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Grundängste und Selbstverwirklichung. Wege der inneren Befreiung von Mahr, Monika (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.01.2013
  • Verlag: Monika Mahr
eBook (ePUB)
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Grundängste und Selbstverwirklichung. Wege der inneren Befreiung

Das Buch "Grundängste und Selbstverwirklichung. Wege der inneren Befreiung" beschreibt sieben Grundängste, die eine Entsprechung zu den sieben Chakren haben. Jeder kennt all diese Ängste, aber nur zwei davon sind jeweils im Leben des Einzelnen von essenzieller Bedeutung. Sie zeigen zentrale Themen seiner inneren Entwicklung auf. Mit ihnen verbindet sich aber auch ein besonderes Potenzial, das umso mehr zu Tage tritt, je weiter man in der Transformation der Ängste voranschreitet. Es kann für einen kreativen Weg der inneren Befreiung und der zunehmenden schöpferischen seelischen Entfaltung genutzt werden. Das Buch behandelt auch innere Konflikte, angstbedingte Verstrickungen und Verhaftungen und zeigt Lösungsmöglichkeiten auf. Die Texte sind durch freies Schreiben im Zustand der Meditation entstanden. Sie verbinden auf eine unkonventionelle Weise Psychologie, Philosophie und Esoterik.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 196
    Erscheinungsdatum: 01.01.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783956900129
    Verlag: Monika Mahr
    Größe: 315 kBytes
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Grundängste und Selbstverwirklichung. Wege der inneren Befreiung

II Das Bewußtsein für die eigenen Grundängste (S. 12-13)
Der tiefere Sinn der Angst

Menschen sind Seelenwesen, die sich über viele Inkarnationen zu immer komplexerer Bewusstheit hin entwickeln. Dabei durchlaufen sie mehrere Stufen, in denen immer wieder die gleichen Themen auf immer neuen Ebenen bearbeitet werden. Grundängste sind eigentlich Bewußtwerdungsziele, mit denen man im Leben unausweichlich konfrontiert wird. Sie können nicht verfehlt werden, denn die Angst sorgt für eine zwangsläufige Beschäftigung mit ihnen.

Mit ihnen verbunden sind aber auch seelische Selbstverwirklichungsabsichten, die nur in dem Ausmaß umgesetzt werden können, in dem die Angst abgebaut wurde. Selbstverwirklichung macht glücklich, und jeder sehnt sich nach Verwirklichung seiner seelischen Qualitäten. Wer dies kaum erlebt, weil seine Ängste ihn zu sehr blockieren, fühlt sich vielleicht am Leben gescheitert. Doch sollte jeder wissen, dass es ein Scheitern am Leben nicht gibt. Es gibt nur ein Scheitern an der höheren Erfüllung, und diese kann jeder als Geschenk für sich und andere anstreben, aber nicht von sich oder anderen fordern.

Denn je mehr man Liebe, Glück und Erfüllung erzwingen will, desto mehr hält man sie fern. Die Dynamik der Grundängste ist so stark, dass Menschen gewöhnlich nicht unterscheiden können, ob ihr Überleben oder ihre Selbstverwirklichungsabsicht bedroht ist. Wer die Bedrohung der eigenen seelischen Verwirklichung als lebensbedrohlich empfindet, antwortet darauf mit unangemessenen Reaktionen, die dem Glück nicht dienlich sind. Dennoch dienen sie seinem Bewußtwerdungsziel, also dem Lernen, um dessentwillen er sich eigentlich verkörpert hat. Unangemessene, aus Angst geborene Reaktionen verursachen Leid, sind aber dem Lernen nicht abträglich. Diese Einsicht verhilft dazu, entspannter zu leben, Angst mehr zuzulassen und dadurch bewusster zu bewältigen, so dass man vom leidvollen zum freudvollen Lernen übergehen kann.

Grundängste werden als existenziell empfunden und oft als "Existenzängste" bezeichnet, obwohl jeder weiß, dass sie nichts mit physischen Bedrohungen zu tun haben, nichts mit unmittelbaren Gefährdungen für Leib und Leben. Die Angst, die Menschen in einer realen lebensbedrohlichen Situation empfinden ist sogar meist geringer als die Existenzangst im Angesicht einer Grundangst. Um dieses Gefühl einer irrealen existenziellen Bedrohung abzubauen, braucht man eine innere Annäherung an die wahren seelischen Selbstverwirklichungsabsichten. Die Seele strebt unweigerlich nach Entfaltung, verfolgt also sowohl das Ziel der Bewußtwerdung als auch die Absicht der Verwirklichung im menschlichen Leben.

Solange der Mensch sich seiner selbst nicht bewusst ist, hängt er seine Vorstellung von Glück an ein "Objekt" außerhalb seiner selbst: Ein Kind macht etwa die Erfahrung von Liebe im Austausch mit der Mutter und glaubt nun, die Mutter zu brauchen, um überhaupt Liebe empfinden zu können. Wenn dann die Mutter eine Weile nervös und auf der Herzebene unerreichbar ist, erlebt das Kind Existenzangst, obwohl es physisch mit allem versorgt ist. Das ist der Beginn einer Entwicklungsreise mit dem Ziel, Liebe als verfügbare Qualität der eigenen Seele zu erkennen. Auch eine liebevolle, umsichtige Mutter kann ihm diese Herausforderung nicht ersparen, sondern nur erleichtern. Sie kann beispielsweise die Angst des Kindes erkennen, ohne sich dafür "schuldig" zu fühlen und deshalb noch nervöser und unerreichbarer zu werden. Wenn sie dem Kind so rechtzeitig wieder Herzenskontakt anbietet, braucht dieses kein Trauma zu entwickeln. Andererseits hat auch das Kind bereits eigene

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