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Die Kraft der Zahl Lebensaufgaben erkennen und meistern von Moll, Josef A. (eBook)

  • Verlag: Freya
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Die Kraft der Zahl

Die Numerologie ist die uralte Weisheit der Zahlendeutung. Auch wenn die Anfänge in der grauen Vorzeit liegen - z. B. sind uns von den Babyloniern entsprechende Schrifttafeln überliefert -, so unterliegt sie doch auch einer ständigen Entwicklung. Angepasst an die heutige Zeit werden die verschiedenen Charaktere aus dem Blickwinkel der Numerologie beschrieben. Aus den Zahlenkombinationen des Geburtsdatums lassen sich viele Deutungen ableiten, anhand derer man erkennen kann, wo die persönlichen Stärken und Schwächen liegen. Somit lernt man, sich selbst und andere Menschen besser zu verstehen. Falls man sein Verhalten entsprechend ändert, kann man mit dieser Methode Probleme in Chancen verwandeln. Von früher Jugend an beschäftigt sich der Autor mit Parapsychologie. Er ist in der Berufspädagogik tätig und hat durch die Numerologie schon vielen Menschen helfen können. Er ist aktiv in den grenzüberschreitenden Institutionen 'Parapsychologischen Studiengruppe Österreich' und im 'Medialen Studienkreis', hält Vorträge zur Numerologie und arbeitet als Coach über persönlichkeitsrelevante Kriterien. Josef Moll lebt in Vorarlberg.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783990253496
    Verlag: Freya
    Größe: 4994 kBytes
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Die Kraft der Zahl

Kapitel 2

Geschichtseinführung in die Numerologie

Die Numerologie beschäftigt sich mit den Symbolwerten der Zahlen. Jede Zahl hat Zahlenwerte oder auch arithmetische Werte, die sprachlich durch Zahlwörter und grafisch durch Ziffern ausgedrückt werden. Für die orientalischen Völker werden als Ziffern die Buchstaben des Alphabets verwendet. Egal aus welchen Kulturkreisen auch immer die Zahlwörter und Ziffern stammen, die Zahlenwerte bleiben immer dieselben.

Das Wort Ziffer leitet sich vom arabischen Zahlenzeichen "sifr" ab und bedeutet so viel wie "null". Die Erfindung der Null (lat. nulla figura = "kein Zeichen") geht auf die Inder zurück und bedeutet so viel wie nichts. Die Null aber vergrößert die vorangestellte Zahl, z. B. 10, 100, 1000 etc., und vermindert die Zahl, wenn diese nach dem Komma steht, wie z. B. bei x,01, xx,001, xxx,001 ( "x" steht für eine Zahl ) etc. Bereits die Maya-Kultur vor ca. 5000 Jahren hat die "0" für ihre Rechenoperationen verwendet und sehr komplizierte astrologische Berechnungen damit durchgeführt. So gibt es bis in unsere Gegenwart zahlreiche Beispiele im Alltag, wobei die Zahlensymbole eine Bedeutung für uns haben. Symbole veranschaulichen einen Sinn, eine Idee und haben eine Bedeutung, die nur schwer oder gar nicht bildlich dargestellt werden können.

Als der Mensch noch auf einer primitiven Entwicklungsstufe stand, verwendete er die Zahlen, um sie im täglichen Leben einzusetzen. Erst als er sich weiterentwickelte und eine höhere Kulturstufe erreichte, begann er den Zahlen eine tiefere Bedeutung beizumessen. Er erkannte, dass die Gesetzmäßigkeiten im Ablauf von Naturvorgängen sich als tiefer Sinn in den Zahlen widerspiegelten. So heißt es schon im Alten Testament (Weisheit 11,20): " Alles ist geordnet nach Maß, Zahl und Gewicht, und die Gesetze sind ohne Wandel . " Die altorientalische Zahlensymbolik wurde vor der Antike zu einem wissenschaftlichen System erhoben, denn sie vertrat den Grundsatz: " Die Zahl ist das Prinzip der Dinge . "

Der griechische Philosoph Pythagoras von Samos (um 570 v. Chr. auf Samos; nach 510 v. Chr. in Metapont in der Basilicata) war Begründer der Numerologie und zählt heute noch zu den rätselhaftesten Persönlichkeiten der Antike. Er war ein Pionier der beginnenden griechischen Philosophie, Mathematik und Naturwissenschaft. Er sah die Zahlen 1, 2, 3 und 4 als heilige Zahlen an, da sie den Schöpfungs- und Entstehungsprozess der Welt symbolisieren:

Die 1 ist die Gottheit, der Urgrund allen Seins, aus dem die 2, das Symbol des Lebens, hervorgeht. Denn Leben besteht aus Gegensätzen, wie Geist und Materie, gut und böse, männlich und weiblich etc. Alles was erschaffen wurde, ist durch Zeit und Raum begrenzt. So ist durch die sich verändernde Welt die 3 entstanden und darauf die Körperwelt durch die 4. Denn wenn 1 + 2 + 3 + 4 addiert werden, so erhält man die Zahl 10, die Zahl der Gottheit. Sie ist die heilige Zahl, da Gott hinter der Schöpfung und hinter der Vielfalt der Welt steht und als das Absolute gilt.

Die Zahlensymbolik war schon der jüdischen Religion vertraut und fand auch im Christentum Eingang, wo sie nahezu vollständig auf den Lehren des Augustinus von Hippo fußt. ( Auch: Augustinus von Thagaste, Augustin oder (allerdings nicht korrekt) Aurelius Augustinus ( 13. November 354 in Tagaste, auch: Thagaste, in Numidien, heute Souq Ahras in Algerien; 28. August 430 in Hippo Regius in Numidien, heute Annaba in Algerien )) Er war einer der vier lateinischen Kirchenlehrer der Spätantike und ein wichtiger Philosoph an der Schwelle zwischen Antike und Mittelalter. Nach Augustinus wäre die Zahl 6 eine vollkommene Zahl, wenn die Welt nicht existieren würde. So ist es nicht

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