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Die Botschaft der Megalithen Wer erbaute die steinernen Wunder? von Hausdorf, Hartwig (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.09.2016
  • Verlag: Herbig
eBook (ePUB)
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Die Botschaft der Megalithen

Uralte Bauten aus gewaltigen Steinblöcken - heute kann man sich kaum vorstellen, wie die tonnenschweren Steine überhaupt von einem Fleck zum anderen bewegt wurden. Jedes dieser steinernen Wunder wirft Fragen auf: Was war der Sinn dieser gewaltigen Monumente? Was haben sich die Baumeister von damals gedacht? Hartwig Hausdorf nimmt den Leser mit auf eine spannende Reise durch die Geschichte der Menschheit, von den Megalithen Europas bis Malta, von den Inka-Festungen in den Anden bis nach Australien und in die Südsee - und enthüllt,wie die findigen Ingenieure der vergangenen Tage eine steinerne Spur in die Zukunft gelegt haben. Hartwig Hausdorf, Jahrgang 1955, zählt zu den bekanntesten Autoren auf dem Gebiet der Grenzwissenschaften. Weltweite Beachtung fand der Bestsellerautor durch die Entdeckung der Pyramiden Chinas, was ihm einen Eintrag im 'Who's Who in the World' einbrachte. Seine Bücher sind in 17 Sprachen veröffentlicht.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 30.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783776682243
    Verlag: Herbig
    Größe: 21007 kBytes
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Die Botschaft der Megalithen

2 Spannender als Stonehenge

Die "sprechenden Menhire" von Rollright

I ch war bereits wiederholte Male in Stonehenge. Dank einer Sondergenehmigung der zuständigen Behörden durfte ich - anders als die Massen von Besuchern, die tagtäglich auf das Areal anstürmen - sogar in den Innenbereich. Und musste mich nicht damit begnügen, den geheimnisvollen Monumentalbau auf der Ebene von Salisbury in der Grafschaft Wiltshire aus durchschnittlich 20 Metern Entfernung zu bewundern. Es ist wirklich ein ausnehmend bewegendes Erlebnis, einen strahlenden Sonnenaufgang zwischen den viele Tonnen schweren Steinblöcken im verbotenen Innenbereich zu genießen.

Nach längerem Herumirren fand ich sogar jenen Steinbruch in den walisischen Preseli Mountains, aus dem viele der gewaltigen Steine - die wegen ihrer Färbung sogenannten "Blausteine" - von Stonehenge kommen. Seltsamerweise konnten Anwohner, die fast im Schatten des Steinbruchs leben, mir die Frage nach dessen Standort nicht beantworten; erst eine Nachfrage im Pub und beim örtlichen Postzusteller führten mich schließlich ans avisierte Ziel. Noch immer zerbrechen sich die Archäologen ihre schlauen Köpfe, wie seinerzeit der Transport der riesigen Blöcke vor sich gegangen sein mag. Denn die erwähnten Preseli-Berge liegen nicht weit von der Westküste von Wales und damit schon auf dem Landweg gut und gern 200 Kilometer Luftlinie von Stonehenge entfernt. Auf dem Wasserweg - man vermutet, die "Zulieferer" hätten das Material rund um Wales, Cornwall und dann den Avon flussaufwärts transportiert - ist es sogar über dreimal so weit.

Stonehenge ist wirklich eine der geheimnisvollsten und auch spektakulärsten Megalithanlagen unserer Welt und mehr als nur eine Reise wert. Vor allem, da es sich vor ein paar Jahren als astronomisches Observatorium wie auch als Planetarium, sozusagen als Stein gewordenes Abbild unseres Sonnensystems, erwiesen hat. Die Ringe der konzentrisch aufgebauten Anlage Stonehenge geben die durchschnittlichen Bahndaten der Planeten um unsere Sonne wieder. [9] Doch nicht einmal einhundert Kilometer in nordnordöstlicher Richtung befindet sich eine Stätte, welche womöglich noch weit mehr Rätsel und Geheimnisse birgt als Englands "prähistorische Vorzeige-Attraktion".

Ein phänomenaler Ort

Die Rede ist nachfolgend von den Rollright Stones . Dies ist eine vorzeitliche Steinsetzung, welche einmal mehr alle unsere Vorstellungen von der Vergangenheit über den Haufen wirft. Man kann sie von London aus mit einem entspannten Halbtagesausflug erreichen. Als es mich im Juni des Jahres 2009 erstmalig dorthin verschlug, fuhr ich vom Flughafen London-Heathrow zunächst auf den Autobahnring M 25 und zweigte dann auf die M 40 ab in Richtung Oxford. Die altehrwürdige Universitätsstadt ließ ich hinter mir, um auf der Landstraße A 34 ins malerische, typisch mittelenglische Städtchen Chipping Norton zu gelangen.

Von dort aus sind die mysteriösen Steine übrigens viel besser zu finden. Denn bei zwei folgenden Reisen kam ich von Norden, von der Shakespeare-Stadt Stratford-upon-Avon her, und da auf der Route keine augenfällige Beschilderung existiert, kann man ganz leicht an der entsprechenden Abzweigung vorbeifahren. Und landet dann, bevor man sich versieht, in Woodstock. Dieser Ort hat jedoch nichts mit dem legendären Rock-Festival zu tun, ist aber trotzdem - wenigstens in England - jedem gut bekannt. Im dortigen Blenheim Palace erblickte nämlich der spätere Premierminister Winston Churchill (1874-1965) das Licht der Welt. Also noch mal ein paar Kilometer zurück.

Die steinernen Monumente liegen ungefähr vier Kilometer außerhalb von Chipping Norton in nördlicher Richtung; rechts und links einer schmalen Überlandstraße, die in Richtung der Ortschaft Adlesthorpe führt. Zwar befinden sich die Menhire allesamt auf privatem Grund, doch der ist frei zugänglich. Was allerdings seine Schattenseiten h

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