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Seelenwege Reinkarnation und zukünftige Lebenswege von Weiss, Brian L. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.10.2018
  • Verlag: Ullstein
eBook (ePUB)
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Seelenwege

Anhand von Fällen aus seiner therapeutischen Praxis der Reinkarnationstherapie stößt der Arzt Dr. Brian Weiss auf die Möglichkeit, Menschen auch in zukünftige Leben zu führen. Er entwickelt eine neuartige Technik der Seelenführung in die Leben, die vor uns liegen könnten, wenn wir bestimmten Verhaltensmustern unserer derzeitigen Existenz weiter folgen. Durch den Ausblick in folgende statt frühere Leben entdeckt die Seele Potentiale, sich in der Gegenwart neu zu orientieren, um karmische Traumata späterer Existenzen schon jetzt zu vermeiden. Brian L. Weiss ist ein anerkannter Psychiater mit Abschlüssen in Columbia und Yale, einer Professur in Miami und zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Nach dem Studium der Psychologie und Medizin machte er schnell Karriere als Leiter der psychologisch-pharmakologischen Abteilung der Universitätsklinik Miami. Bereits wenige Jahre später wurde er zum Chefarzt der psychiatrischen Abteilung eines großen Krankenhauses berufen. In seiner Praxis hatte er Hunderte von Patienten mit Psychopharmaka und konventionellen psychotherapeutischen Methoden behandelt, bis ein Fall sein Weltbild von Grund auf veränderte. Parallel zur erfolgreichen Behandlung seiner Patienten entwickelte sich Brian Weiss vom konventionellen Schulpsychiater zum Verfechter der Seelenwanderung. Heute beschäftigt er sich ausschließlich mit Reinkarnationstherapie und erzielt damit außergewöhnliche Erfolge.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 272
    Erscheinungsdatum: 12.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783843720083
    Verlag: Ullstein
    Originaltitel: Same Soul, Many Bodies
    Größe: 3081 kBytes
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Seelenwege

VORWORT

Seit einiger Zeit reise ich an einen Ort, den ich bisher kaum besucht habe: die Zukunft.

Als Catherine vor vierundzwanzig Jahren als psychiatrische Patientin zu mir kam, erinnerte sie sich mit verblüffender Genauigkeit an ihre vergangenen Leben, die zeitlich erstaunlich weit auseinander lagen: zwischen dem zweiten vorchristlichen Jahrtausend und der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts. Dadurch hat sich mein Leben für immer verändert. Diese Frau berichtete von Erlebnissen und gab Beschreibungen vergangener Jahrhunderte, die sie aus ihrem jetzigen Leben unmöglich hätte wissen können; und sowohl ich - ein Psychiater, der auf der Columbia Universität und in Yale studiert hatte, ein Wissenschaftler - als auch einige meiner Kollegen konnten das alles nachprüfen und bestätigen. Meine "Wissenschaft" konnte dies allerdings nicht erklären. Ich wusste nur, dass Catherine das, was sie berichtete, tatsächlich erlebt hatte.

Im weiteren Verlauf von Catherines Therapie brachte sie Lehren der Meister mit in die Gegenwart: körperlose Führer oder Geister, die große Weisheit besaßen und Catherine umgaben, sobald sie von ihrem Körper getrennt war. Diese Weisheit hat seitdem sowohl meine Denkweise verändert als auch mein Verhalten beeinflusst. Catherine konnte so weit in die Vergangenheit reisen und hatte so transzendente Erlebnisse, dass mich ein starkes Gefühl des Zauberhaften und Geheimnisvollen überkam, wenn ich ihr zuhörte. Dies waren Ebenen, von deren Existenz ich nie etwas geahnt hatte. Ich war begeistert, erstaunt - und ich hatte Angst. Wer würde mir glauben? Glaubte ich es denn selbst? War ich geisteskrank? Ich kam mir vor wie ein kleiner Junge, der auf ein Geheimnis gestoßen war; ein Geheimnis, dessen Offenbarung unsere Auffassung vom Leben für immer verändern würde. Doch ich hatte das Gefühl, dass sich das niemand anhören würde. Ich brauchte vier Jahre, bis ich den Mut aufbrachte, Catherines und meine Reisen in Die zahlreichen Leben der Seele zu beschreiben. Ich befürchtete, dass die anderen Psychiater mich aus ihrer Gemeinschaft ausstoßen würden; aber in mir wuchs die Überzeugung, dass das, was ich schrieb, die Wahrheit war.

In den Jahren, die seitdem vergangen sind, ist diese Überzeugung felsenfest geworden und viele andere Menschen - sowohl Patienten als auch Therapeuten - haben die Gültigkeit meiner Entdeckung bestätigt. Inzwischen konnte ich über viertausend Patienten helfen, indem ich sie mittels Hypnose in ihre vergangenen Leben zurückführte. Meine Verblüffung über die Tatsache der Wiedergeburt mag inzwischen zwar nachgelassen haben, meine Faszination jedoch nicht. Und jetzt bin ich aufs Neue verblüfft und neue Implikationen haben mich belebt wie ein Jungbrunnen. Denn nun kann ich meine Patienten in die Zukunft führen und wir können sie uns zusammen ansehen.

Einmal hatte ich sogar versucht, Catherine in die Zukunft zu führen, doch sie berichtete nicht von ihrer, sondern von meiner Zukunft und sah deutlich meinen Tod. Es war, gelinde gesagt, beunruhigend! "Wenn Ihre Arbeit vollendet ist, wird auch Ihr Leben beendet sein", sagte sie, "doch bis dahin wird noch viel Zeit vergehen. Viel Zeit." Danach driftete sie auf eine andere Ebene und ich erfuhr nichts weiter.

Monate später fragte ich sie, ob wir nochmals in die Zukunft reisen könnten. Ich richtete diese Frage sowohl an ihr Unterbewusstsein als auch an die Meister, und diese antworteten an ihrer statt: Es ist nicht erlaubt. Vielleicht hätte es sie zu sehr verängstigt, die Zukunft zu sehen. Vielleicht war es auch der falsche Zeitpunkt. Ich war noch jung und hätte die spezifischen Gefahren, die eine Progression in die Zukunft mit sich bringt, wahrscheinlich nicht so kompetent handhaben können wie heute.

Eine Progression in die Zukunft ist für einen Therapeuten schwieriger als eine Rückführung in die Vergangenheit, weil die Zukunft noch nicht stattgefu

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