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Zwei wie Feuer und Eis von STEPHENS, SUSAN (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.01.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Zwei wie Feuer und Eis

Zwei wie Feuer und Eis: Bronte liebt das Land, Heath die Stadt. Und auch sonst könnten die rothaarige Schönheit und der attraktive Internet-Unternehmer aus London nicht gegensätzlicher sein. Und jetzt hat ausgerechnet er ihr geliebtes Anwesen in Yorkshire geerbt - und will es abreißen lassen. Bronte ist schockiert! Während sie leidenschaftlich gegen Heaths Vorhaben kämpft, ertappt sie sich dabei, dass sie ihn mit der gleichen Leidenschaft begehrt. Aber wenn sie seiner magischen Anziehungskraft nicht widersteht, hat sie schon verloren - oder?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 23.01.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864940101
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 447 kBytes
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Zwei wie Feuer und Eis

1. KAPITEL

Die Weite der englischen Hügellandschaft in der Abenddämmerung, die reinste Idylle. Wie gut das Gras duftet. Wie gemächlich die letzten Sonnenstrahlen die nächtlichen Schatten über die sanften Erhebungen treiben ...

Verdammt, hoffentlich musste er nicht zu lange in diesem Nest ausharren!

Mit einem verärgerten Schnauben wechselte Heath den Sender. Von wegen duftendes Gras. Hier stank es überall nach Kuhmist. Dazu regnete es in Strömen.

Übellaunig trat Heath das Gaspedal durch, bis das Röhren seines Lamborghinis das Vogelgezwitscher übertönte. Perfekt. Er vermisste den Asphaltdschungel - keine Gerüche, kein Schlamm, keine kaputten Abflüsse. Warum Onkel Harry ihm diesen maroden Herrensitz vermacht hatte, blieb ihm ein Rätsel. Heath war allergisch auf Landluft - auf alles, was nicht mit Punkt-com endete. Sein Imperium hatte er in einem winzigen Zimmer aufgebaut. Wozu brauchte er das alles hier?

Er hatte sich die Frage noch nicht beantwortet, da sah er das Zelt, das jemand neben der Zufahrt aufgebaut hatte ... und den kleinen rosa Fuß, der aus dem Zelt ragte. Plötzlich regte sich in ihm der Hausherr. Was würde er tun, wenn jemand vor seiner Londoner Wohnung kampierte?

Er hielt den Wagen an, sprang heraus, marschierte auf das Zelt zu und zog den Reißverschluss auf.

Gleich darauf erklang ein Schrei, der das Prasseln des Regens mühelos übertönte. Heath trat einen Schritt zurück und wartete gespannt ab. Lange musste er sich nicht gedulden, bis ein junges Mädchen, das eher einem Kobold ähnelte, aus dem Zelt gekrabbelt kam, sich vor ihm aufbaute und ihn anbrüllte, was ihm einfiele, sie mitten in der Nacht so zu erschrecken.

Die knallroten Haare zerzaust, stand sie da wir eine kampfbereite Gottesanbeterin und beschimpfte ihn mit Ausdrücken, die genauso undamenhaft waren wie ihre Klamotten, an denen sie wütend herumzupfte - Indienhemdchen und pinkfarbene Leggings. Ein zorniger Blick auf seinen Wagen, und er war für alles verantwortlich, vom Erschrecken des örtlichen Wildbestands bis hin zur globalen Klimaerwärmung. Die Schimpftirade ging weiter, bis das seltsame Wesen den Schock, so rüde aufgeweckt zu werden, überstanden hatte, schluckte, tief Luft holte und ausrief: "Heath Stamp..." Sie presste eine Hand auf ihre Brust und starrte ihn an, als traute sie ihren Augen nicht.

"Bronte Foster-Jenkins", murmelte er und musterte sie.

"Ich habe dich erwartet ..."

"Das sehe ich", erwiderte er mit einem Blick auf das Zelt.

Ja, sie hatte Heath erwartet, aber nicht mit dieser Reaktion auf sein Erscheinen gerechnet. Heath Stamp, der Traum aller Frauen, aalglatt, der Schuft in Person, skrupellos ... und noch um einiges attraktiver als auf den jüngsten Fotos in den Zeitungen. Die entschieden verbesserte Ausgabe des Mannes, von dem sie seit dreizehn Jahren, zwei Monaten, sechs Stunden und ein paar Minuten träumte.

"Weißt du, dass das Hausfriedensbruch ist, was du da treibst, Bronte?"

Und genau so ein Ekel wie damals.

Die Jahre schmolzen dahin. Sofort waren sie wieder wie Hund und Katz. Bronte musste sich in Erinnerung rufen, dass Heath nicht mehr der wilde Teenager war, der wegen einer Schlägerei verhaftet und statt ins Gefängnis nach Hebers Ghyll zur Besserung geschickt worden war. Inzwischen machte er sehr erfolgreich Geschäfte im Internet und war der neue Besitzer von Hebers Ghyll, wo Bronte aufgewachsen war und ihre Mutter als Haushälterin und ihr Vater als Jagdaufseher gearbeitet hatten. "Das Anwesen steht jetzt schon seit Wochen leer ..."

"Und das entschuldigt dein unerlaubtes Eindringen?"

"Das Tor war offen, und hier geht alles den Bach runter", erklärte sie wütend.

"Was natürlich meine Schuld ist."

"Hebers Ghyll gehört doch dir, oder?" Seine Erbschaft ging ihr aus verschiedenen Gründen zu Herzen, nicht zuletzt deshalb, weil sie den Landsitz als ihr zw

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