text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Krafttiere Wie sie stärken, schützen, heilen von Buzzi, Gerhard (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.05.2016
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
5,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Krafttiere

Erleben Sie die magische Verbindung zwischen Mensch und Tier: 'Krafttiere' von Gerhard Buzzi jetzt als eBook bei dotbooks. 'Krafttiere sind ein Teil unserer Seele, sie begleiten uns auf dem Weg durchs Leben und zeigen uns die Pfade, die aus der Finsternis ins Licht führen.' Begleiten Sie den Experten für indianische Kultur Gerhard Buzzi auf seiner Reise durch das geheimnisvolle Land der Lakota und begegnen Sie einem ehrwürdigen Medizinmann, der vom geheimen Wissen um die Macht der Krafttiere berichtet. Lernen Sie, wie Sie Ihr ganz persönliches Krafttier finden - vom Wolf über die Eule bis hin zum Bär - und wie Sie mit ihm in Kontakt treten können. Denn auch im heutigen, modernen Alltag ist diese mystische Verbindung möglich und wird Ihnen neue Kraft und Energie schenken. Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der spirituelle Ratgeber 'Krafttiere' von Gerhard Buzzi. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Gerhard Buzzi, geboren in Österreich, lebt mit seiner Familie in Hamburg. Seit über 20 Jahren arbeitet er als Autor und Personal Trainer. Ausgedehnte Reisen führten ihn quer durch Amerika, wo er mit der spirituellen Welt der Indianer in Berührung kam. Der Autor, der in Santa Fe, New Mexico, seine dritte Heimat gefunden hat, geht selbst den 'Indianischen Weg' und hält darüber Vorträge in Schulen und Museen. Zudem engagiert er sich in verschiedenen Indianerprojekten. Bei dotbooks erschienen Gerhard Buzzis spirituelle Erfahrungsberichte 'Die Weisheit der Lakota', 'Der Geist des Falken' und 'Krafttiere'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 243
    Erscheinungsdatum: 06.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958246300
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 394kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Krafttiere

Die Büffelfrau

Vor vielen Jahren lebte ein junger Lakota-Krieger in den Weiten der Prärie, er hörte auf den Namen Roter Habicht. Schon als Kind waren die wilden Tiere seine Freunde, und der Junge wuchs zu einem stattlichen Jäger heran. Kein anderer konnte so geschickt mit Pfeil und Bogen umgehen wie Roter Habicht. Er schoß die größten Hirsche und erlegte die fettesten Büffel - sein Stamm ernannte ihn deshalb zum Büffelspäher.

Wenn das Fleisch im Lager zur Neige ging, machte sich Roter Habicht auf, eine Büffelherde auszukundschaften. Nach erfolgreicher Jagd dankte der Lakota den Tieren, daß sie sich für die Menschen geopfert hatten. Der Krieger lebte in Frieden und in Einklang mit den Tieren der Prärie.

Eines Tages war Roter Habicht allein auf der Jagd. Er streifte durch das weite Land und kam an einen Fluß, wo sich die Büffel trafen, um daraus zu trinken. Er legte sich auf die Lauer und wartete. Es dauerte nicht lange, da sah er eine Büffelkuh, die gemächlich dem Flußufer zumarschierte. Der Späher spannte seinen Bogen und zielte auf das mächtige Tier.

Doch mit einem Male war es verschwunden, wie vom Erdboden verschluckt. Roter Habicht kroch näher an das Ufer heran und statt des Büffels sah er im Gras eine wunderschöne Frau sitzen. Sie schöpfte mit einem Horn Wasser aus dem Fluß. Bevor sie ihren Durst stillte, benetzte sie mit dem klaren Wasser Blumen und Gräser, formte ihre Hand zu einer Tränke, an der sich buntschillernde Schmetterlinge niederließen.

Roter Habicht sah, daß die Frau nicht zu seinem Stamm gehörte. Ihr Kleid war ohne Perlenstickereien, auch ihr Haar trug die Frau nicht zu Zöpfen geflochten, sondern es fiel ihr glatt über die Schultern. Der junge Lakota-Krieger beobachtete die fremde Schönheit eine Weile, dabei stieg ihm der Duft von wildem Salbei und Prärieblumen in die Nase. "Sie duftet so gut", dachte er bei sich. Das Herz von Roter Habicht schlug schneller und er spürte - das war Liebe.

Er kam aus seinem Versteck heraus und sprach die junge Frau an. Sie hob ihren Kopf, lächelte und sagte: "Ich komme aus dem Volk der Büffel. Meine Leute sendeten mich zu dir. Du warst immer gut zu ihnen, du bist aufrichtig und ehrlich. Ich möchte deine Frau werden. Mein Volk wünscht, daß unsere Liebe Beispiel ist für andere und viele uns folgen mögen."

Roter Habicht nahm die wunderschöne Frau an der Hand und führte sie zu seinem Stamm, wo die beiden heirateten. Sie zogen in ein großes Tipi, in dem sie glückliche Jahre verlebten. Wakan Tanka, der Große Geist, schenkte ihnen einen Sohn, den sie Kalb-Junge nannten.

Aber das Glück war nicht von langer Dauer. Viele Leute seines Stammes waren mit der Wahl von Roter Habicht nicht einverstanden. "Sie hat keine Familie", sagten sie, "was ist mit ihrem Vater und ihrer Mutter passiert? Außerdem benimmt sie sich oft wie ein wildes Tier. Sie gehört einfach nicht zu unserer Familie."

Und eines Tages, als Roter Habicht auf der Jagd war, versammelte sich die Verwandtschaft vor seinem Tipi und sagte zu seiner Frau: "Gehe weg von hier, kehre zurück, wo du hergekommen bist, wir wollen dich hier nicht mehr haben." Traurig nahm die junge Frau ihren Sohn Kalb-Junge an die Hand und gemeinsam verließen sie das Dorf, ohne sich noch einmal umzusehen.

Als Roter Habicht nach Hause kam, fand er sein Tipi leer. Er suchte überall nach seiner Frau und seinem kleinen Sohn. Schließlich erfuhr er, was passiert war und machte sich sofort auf die Suche nach seiner kleinen Familie. Er folgte ihren Spuren und lief Meilen über Meilen durch die Prärie. Mehrmals verlor er die Spur, dann halfen ihm Schmetterlinge und Vögel, sie wiederzufinden.

Nach mehreren Tagen sah er am Horizont Rauch aufsteigen, er kam aus einem Tipi. Vor dem Zelt spielte Kalb-Junge und als er seinen Vater sah, lief er ihm freudestrahlend entgegen. "Vater, Vater, schön, daß du gekommen bist", jubelte der Junge. "Komm ins Ze

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen