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Die geheimen Verträge der Seele Wie wir unheilsame Verbindungen zu unseren Ahnen lösen von MacKinnon, Danielle (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.02.2017
  • Verlag: Goldmann
eBook (ePUB)
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Die geheimen Verträge der Seele

Wie werden Tag für Tag von unsichtbaren Energien beeinflusst, die unterhalb unserer Bewusstseinsschwelle liegen. Sie sind Teil unsere Seele, resultierend aus sogenannten Seelenverträgen. Vor der Geburt geschlossen prägen sie unser Denken und Fühlen, vermitteln uns ein ganz bestimmtes Selbstbild und hindern uns oft daran, das Leben zu leben, das wir gern leben wollen und die Beziehungen zu führen, nach denen wir uns in der Tiefe unseres Herzens sehnen. Andererseits verkörpern sie auch eine wohlvermessene Landkarte und bergen unschätzbares Wissen darüber, welche ganz persönlichen Lektionen es im Leben zu meistern gilt, wo unsere Blockaden liegen und wie wir uns davon befreien können. Danielle MacKinnon ist Intuitionstrainerin, Expertin für Tierkommunikation und Seelenmedium. Sie hält regelmäßig Seminare und Vorträge über Seelenverträge, Spiritualität, Beziehungen und Energiebalance und unterrichtet am Omega Institute for Holistic Studies in Rhinebeck/New York. In den USA ist sie eine gefragte Gesprächspartnerin für Zeitschriften und TV-Sendungen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 20.02.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641170547
    Verlag: Goldmann
    Originaltitel: Soul Contracts
    Größe: 2038 kBytes
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Die geheimen Verträge der Seele

Vorwort

E s war an einem Samstag. Müde und deprimiert verließ ich das Fitnessstudio. Ich machte mir große Sorgen um Bella, meinen kranken Hundewelpen. Keiner wusste, was ihr fehlte. Ich ließ meinen Blick über den Parkplatz streifen, wo ich mein Auto abgestellt hatte, da sah ich plötzlich meine Freundin Cindy. Sie lachte immer übers ganze Gesicht, und diese Fröhlichkeit wirkte trotz meiner Niedergeschlagenheit ansteckend auf mich. Es war wie ein Zeichen: Cindy war genau in dem Moment auf der Bildfläche erschienen, als ich dringend ein Lächeln brauchte.

Wir unterhielten uns ein Weilchen, und ich erzählte ihr, wie besorgt ich sei. Bella hatte die letzten vier Nächte in der Tierarztpraxis verbracht. Cindy wusste, wie lieb ich Tiere hatte, und klopfte mir tröstend auf die Schulter, während ich mir die Tränen aus dem Augenwinkel wischte. Es zerriss mir schier das Herz bei der Vorstellung, dass Bella dort in einer Box lag und vielleicht Schmerzen hatte. Da ging unvermutet ein Leuchten über Cindys Gesicht: "Warte mal!", rief sie aus. "Wieso gehst du mit ihr nicht zu einem Tierkommunikator?"

Damals ahnte keine von uns, was für Folgen ihr plötzlicher Einfall auf mein Leben entfalten würde. Von klein auf war ich sensitiv veranlagt gewesen und hatte mich immer stark zu Tieren hingezogen gefühlt. Ich weiß noch, wie ich einmal zu meiner Mutter sagte, ich wüsste genau, was meine zweiunddreißig Raupen dächten. Ich konnte förmlich spüren, wie sich mein Hamster fühlte. Mir war auch immer klar, was andere Menschen dachten oder fühlten. Ehe ich einen Raum betrat, wusste ich schon, ob die Person, die sich darin aufhielt, zornig oder glücklich war. Für meine Mutter waren solche Dinge wie "Intuition", "Energie" oder gar "übersinnliche Fähigkeiten" Fremdwörter, und so hieß es dann irgendwann mal, ich sei "übersensibel". Sie brachte mich zu Ärzten, Psychologen und anderen Spezialisten, die mir helfen sollten, besser mit mir selbst zurechtzukommen.

Doch mein Problem war ja nicht, dass ich mit mir nicht zurechtkam. Ich wurde mit der Welt nicht fertig. Über mein intuitives Sensorium nahm ich ungeheuer viele Informationen auf, doch ich hatte niemanden, mit dem ich darüber hätte reden können, und so hielt ich mich am Ende selbst für nicht ganz dicht. Zeigte ich nur ansatzweise Interesse für etwas, was mit übersinnlichen Kräften oder Intuition zusammenhing, lenkte meine Mutter mich sachte, aber bestimmt davon ab, weil sie glaubte, mich auf diese Weise zu schützen. Hätte ich mich direkt mit meinen sensitiven Wahrnehmungen auseinandergesetzt, wäre ich möglicherweise all meine Probleme mit einem Schlag los gewesen!

Als Cindy also vorschlug, einen Tierkommunikator zu kontaktieren, war das wie eine Art Weckruf für mich. Endlich hatte ich die innere Freiheit gefunden, in die Welt der Intuition und der Hellfühligkeit einzutauchen. Ich machte mich auf dem schnellsten Weg auf nach Hause und vereinbarte sofort einen Termin bei einem.

Tags drauf fuhren mein Mann Kevin und ich - aufgeregt und nervös - gleich am Morgen mit Bella los Richtung Norden zu einem Hotel in Nashua in New Hampshire. Kevin blieb bei unserem armen, schmerzgebeutelten Hund im Auto, während ich buchstäblich die Praxis des Mannes stürmte. Als ich Bruce dann vor mir sah, klappte mir erst mal die Kinnlade runter. Der Mann sah total normal aus. Ich hatte ja nun nicht unbedingt einen Turbanträger mit Ringen und Kajalstrich erwartet, mir aber doch vorgestellt, er würde irgendwie anders, alternativ halt, aussehen. Dieses Medium wirkte wie ein ganz normaler Mensch. Man hätte ihn für einen Programmierer, Ingenieur oder EDV -Mann halten können.

Als ich Bruce hinaus zu unserem Auto führte, in dem immer noch mein krankes, kleines Hundebaby saß, bat er mich, ihm nichts über mich und meine Situation zu erzählen. Als ich die Tür öffnete, bellte Bella nicht einmal. Si

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