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Der Zombie Survival Guide Überleben unter Untoten von Brooks, Max (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.06.2015
  • Verlag: Goldmann
eBook (ePUB)
7,99 €
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Der Zombie Survival Guide

Zombies sind längst unter uns. Ein Grund mehr, vorbereitet zu sein!
Der Zombie Survival Guide ist der Schlüssel zur erfolgreichen Abwehr von Untoten, die eine ständige Bedrohung für den Menschen darstellen. Mittels hilfreicher Illustrationen und umfassender Informationen deckt dieser Überlebensführer das ganze Spektrum möglicher Angriffs- und Abwehrtechniken ab. Er gibt Ratschläge zu zombiesicherem Wohnen, erläutert Physiologie und typische Verhaltensmuster von Zombies und beschreibt die wichtigsten Utensilien im Kampf gegen diese hinterhältigen Gegner.

Max Brooks, geboren 1972, ist der Sohn von Mel Brooks und Anne Bancroft. Er lebt mit seiner Frau und dem gemeinsamen Sohn in Venice, Kalifornien, ist nach eigenem Bekunden aber stets bereit, an einen abgelegeneren Ort zu ziehen, der leichter zu verteidigen ist.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 30.06.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641082482
    Verlag: Goldmann
    Originaltitel: The Zombie Survival Guide. Complete Protection From the Living Dead
    Größe: 3973kBytes
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Der Zombie Survival Guide

Die Untoten: Mythos und Wirklichkeit

Er kommt aus dem Grabe, sein Leib ein Heim für Würmer und Unrat. Seine Augen leblos, kalt seine Haut, ohne Atem seine Brust. Seine Seele verlassen und leer wie der nächtliche Himmel. Die Klinge verlacht er, Pfeilen gilt sein Hohn, denn seinem Fleische vermögen sie kein Leid zuzufügen. Ewigkeiten wird er auf Erden wandeln, das süße Blut der Lebenden wittern, sich an den Gebeinen der Verdammten gütlich tun. Wehe, er ist der lebende Tote.

Obskurer Hindu-Text, cirka 1000 v. Chr.

Zom bie, der; -s, -s: 1. Ein wieder belebter Leichnam, der sich von Menschenfleisch ernährt. 2. Ein Voodoo-Zauber, der die Toten wieder erweckt. 3. Ein Voodoo-Schlangengott. 4. Einer, der sich wie in Trance bewegt oder handelt, "wie ein Zombie". [Ein Wort westafrikanischer Herkunft]

Was ist ein Zombie? Wie entstehen sie? Was sind ihre Stärken und Schwächen? Welches sind ihre Bedürfnisse und Begierden? Warum sind sie der Menschheit feindlich gesonnen? Bevor du irgendwelche Überlebenstechniken lernen kannst, solltest du zuerst erfahren, gegen wen du dich zur Wehr setzt.

Als Erstes müssen wir Dichtung und Wahrheit trennen. Die wandelnden Toten sind weder das Werk "schwarzer Magie" noch einer anderen übernatürlichen Macht. Ihr Ursprung ist ein Virus, das Solanum genannt wird, ein lateinisches Wort, das Jan Vanderhaven benutzte, der die Krankheit als Erster "entdeckte".
Solanum: Das Virus

Solanum wandert durch den Blutkreislauf - von der ursprünglichen Eintrittsstelle zum Gehirn. Auf Wegen, die noch nicht vollständig entschlüsselt wurden, nutzt das Virus die vorderen Hirnlappen zur Vermehrung und zerstört sie dabei. Während dieser Phase kommen alle Körperfunktionen zum Stillstand. Durch Herzstillstand "stirbt" der infizierte Organismus. Das Gehirn freilich bleibt am Leben, jedoch im Schlafzustand, während das Virus seine Zellen zu einem komplexen neuen Organ mutieren lässt. Die entscheidende Eigenschaft dieses neuen Organs ist seine Unabhängigkeit von Sauerstoff. Durch Überwindung des Bedürfnisses nach dieser unendlich wichtigen Ressource kann das untote Gehirn sich alle komplexen Mechanismen des menschlichen Körpers zunutze machen, ist aber keineswegs davon abhängig. Ist der Mutationsvorgang abgeschlossen, reanimiert dieser neue Organismus den Körper zu einer Lebensform, die - physiologisch gesprochen - wenig Ähnlichkeit mit dem ursprünglichen Leichnam hat. Einige Körperfunktionen bleiben konstant, andere funktionieren auf eine modifizierte Weise, die restlichen werden völlig abgeschaltet. Dieser neue Organismus ist ein Zombie, ein Mitglied der lebenden Toten.
1. URSPRUNG

Bedauerlicherweise ist es trotz intensivster Forschung bislang nicht gelungen, isoliertes Solanum in der Natur zu finden. In Wasser, Luft und Erdboden sämtlicher Ökosysteme aller Erdteile blieb die Suche negativ, ebenso in der entsprechenden Flora und Fauna. Während diese Zeilen geschrieben werden, dauert die Suche immer noch an.
2. SYMPTOME

Nachfolgende Zeittafel veranschaulicht den Krankheitsverlauf eines befallenen Individuums (plus minus mehrere Stunden, je nach Konstitution des Individuums).

Stunde 1 : Schmerzen und Verfärbungen (braun-purpur) des infizierten Bereichs. Sofortige Verschorfung der Wunde (sofern die Infektion von einer Wunde stammt).

Stunde 5: Fieber (38-39,5 Grad C), Schüttelfrost, leichte Demenz, Erbrechen, akute Schmerzen in den Gelenken.

Stunde 8: Lähmung der Extremitäten und des infizierten Bereichs, höheres Fieber (39,5-41 Grad C), zunehmende Demenz, Verlust der Muskelkoordination.

Stunde 11: Lähmung des Unterleibs, generelle Taubheit, verlangsamter Herzschlag.

Stunde 16: Koma.

Stunde 20: Herz

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