bisschen Spaß zu haben. Clubangelegenheiten können warten."

Das "Genies" war ein geschmackvoll eingerichtetes, nettes Café in der Innenstadt von Cornwall, groß genug, um eine Veranstaltung wie diese auszurichten. Es hatte Parkettboden und drei sehr große Kronleuchter hingen von der hohen Decke. Der weitläufige Spielbereich im Keller sorgte dafür, dass jedes Waisenkind eine Menge Spaß haben konnte.

Johnnie und Sean betraten "Genies Café" an diesem Abend und trugen dieses Mal nicht ihre Lederjacken. Kinder waren von Natur aus neugierig und konnten einem einige unangenehme Fragen stellen. Johnnie sah sich um und hielt Ausschau nach Susan. Sie war in der hinteren linken Ecke und unterhielt sich mit ein paar älteren Herren. Die junge Brünette sah heute Abend unglaublich aus. Ihr strahlendes Lächeln raubte Johnnie den Verstand. Er starrte sie an und hoffte, dass sie ihn bemerkte, aber sie war zu beschäftigt, um ihren Blick von den beiden Männern vor ihr abzuwenden. Johnnie ging langsam zu ihr herüber, während Sean sich entschied, den Keller aufzusuchen.

Susans Reaktion, als sie ihn sah, brachte ein Lächeln in sein Gesicht. Ihre Augen weiteten sich ungläubig. Die älteren Herren entschuldigten sich und gingen zu der Bar rechts.

"Oh, mein Gott", sagte sie. Ihre Stimme war fröhlich und hell. "Sie haben es geschafft."

"Es ist schön, Sie wiederzusehen, Susan", sprach er leise.

"Wow, Sie sehen ..."

"Anders aus", unterbrach er sie. "Lassen wir es dabei."

"Gut, ich wollte sagen besser, aber okay." Ihr Lachen wurde breiter. "Wo ist Ihr Freund?"

"Das letzte Mal, als ich ihn gesehen habe, wurde er von ein paar Zehnjährigen in Beschlag genommen", scherzte Johnnie. "Sie sehen phänomenal aus."

"Danke. Dieser Ort ist toll", merkte Susan an. "Die Organisatoren hoffen, mehr Geld zu sammeln. Sie sagen, dass die Zahl der Waisen dieses Jahr auf 42 gestiegen ist. Ich habe vergessen zu fragen, wie viele es letztes Jahr waren. Können Sie mir da helfen?"

"Ich habe keinen Schimmer", sagte er, seine tiefe Stimme hatte eine Spur Traurigkeit.

"Ach, kommen Sie", drängte sie ihn. "Sie haben letztes Jahr doch auch an der Spendenveranstaltung teilgenommen, oder?"

"Nein, Susan." Er schüttelte den Kopf. "Wohntätigkeitsveranstaltungen sind nicht mein Ding."

"Und wieso sind Sie dann hergekommen?" Susan war verwirrt.

"Ich wollte Ihnen nur dafür danken, was Sie letzte Nacht getan haben", sagte Johnnie mit sanfter Stimme. "Und es war eine gute Gelegenheit für mich, Sie wiederzusehen."

Sein letzter Satz ließ sie ihre Haltung wechseln. Ihr Lächeln verschwand, während sie ihren Blick auf seine Brust senkte. Susan antwortete nicht auf sein Kompliment. Stattdessen verzog sie ihre vollen Lippen, bevor ein bitteres Lächeln über ihr Gesicht lief.

"Wieso haben Sie dieses Leben gewählt, Johnnie?", fragte Susan, eine Spur Mitleid in ihrer Stimme.

"Ich bi

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