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Zurück zu dir Roman von Levy, Marc (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.10.2015
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Zurück zu dir

Ich werde nie wieder allein sein, weil es dich irgendwo gibt. Lauren arbeitet als Neurochirurgin im Memorial Hospital in San Francisco. Sie hat eine blendende Zukunft vor sich - doch nach einem mehrmonatigen Koma keine Erinnerung an ihre Vergangenheit. Damals hatte Arthurs Liebe sie ins Leben zurückgeholt, aber als sie endlich erwachte, war er verschwunden. Nun aber zieht es ihn zurück zur Frau seines Herzens, die er niemals vergessen hat. Als dann ein Unfall geschieht, in dem Arthur verletzt wird, landet er dort, wo er nie wieder hinwollte: im Memorial Hospital - und ausgerechnet auf Laurens OP-Tisch. Sie erkennt ihn nicht, fühlt sich jedoch unerklärlicherweise zu ihm hingezogen ... Marc Levy ist 1961 in Frankreich geboren. Mit achtzehn Jahren engagiert er sich beim französischen Roten Kreuz, für das er sechs Jahre tätig ist. Gleichzeitig studiert er Informatik und Betriebswirtschaft an der Universität in Paris. Von 1983 bis 1989 lebte er in San Francisco, wo er sein erstes Unternehmen gründete. 1990 verließ er die Firma und eröffnete mit zwei Freunden ein Architektenbüro in Paris. Er entdeckte schon früh seine Liebe zur Literatur und zum Kino und schrieb mit siebenunddreißig Jahren seinen ersten Roman, "Solange du da bist", der von Steven Spielberg verfilmt und auf Anhieb ein Welterfolg wurde. Seitdem wird Marc Levy in neunundvierzig Sprachen übersetzt, und jeder Roman ist ein internationaler Bestseller. Marc Levy, der mit seiner Familie in New York lebt, ist mit 40 Millionen verkauften Büchern der erfolgreichste französische Autor weltweit.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 19.10.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641178970
    Verlag: Blanvalet
    Serie: Lauren 2
    Originaltitel: Vous revoir
    Größe: 484 kBytes
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Zurück zu dir

Kapitel 2

Arthur wachte gegen Mittag auf. Das warme Sonnenlicht schien durch das Wohnzimmerfenster. Er machte sich ein notdürftiges Frühstück und rief Paul auf seinem Handy an.

"Hallo Baloo", sagte sein Freund, "wie ich sehe, hast du einmal rund um die Uhr geschlafen."

Paul schlug ihm vor, gemeinsam mittagessen zu gehen. Aber Arthur hatte einen anderen Plan.

"Soll das heißen, ich habe die Wahl, dich zu Fuß nach Carmel gehen zu lassen oder dich hinzufahren?"

"Weder noch! Ich möchte, dass wir den Ford aus der Werkstatt deines Stiefvaters abholen und dann zusammen hinfahren."

"Dein Auto steht seit einer Ewigkeit dort, willst du das Wochenende auf der Autobahn mit Warten auf einen Abschleppwagen verbringen?"

Arthur erklärte, der Kombi hätte schon öfter lange Ruhepausen erlebt. Außerdem kenne er die Leidenschaft von Pauls Stiefvater für alte Autos, er habe es sicherlich gepflegt. "Mein alter Ford aus den Sechzigerjahren ist besser in Schuss als dein vorsintflutliches Cabriolet", sagte er.

Paul sah auf die Uhr, ihm blieben nur noch wenige Minuten, um in der Werkstatt anzurufen. Wenn nichts dazwischenkäme, könnte Arthur direkt dorthin kommen.

Um drei Uhr trafen sich die beiden Freunde vor der Werkstatt. Paul schloss die Tür auf und trat als Erster ein. Inmitten der zu reparierenden Polizeiwagen glaubte Arthur, einen alten Krankenwagen wiederzuerkennen, der unter einer Plane ruhte. Der Kühler des Modells schien altertümlich. Er ging um das Gefährt herum, zögerte kurz und öffnete schließlich die Hecktüren. Die verstaubte Trage weckte so viele Erinnerungen, dass Paul die Stimme heben musste, um Arthur aus seinen Träumereien zu reißen.

"Vergiss die Karosse und komm her, Cinderella, wir müssen drei Autos wegfahren, um den Ford rauszuholen. Wenn wir schon nach Carmel wollen, dann sollten wir wenigstens den Sonnenuntergang miterleben."

Arthur zog die Plane über den Krankenwagen, strich über den Kühler und murmelte: "Auf Wiedersehen, Daisy."

Nachdem er das Gaspedal zweimal durchgetreten und der Motor kurz gestottert hatte, sprang der Wagen an. Arthur machte einige Manöver unter Pauls Anleitung, dann verließ der Kombi die Werkstatt und fuhr in nördliche Richtung, um den State Highway 1 zu erreichen, der am Pazifik entlangführte.

"Denkst du immer noch an sie?", fragte Paul.

Statt zu antworten, öffnete Arthur das Fenster, und ein warmer Wind blies in den Wagen.

Paul klopfte auf den Rückspiegel, als wolle er ein Mikrofon testen. "Eins, zwei, drei, ah, es funktioniert, ich versuche es noch einmal ... Denkst du noch an sie?"

"Kommt vor."

"Oft?"

"Ein wenig am Morgen, ein wenig am Mittag, ein wenig am Abend, ein wenig in der Nacht."

"Du bist nach Frankreich gegangen, um die Sache zu vergessen - das scheint ja ein Erfolg gewesen zu sein! Und denkst du auch noch am Wochenende an sie?"

"Ich habe nicht gesagt, dass ich darüber das Leben vergesse. Du wolltest wissen, ob ich an sie denke, und ich habe dir geantwortet, das ist alles. Um dich zu beruhigen, ich habe ein paar Abenteuer gehabt, und jetzt lass uns das Thema wechseln, ich habe keine Lust, darüber zu reden."

Sie fuhren in die Richtung der Bucht von Monterey. Paul ließ den Blick über das Ufer gleiten, das draußen vorbeizog. Während der folgenden Kilometer sprachen die beiden kein Wort.

"Ich hoffe, du planst nicht, sie wiederzusehen", sagte Paul schließlich.

Arthur antwortete nicht, und erneut herrschte Schweigen.

Die Strände, an denen die Asphaltstraße entlangführte, wechselten jetzt mit Sumpfgebieten ab. Paul schaltete das Radio aus, das jedes Mal knisterte, wenn sie zwischen zwei Hügeln hindurchfuhren.

"Gib Gas, sonst verpassen wir den Sonnenuntergang!"

"Wir haben noch zwei Stunden - und überhaupt, seit wann hast du romantische Anwandlungen?"

"Das Abendlicht über dem Meer ist mir völlig egal, wa

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