text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Esoterisch Wissenswertes im höchst selbst erprobten Ausschlussverfahren von Vogl, Daniela (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.07.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
11,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Esoterisch Wissenswertes im höchst selbst erprobten Ausschlussverfahren

Vom Suchen und Finden: Dieses Buch ist ein reziproker esoterischer Ratgeber. Sie erfahren, womit Sie sich NICHT zu befassen brauchen, wenn Sie gerade auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sind. Ich war sehr lange auf der Jagd nach dem Unaussprechlichen, nach der Lösung des Weltenrätsels. Gefunden habe ich allerlei Interessantes, einen Riesen Haufen Sackgassen, ein wenig Verwirrung, aber auch etwas, das man Gott-Vertrauen nennen kann und einen brachialen Sinn für Humor, als ich den kosmischen Witz durchschaute.

Daniela Vogl, geboren 1976 in Graz, ist Drachenreiter, Nahkämpfer und Tapferes Schneiderlein. Sie ist geschiedenes Muttertier von zwei gar wohl geratenen Kindern, schreibt, näht, töpfert und trägt vor. Hauptsächlich monologisiert sie im Rahmen von Poppet & Vogelts Töpferkursen über Naturbrandverfahren, scheißt aber im Allgemeinen über viele Themenkreise gerne klug. Ihr chinesisches Sternzeichen ist der Feuerdrache, im Indianischen ist sie ein Rabe, ansonsten Waage, Aszendent Osterhase. Das tut hier aber eigentlich nichts zur Sache.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 29.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741259364
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 1810kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Esoterisch Wissenswertes im höchst selbst erprobten Ausschlussverfahren

2 Vorwort

In einer Zeit, in der alles schneller wird, bla bla, atomare Bedrohung, Hunger, Krieg, bla bla bla, Sehnsucht nach Wahrhaftigkeit, bla bla bla bla, Suche nach Ausgleich, Ruhe, Frieden, Sinn im Dasein...

So oder in dieser Art beginnt beinahe jedes esoterische Buch, das ich je gelesen habe - und das waren eine ganze Menge. Offen gestanden habe ich diese Floskeln wirklich satt. Die meisten Bücher sind Bockmist. Bestenfalls seichte Unterhaltung, im schlimmsten Fall gefährlich. Selten brauchbar, fast nie wertvoll und hilfreich. Mit esoterischem Lesestoff lässt sich offenbar unheimlich viel Geld verdienen. Es ist schon fast unmodern, sich nicht mit dem wahren Wesen des Seins und der Suche nach dem Sinn zu befassen. Offenbar treibt die zunehmende Industrialisierung/Globalisierung/ Vertechnisierung den Menschen dazu, immer ausgefeiltere Fluchtstrategien zu entwickeln. Während sich die einen in Drogen verlieren, betreiben andere Sport, Arbeit und/oder Sex bis zum Exzess.

Eine spezielle Gruppe von "Fluchttieren" sind die Esoteriker, um die es in diesem Buch gehen soll. Nicht minder absturzgefährdet als Drogenkonsumenten. Je intensiver die Suche nach dem, das die wenigsten betiteln können, umso dünner wird das Eis. In einem Buch über Magie habe ich gelesen, wahre Magier stehen mit einem Bein im Grab, mit dem anderen in der Irrenanstalt. So geht es wohl allen Esoterikern, die ihre spirituellen Übungen mit gewissem Nachdruck und Intensität, aber vor allem mit zu hohen Erwartungen betreiben. Wenn der Suchende herausfindet, dass die von ihm gewählte Richtung doch nicht den gewünschten Effekt hat

weil nach zu vielen Sitzungen und zu viel investiertem Geld der Traumpartner noch immer nicht in Sicht ist
sich Gott, Jesus, Maria oder sonst ein Heiliger trotz stunden-tagewochenlangem Gebet und dem 100er im Klingelbeutel weder persönlich noch durch ein Zeichen des Wohlwollens gemeldet haben
oder sich der Suchende gar in bedenklicher Abhängigkeit von einem Guru oder sonst einer "erleuchteten" Gesellschaft befindet, gibt es für ihn 3 Möglichkeiten:
Er gibt auf, konzentriert sich auf sein eigenes Leben und auf die "wirkliche Welt", was eigentlich nur ein pausieren bedeutet - denn irgendwann geht die ganze Sache wieder von vorne los und mündet in Punkt 2 und 3. Hat man nämlich erst einmal den Duft der Spiritualität geschnuppert, wird man nie wieder davon loskommen.
Er wechselt das Genre und gelangt nach einer Phase enthusiastischen Strebens und dem unausweichlichen Misserfolg wieder zu Punkt 1 oder 3.
Er intensiviert seine Bemühungen, um zu erhalten, was er seines Erachtens nach verdient. Es wird gebeten, gebetet, gebettelt, beschworen und gefleht bis die Schwarte kracht. Irgendeine zuständige Gottheit, Engelwesen, Heilige, Naturkräfte, Dämonen, Schlagmichtot oder das Universum selbst werden aufs wüsteste angehauen, Dinge für einen zu erledigen, wozu man selber zu faul, zu blöd oder zu unfähig ist. Der geäußerte Wunsch stimmt ausgesprochenen selten mit dem überein, das das Schicksal für einen bereithält, oder man weiß im Innersten, dass man Unmögliches, zu viel oder schlichtweg etwas Dummes verlangt. Deshalb klappt es nicht. Man ist enttäuscht, fühlt sich klein, möglicher Weise gar minderwertig, vielleicht zu unbedeutend als dass der Angerufene es für nötig halten würde, zu helfen und es folgen Punkt 1, 2 oder 3.
Ist man mit seiner Bitte und seinem Geld an einen begabten Schwarzmagier geraten, spielt das Schicksal zwar keine Rolle, allerdings wird man dann meistens einer gepflegten Paranoia näher sein, als dem Auskosten des Glücks, das man sich mit unlauteren Mitteln verschafft hat. Vorausgesetzt, man hat so etwas wie ein Gewissen.

Intensivierung ist in den meisten Fällen der Beginn von (alternativ)-religiösem Wahn, Verzweiflung und Depressionen, sofern man nicht rechtzeitig die Notbremse zieht.

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen