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Meditation für Aspies Täglich anzuwendende Techniken, um Asperger-Autisten zu stärken in Lebensqualität & Eigenverantwortung. von Bolls, Ulrike Domenika (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.11.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Meditation für Aspies

Meditation ist eine effektive und langfristige Methode, mit der Menschen mit Asperger-Syndrom ihre Lebensqualität eigenverantwortlich steigern können. Es ist eine einfache, wirkungsvolle Entspannungsmethode; aber noch viel mehr als das! Meditation wirkt sich positiv auf emotionale Sachverhalte aus, so kann es psychische Meltdowns drosseln, Selbsterkenntnis fördern, den zwischenmenschlichen Umgang vereinfachen. Viele Aspies wissen gar nicht, dass sie gerade aufgrund des Autismus über Eigenschaften verfügen, die Meditation begünstigen, Hingabe und Introvertiertheit zum Beispiel. Dieses Buch erklärt die Meditation umfassend aus einer Perspektive für Aspies. Themen sind u.a. Tipps für Anfänger und Fortgeschrittene, Übersicht und Erklärungen mehrerer Meditationsformen. Die Autorin räumt mit Vorurteilen auf, präsentiert Meditation frei von Religion und Esoterik, als eine reine Methode für eigenverantwortliche Menschen. Alle Tipps basieren auf beruflichen und persönlichen Erfahrungen der Autorin. Ulrike Domenika Bolls, Jahrgang 1972, absolvierte nach dem Abitur eine Design-Ausbildung und begann nebenberuflich Menschen in Krisensituationen zu begleiten. Sie widmete sich Zeit ihres Lebens der Selbstfindung, in Therapien und Seminaren in Deutschland und USA, bis sie im Jahre 2000 als Selbstständige mit Menschen in Transformationsprozessen zu arbeiten begann. Mit Meditation begann sie im Alter von 20 Jahren. Sie praktizierte diese Technik fortan leidenschaftlich, fu&776;r Entspannung, Selbsterkenntnis und Lebensqualität. Heute bietet sie unter dem Namen Highmat® Coaching fu&776;r Hochbegabte & Hochsensible sowie Einweisung, Begleitung & Ausbildung in Meditation an. Seit 1998 ist sie verheiratet und lebt mit ihrem Mann in Mu&776;nchen. Weitere Titel der Autorin: "Meditation fu&776;r Hochsensible: Lebensqualität & Eigenverantwortung mit Asperger-Autismus", "Meditation +33: 33 Fragen zum Nachdenken, Hineinfu&776;hlen & Spaß haben rund um Deine Meditation". Alle Meditations-Titel basieren auf: "Meditation fu&776;r Aspies: Lebensqualität & Eigenverantwortung mit Asperger-Autismus" Meditation ist eine effektive und langfristige Methode, mit der Menschen mit Asperger-Syndrom ihre Lebensqualität eigenverantwortlich steigern können. Es ist eine einfache, wirkungsvolle Entspannungsmethode; aber noch viel mehr als das! Meditation wirkt sich positiv auf emotionale Sachverhalte aus, so kann es psychische Meltdowns drosseln, Selbsterkenntnis fördern, den zwischenmenschlichen Umgang vereinfachen. Viele Aspies wissen gar nicht, dass sie gerade aufgrund des Autismus über Eigenschaften verfügen, die Meditation begünstigen, Hingabe und Introvertiertheit zum Beispiel. Dieses Buch erklärt die Meditation umfassend aus einer Perspektive für Aspies. Themen sind u.a. Tipps für Anfänger und Fortgeschrittene, Übersicht und Erklärungen mehrerer Meditationsformen. Die Autorin räumt mit Vorurteilen auf, präsentiert Meditation frei von Religion und Esoterik, als eine reine Methode für eigenverantwortliche Menschen. Alle Tipps basieren auf beruflichen und persönlichen Erfahrungen der Autorin. Moin Moin 1972 in Hamburg, Abitur, Grafik, München, Marketing, 20+ Jahre Webdesign, 2014 Webdesign logout, login@Altenheim: Betreuungskraft im psychogerontologischen Fachbereich. Parallel seit 1992 Selbsterfahrung & Meditation, Ergebnis: Selbstständiger Coach für Hochbegabte und Autorin. Seit 1998 verheiratet, fünf vierbeinige Kinder. Bisher veröffentlicht fünf Titel zum Thema Meditation. Heiße Pizza ist ihr erster Roman.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 124
    Erscheinungsdatum: 15.11.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732216833
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 563kBytes
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Meditation für Aspies

