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Zu viel Liebe - gibt es das? Ein Romantic-Kiss-Roman - Band 3 von Wallon, Isabelle (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.02.2014
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
1,99 €
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Zu viel Liebe - gibt es das?

'Ihr Herz pochte wild. Mit jeder Faser ihres Körpers wünschte sie sich, dass er sie in die Arme nahm und küsste. Aber vielleicht hatte er schon längst eine Frau. Verrückt, wie weh ihr diese Vorstellung plötzlich tat.' Auf windige Flirts kann Jessica gut verzichten. Lieber konzentriert sie sich auf ihre Karriere: Im Auftrag eines Verlags fliegt sie für drei Wochen nach Tunesien, um Land und Leute zu fotografieren. Doch schon am Flughafen von Tunis muss die New Yorkerin feststellen, dass man mit Englisch nicht überall weiterkommt. Als Retter in der Not entpuppt sich ein Mann, den Jessica unter normalen Umständen wegen seiner abgewetzten Kleidung und seinem unverschämten Lächeln keines zweiten Blickes würdigen würde. Nun aber stellen sich David Taylors Sprachkenntnisse als ausgesprochen hilfreich heraus - und ehe sie recht weiß, was sie tut, hat sich Jessica schon für den nächsten Tag mit dem Unbekannten verabredet... Die Romantic-Kiss-Romane bei dotbooks: Große Liebesgeschichten und prickelnde Flirts für die schönsten Lesestunden. Jetzt als eBook: 'Zu viel Liebe - gibt es das?' von Isabelle Wallon. dotbooks - der eBook-Verlag.

Isabelle Wallon, geboren 1957, schreibt seit 20 Jahren Romane in den unterschiedlichsten Genres. Sie lebt und arbeitet in Hessen. Bei dotbooks erscheinen ihre folgenden Romantic-Kiss-Romane: 'Urlaub - Liebe inbegriffen' / 'Der Geliebte aus Texas' / 'Zu viel Liebe - gibt es das?' / 'Immer wenn ich von dir träume' / 'Verführung in Caracas' / 'Liebe, so stürmisch wie das Meer' / 'Ein total verrücktes Wochenende' / 'Halt mich fest in deinen Armen' / 'Bleib heute Nacht bei mir' / 'Mit dir in meiner Hängematte' / 'Traumfrau ohne Trauschein' / 'Paris-New York mit Turbulenzen'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 123
    Erscheinungsdatum: 26.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955204761
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 922kBytes
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Zu viel Liebe - gibt es das?

Kapitel 1

"Sie müssen sich jetzt anschnallen, Miss."

Die Stimme des Mannes, der neben ihr saß, riss Jessica Williams aus ihren Gedanken. Nur langsam konnte sie den Blick von dem unendlich weiten Wolkenteppich lösen, der sich vor ihren Augen ausbreitete. Sie drehte sich seufzend um und griff nach dem Sicherheitsgurt.

"Wir werden gleich landen, hat die Stewardess gesagt", verkündete der Mann, der sich ihr als Peter Whitney vorgestellt hatte. Seit dem Start in New York hatte er verzweifelt versucht, mit ihr ins Gespräch zu kommen. Und natürlich bemühte er sich nach besten Kräften, Eindruck bei der attraktiven Jessica zu schinden. Er schien einfach nicht zu begreifen, dass sie sich mit ihm nicht unterhalten wollte.

"Haben Sie in Tunis geschäftlich zu tun?", erkundigte sich Peter Whitney neugierig weiter und fingerte an seiner Hornbrille herum. "Vielleicht können wir mal zusammen essen gehen, Miss?"

Er setzte ein Lächeln auf, oder besser gesagt, er versuchte es. Eine schiefe Grimasse war das Ergebnis.

"Mr. Whitney, ich bin untröstlich", erwiderte Jessica mit zuckersüßer Stimme, um den aufdringlichen Kerl endlich loszuwerden. "Mein Verlobter holt mich am Flughafen ab. Ich bedauere sehr, dass ich Ihre geheimen Wünsche nicht erfüllen kann ..."

Sie ließ offen, was sie damit meinte, aber Peter Whitney bekam auf einmal einen knallroten Kopf. Seine Bemühungen, der attraktiven Brünetten den Hof zu machen, versickerten ganz plötzlich im Sande. Nervös blätterte er in einer Zeitung herum und versuchte, die Sache zu vergessen.

Jessica atmete im Stillen auf. Natürlich war sie nicht verlobt, und sie wurde am Flughafen von Tunis auch nicht abgeholt. Das hatte sie nur gesagt, um Whitney abblitzen zu lassen. In Wirklichkeit war sie für die nächsten drei Wochen ganz auf sich allein gestellt.

Culture Life, das bekannte Bildmagazin in New York, hatte Jessica beauftragt, nach Tunesien zu fliegen und dort eine großangelegte Bildreportage über Land und Leute zu machen. Alte Kultstätten und Basare, Moscheen, Dörfer und Städte sollte sie fotografieren.

Jessica war dankbar für diese Chance. Immerhin war das ihr erster Auslandsaufenthalt. Trotzdem war Michael Hopkins, ihr Ressortleiter, felsenfest davon überzeugt, dass Jessica gut genug war, um diesen Job zu schaffen. Sie machte hervorragende Bilder, und Hopkins versprach sich von Jessicas Reportage eine ganze Menge.

Die Maschine ging jetzt tiefer und durchstieß wenige Augenblicke später die Wolkendecke. Jessica sah aus dem Fenster und erkannte tief unter sich den Meeresstrand und die ersten Häuser der Stadt, die dem Land seinen Namen gegeben hatte – Tunis.

Die Boeing 747 senkte sich immer tiefer, so dass Jessica weitere Einzelheiten erkennen konnte. Sie sah die orientalischen Einflüsse im Baustil der Häuser und entdeckte die zahlreichen schlanken Türme, die in den blauen Himmel ragten. Minaretts nannte man sie, und von dort oben rief der Muezzin – der Priester – die gläubigen Moslems zu den täglichen Gebetsstunden.

Auf einmal fieberte Jessica der Ankunft regelrecht entgegen, denn die ersten Eindrücke überwältigten sie schon von hier oben aus. Sie wollte so schnell wie möglich weiter nach Süden. Hammamet war eines ihrer Ziele, weil es dort besonders farbenprächtige Basare geben sollte.

Der Jumbo setzte mit einem sanften Ruck auf der Landebahn auf und kam dann zum Ausrollen. Als er stand, griff Jessica nach ihrem Handgepäck und ging zum Ausgang. Peter Whitney beachtete sie gar nicht mehr.

Drückende Hitze schlug

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