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Der Weisheit der Natur lauschen Wie uns Bäume, Pflanzen und Tiere in unsere innerste Kraft führen von Ingerman, Sandra (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.04.2016
  • Verlag: Ansata
eBook (ePUB)
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Der Weisheit der Natur lauschen

Unsere Verbundenheit mit der Natur neu entdecken - der schamanische Weg Die Natur besitzt eine mystische Seele. Wenn wir unser Herz und unsere Sinne für sie öffnen und uns voll und ganz in sie versenken, erhalten wir Zugang zur uralten Weisheit der Tiere, Bäume und Pflanzen und können ihre kreative Kraft in unser Leben holen. Hierfür präsentieren zwei der erfahrensten Schamaninnen unserer Zeit ebenso einfache wie wirkungsvolle Techniken. Schritt für Schritt wird es möglich, mit den Geistern der Natur zu kommunizieren, die Mitgefühl und Liebe für alle Wesen empfinden. Durch die Verbindung mit den elementaren Urkräften finden wir wieder in unser natürliches Gleichgewicht, erhalten Unterstützung auf unserem Lebensweg und erfahren Heilung für uns selbst, unsere Mitmenschen und die Erde. Sandra Ingerman ist eine der bekanntesten Vertreterinnen des modernen Schamanismus. Seit vielen Jahren lehrt sie weltweit schamanische Praktiken, wobei sie uralte Traditionen mit modernen psychotherapeutischen Methoden verbindet. Ihre Bücher wurden zu Bestsellern und sind in zahlreichen Sprachen erschienen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 18.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641181871
    Verlag: Ansata
    Originaltitel: Speaking with Nature
    Größe: 16023 kBytes
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Der Weisheit der Natur lauschen

EINFÜHRUNG

Auf der Suche nach dem wilden, zutiefst Weiblichen

Llyn Roberts

Im Frühjahr 2010 begab ich mich unter Anleitung von Anne Hayden und Sheila Belanger, zwei wunderbaren Frauen, im Osten des Staates Washington auf eine Vision Quest (Visionssuche). Über einige der Erfahrungen, die ich auf dieser Reise gemacht habe, berichte ich in meinem Buch Shapeshifting into Higher Consciousness (2011 bei Moon Books erschienen).

Wer schon einmal eine Vision Quest unternommen hat, weiß, wie kraftvoll die Anrufung ist, die man dabei an den Geist und die Natur richtet - und dass diese über Einsichten, Visionen und mitunter auch magische Manifestationen darauf reagieren. Nach der Suche besteht die Herausforderung dann darin, die derart erhaltenen Geschenke zu würdigen, was oft heißt, dass sich das Leben ändern muss.

Wie in Shapeshifting into Higher Consciousness beschrieben, trat während des Soloparts dieser Vision Quest, als ich drei Tage allein in einem Canyon kampierte, ein wundersames Phänomen auf. Ich weiß noch genau, dass ich immer wieder die Worte "Das Leben wird nie mehr so sein wie zuvor" von mir gab. Aber zu der Zeit hatte ich noch keine Ahnung, als wie wahr sie sich erweisen sollten.

Einige Wochen nach meiner Visionssuche bin ich schlimm gestürzt und Ende 2010 konnte ich auf dem rechten Auge nichts mehr sehen. Am 5. Januar 2011 wurde mir mitgeteilt, dass der Sehnerv aufgrund eines Hämangioms, einer Art Blutschwamm, schwer geschädigt sei.

Praktisch über Nacht halb erblindet, sah ich alles anders. Nichts war mir mehr vertraut.

Mit einem Mal bekam ich sehr lebhafte Träume, in denen immer Türkis eine Rolle spielte, sei es als Farbe von Alltagsdingen wie Jacken, Pullis und Autos, sei es als blaugrünes Wasser im Pool, türkisfarbene Decken oder Schals und so weiter. In meinen Träumen sah ich diese Dinge in unterschiedlichen Türkistönen - manche waren sehr satt und dunkel, andere heller, beinahe aquamarin.

Jeder dieser Träume endete damit, dass ich den jeweiligen blaugrünen Gegenstand fixierte, bis er sich meinem Bewusstsein entzog und nur noch das Türkis blieb. Anschließend konzentrierte ich mich scheinbar endlos auf die Farbe. Und mehr weiß ich dann auch nicht mehr.

Ich versuchte herauszubekommen, was diese Träume bedeuten mochten. Als Kind hatte ich Himmelblau und Türkis immer am liebsten gehabt, aber so oft von einer Farbe zu träumen, war neu für mich, und ich fand es verwirrend. Irgendwie fühlte ich mich davon verfolgt. Etwas schien meine Aufmerksamkeit zu verlangen.

In dieser Zeit des Suchens bat ich Mick Dodge, einen Freund von mir, mich an meinem Wohnort auf der Insel Whidbey im Bundesstaat Washington abzuholen und in den feuchten, wilden Hoh-Regenwald auf der Olympic-Halbinsel mitzunehmen, wo ich mich ein paar Tage lang in Klausur begeben wollte.

Mick ist ein außergewöhnlicher Mann, der mehr über die Natur weiß als selbst die meisten Angehörigen der indigenen schamanischen Kulturen, bei denen ich jahrelang gelernt habe. Er wurde im Hoh von Hebammen in die Welt geholt und lebt einen großen Teil des Jahres in der Wildnis.

Der Hoh, die Heimat des gleichnamigen indigenen Volksstammes, ist der größte gemäßigte Regenwald der Welt und befindet sich in der nordwestlichsten Ecke der Vereinigten Staaten. Übersetzt bedeutet das Wort Hoh "Wildwasser" beziehungsweise "schnelles Wasser".

Wenige Jahre zuvor, als ich noch im Nordosten lebte, hatte ich weder von der Olympic-Halbinsel noch vom Hoh River oder dem Regenwald je gehört. Wie die meisten wusste ich nicht einmal, dass es in den Vereinigten Staaten überhaupt einen Regenwald gab.

Und als ich jetzt am unberührten Ufer des von Gletschern gespeisten Hoh River stand, hatte ich das Gefühl, direkt in meine Träume abzutauchen. Denn in seinen Strudeln und Wirbeln nahm das Wasser vor meinen Augen die schönsten Farbtö

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