Vorwort

Wie ich zur Meditation kam

Meine erste Berührung mit Meditation hatte ich mit 20 Jahren. Ich war damals bei einer Psychotherapeutin in Behandlung, wegen Angstzuständen und Depressionen. Die Meditationsübungen, die sie mir im Verlauf dreier Jahre gezeigt hatte, waren zum einen dafür gedacht, dass ich in akuten Phasen emotionaler Zusammenbrüche, die ich damals beinahe jeden Tag durchlebt habe, eine Möglichkeit hatte, mich wieder runterzubringen. Zum anderen sollten sie mir auch langfristig helfen ruhiger zu werden und Stress besser abbauen zu können. Und damit haben wir auch schon zwei hervorragende Gründe im Gespräch, weshalb Meditation so hilfreich ist.

Von meiner Asperger Diagnose wusste ich damals noch nichts, vielmehr habe ich in meinem Leben bereits viel länger meditiert, als dass ich um die Diagnose weiß. Aber heute, wo ich die Diagnose kenne, erklärt sie mir, weshalb ich so viel meditiert habe: Die beiden obengenannten Gründe waren der Einstieg, der Wunsch nach Selbsterkenntnis einer, der später hinzukam.

Aber der Reihe nach. Mit 24 Jahren wohnte ich in der Nähe eines Yoga-Zentrums, was mich dazu motivierte, Yoga zu erlernen. Ich absolvierte dort mehrere Yoga- und auch einen Einsteigerkurs für Meditation. Mit dem, was dort gelehrt wurde, konnte ich allerdings nicht sehr viel anfangen, was aber - wenn ich es heute betrachte - wohl auch daran lag, dass die ganze Atmosphäre in dem Zentrum für meine sensiblen Sinne zu gestresst und zu rigide war. So wurde mir zum Beispiel an einem Meditationsabend untersagt, mit ausgestreckten Beinen zu sitzen oder mit einem bestimmten Finger meine Meditationskette zu berühren, weil dieser Finger in der dort praktizierten Kultur als schmutzig galt. Nein, das war nicht meine Welt.

Aber ich hatte ausreichend lernen und mitnehmen können, um für mich zu Hause Yoga und Meditation zu praktizieren, in meiner privaten Umgebung und meinem Tempo. Seitdem haben mich beide Methoden durch die verschiedenen Lebensphasen begleitet.

Zum Meditieren hatte ich mir damals dann eine Art "Altar" zu Hause eingerichtet, was schlichtweg nur ein Tischchen mit einer Kerze drauf war. Dort setzte ich mich hin, schloss die Augen und zog mich in mich zurück. Zum Abschalten und Aufladen. Ich muss gestehen, das klappte damals noch nicht sehr gut, wenn ich es mit heute vergleiche. Aber diesen Vergleich hatte ich glücklicherweise noch nicht, sondern nur den, mit den schmerzvollen Jahren zuvor und dazu war es eine Verbesserung.

Im Laufe der nächsten zehn Jahre intensivierte ich das Meditieren. Ich lernte viel in Gruppen und praktizierte zu Hause fleißig weiter. Mich motivierte der Ausblick, eines Tages wirklich dort sitzen zu können und in der Lage zu sein, die Gedanken abzuschalten. Ruhe in meinem Kopf. Diese Aussicht erschien mir so paradiesisch, dass ich intensiv dabei blieb, viele Meditationsformen kennenlernte und - ohne dass ich es mich versah - der Aspekt der Selbstfindung in meine Meditationspraxis mit einfloss. Die Frage, wer ich bin, beschäftigte mich. Ich wollte meinen Platz in der Welt finden, mich verstehen, andere verstehen, die mir so oft ein Rätsel waren. Meine eigener Zugang zu meiner Empathie und zu meinen Sinneswahrnehmungen wurden feiner, meine Fähigkeiten mit meinen Emotionen umzugehen verbesserten sich, die Anzahl von Zusammenbrüchen nahm deutlich ab.

Bis dahin hatte Meditieren bei mir nur aus stiller Meditation im Sitzen bestanden. Nun lernte ich in Gruppen auch aktive Meditationen kennen, wie die Dynamische Meditation, Whirling oder die Nadabrahma-Meditation. Das war eine tolle Erfahrung, weil ich das Gefühl hatte, dass auf einmal mein ganzes Wesen - Körper inklusive - gefordert war.

Ich spürte, dass es mir gut tat! Daher habe ich auch gleich ein leidenschaftliches Tempo angeschlagen und täglich nie weniger als eine Stunde meditiert - eher mehr. Ich hatte das Gefühl, mit dem Meditieren etwas für mich zu tun, mir etwa

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