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Zwischen uns die Sehnsucht von Tijan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.01.2018
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Zwischen uns die Sehnsucht

Im ersten Jahr auf dem College will Summer erreichen, wovon sie schon lange träumt: mit ihrem Stiefbruder Kevin zusammen zu sein. Aber ständig funkt ihr Caden Banks dazwischen. Dieser arrogante Verbindungstyp beschimpft sie als leichte Beute und will ihr weismachen, dass ihre Gefühle an Kevin verschwendet sind. Was bildet sich dieses tätowierte Arschloch ein?! Doch je öfter sie mit Caden aneinandergerät, desto mehr genießt sie den Schlagabtausch - und fragt sich, ob es überhaupt noch Kevin ist, den sie wirklich will ... 'Zwischen uns die Sehnsucht zählt zu meinen Lieblingsromanen von Tijan: ein Held zum Verlieben und eine Heldin, die man sich als beste Freundin wünscht.' Katy Evans, New-York-Times-Bestsellerautorin 'Summer und Caden sind einfach fantastisch.' Romantic Times Book Reviews Tijans emotionale und sexy Romane landen regelmäßig auf den Bestsellerlisten der New York Times, der USA Today und des Wall Street Journals. In ihrer Freizeit schaut sie am liebsten Filme oder ist mit ihrem Cockerspaniel unterwegs. Zusammen mit ihrem Mann wohnt sie in Minnesota.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 02.01.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955767402
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Originaltitel: Anti-Stepbrother
    Größe: 2581 kBytes
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Zwischen uns die Sehnsucht

1. Kapitel

Kevin küsste eine andere. Er küsste sie nicht nur - er verschlang sie geradezu. Er presste sich an sie und strich durch ihr dunkles Haar, während er seine Lippen an ihrem Hals entlang bis zwischen ihre Brüste gleiten ließ.

Es war eine Katastrophe. Wie ein Zugunglück.

Und ich sah es kommen. Die Scheinwerfer leuchteten grell und kamen immer näher, ich hätte einfach von den Gleisen hinuntergehen können. Aber nein, ich war die Idiotin, die wie erstarrt im Scheinwerferlicht stehen blieb. Ich konnte nicht wegschauen, sosehr ich es auch wollte.

Das war Kevin - mein Kevin! Na gut, nicht mein fester Freund Kevin, sondern mein Stiefbruder Kevin. Der Kevin, in den ich seit zwei Jahren verknallt war - seit meine Mom gestorben war und mein Vater entschieden hatte, sich in die Mutter des angesagtesten Typen der Schule zu verlieben.

Sheila Matthews, auch bekannt als Kevins Mom, war die Krankenschwester, die sich um meine Mutter gekümmert hatte, während sie im Hospiz war. Es war ein waschechter Skandal. Wie konnte Mr. Stoltz sich in jemand anderen verlieben, wenn seine Frau noch am Leben war? Es machte keinen Unterschied, dass sie wegen Krebs seit Jahren im Sterben lag. Sein Timing war echt beschissen, doch es war nun mal passiert. Am Abend nach der Beerdigung saß er im Haus der Matthews'.

Zum Glück musste ich sie erst später kennenlernen, obwohl mein Dad und Sheila ihre Beziehung nicht wirklich geheim gehalten hatten. Um genau zu sein, lernte ich sie bei demselben Abendessen kennen, bei dem ich erfuhr, dass sie meine Stiefmutter werden und dass ich dadurch direkt nach meinem ersten Jahr an der Highschool einen Stiefbruder haben würde. Natürlich wusste ich vorher schon, wer Kevin Matthews war.

Jeder wusste, wer Kevin Matthews war.

Ein Jahr älter als ich. Kapitän des Football-Teams. Kapitän des Basketball-Teams. Kapitän des Leichtathletik-Teams. Er war auch im Schülerrat - und ich muss gestehen, dass mir nie so richtig klar war, was er da tat. Es kümmerte mich nicht wirklich, denn er war noch viel mehr als das. Er war der Junge, der von allen Jungs respektiert wurde und den alle Mädchen haben wollten, mich und seine Sechs-Monate-Freundinnen eingeschlossen. Jede Freundin behielt er nur für sechs Monate, dann machte er mit ihr Schluss, weil er sich in eine andere verknallt hatte, von der er sich nach sechs Monaten auch wieder trennte.

Obwohl ich alles über Kevin wusste, hatte er keine Ahnung, wer ich war, bevor wir eine Familie wurden. Ich war niemand Besonderes. Ich meine, ich war nicht unbeliebt oder so. Ich schätze, ich war bloß Durchschnitt. Ich hörte oft, dass ich ziemlich schön sei, doch es kam von Leuten, die das eh sagen mussten. Meine Mutter versicherte mir das jeden Tag, mein Vater so ungefähr einmal im Monat und schließlich auch Sheila, nachdem ich eingezogen war. Sie erzählte mir das alle zwei Wochen. Klar, das hört man natürlich gern, aber na ja. Eltern müssen einem so etwas ja sagen. Also erfüllten meine Eltern und meine Stiefmutter ihre Pflicht, was das anging, genau wie meine besten Freundinnen May und Clarissa.

May war eine lebhafte kleine Asiatin, die mindestens einmal pro Woche nach einem Date gefragt wurde, selbst wenn sie gerade einen Freund hatte. Clarissa war ein paar Zentimeter größer als ich, mit einem Körper wie Britney Spears zu deren "Oops! ... I Did It Again"-Zeiten. Ich hatte langes dunkelbraunes Haar, und man könnte behaupten, ich war ausreichend schlank. Ich hatte mich nie für außergewöhnlich hübsch gehalten, doch May und Clarissa meinten oft, dass sie für meine Figur töten würden, um mein Selbstvertrauen zu steigern.

Meine Mom hatte mir immer gesagt, dass meine Lippen perfekt wären und ich von der Familie meines Vaters die Mandelaugen und die langen Wimpern geerbt hätte. Meine Großmutter war wunderschön gewesen. Ich hatte sie zwar nie kennengelernt, doch sogar auf Fotos umgab sie, mi

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