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2012 - Endzeit und Neuanfang von Langbein, Walter-Jörg (eBook)

  • Erschienen: 17.04.2015
  • Verlag: Herbig
eBook (PDF)

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2012 - Endzeit und Neuanfang

Mayaforscher wollen wissen: Am 21.12.2012 wird die Welt in einer weltweiten Katastrophe zerstört werden. Doch droht uns an diesem ominösen Datum wirklich die Apokalypse? Wird die gesamte Menschheit untergehen wie einst das sagenumwobene Atlantis?

Um das herauszufinden, hat der Erfolgsautor Jörg Langbein uralte Überlieferungen der Mayas, der Hopi in Nordamerika, der Kayapos im Amazonas und aus dem alt-indischen Sagenkreis studiert. Er zog platonische Schriften, biblische und apokryphe Quellen und den Koran zu Rate. Und auch die steinernen Zeugen auf den Osterinseln, auf Nan Madol oder im heutigen Yukatan sprechen für ihn eine deutliche Sprache: Es hat schon immer Katastrophen wie den Untergang von Atlantis gegeben, die zum Teil ganze Völker ausgelöscht haben. Und es wird sie immer wieder geben.

So rechnet die heutige Wissenschaft jederzeit mit verheerenden Meteoriteneinschlägen und gewaltigen Eruptionen des Pinatubo oder Vesuvs. Noch viel schlimmer steht es um die Menschheit, wenn der Supervulkans unter dem Yellowstone-Nationalpark nach 64 000 Jahren Ruhezeit wieder aktiv wird. Dann werden nicht nur Tausende unter Lava, Gesteinsbrocken und Aschewolken begraben werden oder durch die Emission giftiger Gase zugrunde gehen. Es wird eine neue Eiszeit ausbrechen, Nahrungsmittel werden knapp werden und das Leben auf der Erde wird dem heutigen in nichts gleichen.

Doch ein entscheidendes Detail wird bislang in den unterschiedlichen Untergangsszenarios vernachlässigt: Die Botschaft der Mayas sagt nicht den endgültigen Untergang voraus. Der in Zyklen angelegte Kalender der Mayas, die Grabplatte von Palenque, die Pyramide des Schlangengottes Kukulkan in Chichen Itza erzählen von Ende – und Neubeginn. Sie berichten von Lehrmeistern, die in Riesenstädten aus dem All kamen und irgendwann wieder dorthin zurückkehrten. In eben dieser Botschaft liegt unsere Zukunft: Der Weg des Menschen führt in die Weiten des Alls. Nur dort ist Überleben und Entwicklung möglich. Wir müssen nicht das neue Atlantis werden. Aber wir müssen uns entscheiden, endlich aufzubrechen – und zwar bald.

Produktinformationen

    Größe: 743kBytes
    Herausgeber: Herbig
    Untertitel: Die Botschaft der Mayas
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 256
    Format: PDF
    Kopierschutz: AdobeDRM
    ISBN: 9783776681284
    Erschienen: 17.04.2015
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2012 - Endzeit und Neuanfang

Mythos und reale Naturkatastrophen (S. 81-82)

Im Atlantischen Ozean gab es einst das legendäre Atlantis. Es versank – so berichtet Platon –,weil Gott sich über die hochmütigen Menschen ärgerte. Die Bibel bestätigt unabhängig von Platon diesen Sachverhalt: Gott ließ eine Flut über die Menschen kommen.Das Atlantis Platons war eines der Länder, die in einer Naturkatastrophe vernichtet wurden. Weltweit weisen Überlieferungen und Mythen der Völker daraufhin, dass es tatsächlich eine globale Flut gegeben haben muss. Das Atlantis Platons kann nicht einfach im Meer versunken sein. Naheliegend ist als Erklärung der Einschlag eines großen Himmelskörpers, der die Erdkruste durchschlug. Gewaltige Magmamassen wurden in die Atmosphäre emporgeschleudert. Unter Atlantis entstand ein Hohlraum, in den die Landscholle Atlantis absank – in kürzester Zeit, wie Platon berichtet. Im Pazifik finden sich auf der Osterinsel und in Polynesien noch Spuren des einstigen Atlantis der Südsee.Was mag der Grund für seinen Untergang gewesen sein? Wie wurde es versenkt?

Die russischen Gelehrten Prof. Dr. Fjodor Petrowitsch Krendeljow und Dr. phil. Aleksandr Michailowitsch Kondratow haben den folgenden bedeutsamen Text aus Heyerdahls Mythensammlung veröffentlicht: "Ariki Hotu Matua fragte: "Warum versank das Land?" – "Uwoke machte das, er versenkte das Land", antwortete Tea Waka. "Von nun an wurde das Land Te-Pito-o-te-Henua genannt. Als der Stab Uwokes groß war, stürzte die Erde in einen Abgrund. Puku-puhipuhi – so wird die Stelle genannt, wo der Stab Uwokes zerbrach." Ariki Hotu Matua sagte zu Tea Waka: "Freund, das ist nicht der Stab Uwokes.

Das war der Blitz des Gottes Make Make.""60 Wie ist das zu verstehen: Vom Himmel aus schlug Gott Make Make mit seinem Stab gegen die Erde und versenkte große Teile des Landes in der Südsee? Kann eine derart mythische Überlieferung einen wahren Hintergrund haben? Prof.Heinz Kaminski (1921–2002), deutscher Chemieingenieur und Weltraumforscher, setzte sich viele Jahre intensiv mit Atlantis auseinander. Er sieht die alten Überlieferungen als "die direkte Quelle, um in die Vergangenheit hineinzuleuchten. Verständlicherweise sind diese Erzählungen stets der Mentalität, dem geistigen Entwicklungsstand und dem damaligen Umfeld entnommen."

Den Menschen waren die naturwissenschaftlichen Hintergründe kosmischer Katastrophen unbekannt. Schreckliche Geschehnisse wie Naturkatastrophen sahen sie als das Wirken göttlicher Mächte. In der Mythologie der Osterinsulaner wurde "der Stab Uwokes" oder "der Blitz Make Makes" für den Untergang des Kontinents in der Südsee verantwortlich gemacht. In der Volksüberlieferung wurde eine religiöse Ursache der Katastrophe gesucht und gefunden: Ein Gott schlägt das Atlantis der Südsee und es wird zum großen Teil versenkt. Betrachtet man diese Aussagen mit heutigem Wissensstand, dann wird wahrscheinlich, dass in der Südsee ein Vulkanausbruch unvorstellbaren Ausmaßes die Katastrophe ausgelöst haben dürfte. Platons Atlantis könnte einem gewaltigen Himmelskörper zum Opfer gefallen sein, der im Atlantik aufschlug.

In beiden Fällen wurde eine riesige Flutwelle ausgelöst, die zu sintflutartigen Überschwemmungen führte. Ob ein Himmelskörper aus dem All wie eine Bombe im Meer einschlug oder ob ein unterseeischer Vulkan ausbrach:Gewaltige Magmamassen wurden in die Atmosphäre geschleudert. Die Konsequenzen für die Erde waren sehr drastisch: Es entstand so etwas wie ein riesiger Sonnenschirm aus Magma und sons

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