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Kinderernährung - gesund und praktisch So macht Essen mit Kindern Freude von Botta Diener, Marianne (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.01.2013
  • Verlag: Beobachter-Edition
eBook (ePUB)
30,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kinderernährung - gesund und praktisch

Das Beobachter-Standardwerk bietet praktische Hilfe für alle, die mit Kindern essen und für Kinder kochen. Die Ernährungsspezialistin Marianne Botta Diener zeigt, wie Sie Ihr Kind gesund verpflegen, dabei Zeit sparen und Ihre Nerven schonen. Vom Neugeborenen bis zum Teenager: Praktische Ernährungshilfen für jedes Alter. Umsorgende Unterstützung: Praktische Ernährungstipps für optimale Leistungen in der Schulzeit. Hilfe im Alltag: Frühzeitiges Erkennen von problematischem Essverhalten und Erziehungstipps gegen Machtkämpfe am Familientisch. Fundierte Informationen: Die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse leicht verständlich aufbereitet. Menüplanung: Viele Kochideen und Tipps für Eltern in Zeitnot sowie ausführlicher Menüplan für Familien, die aufs Gewicht achten. Dieser Ernährungsratgeber begleitet Esstische, wo Kinder Ihren Platz haben, mit kompetentem Wissen, vielen Ideen, Vorschlägen und Tipps. So macht Essen mit Kindern Freude! Marianne Botta ist dipl. Lebensmittelwissenschaftlerin ETH und dipl. Fachlehrerin ETH. Sie ist spezialisiert auf Ernährungswissenschaften und berät im Auftrag eines Onkologen am Lindenhofspital in Bern Menschen mit Krebs rund ums Thema bewusste Ernährung während und nach der Krankheit. Daneben arbeitet sie als freie Fachjournalistin und hält Kurse und Vorträge zum Thema Ernährung. Sie lebt mit ihrer Grossfamilie im Raum Bern.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 17.01.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783855696758
    Verlag: Beobachter-Edition
    Größe: 819 kBytes
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Kinderernährung - gesund und praktisch

Die zehn wichtigsten Fragen

In diesem Kapitel finden Sie Antworten auf zehn brennende Fragen, die viele Eltern bewegen. Verschaffen Sie sich hier einen raschen Überblick und suchen Sie bei Bedarf anhand der Seitenverweise nach weiteren Informationen.

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Welche Probleme sind besonders häufig, welche müssen besonders ernst genommen werden?

Am häufigsten klagen Eltern über "schnäderfrässige" Kinder, die sehr viele Lebensmittel verschmähen. Sie machen sich Sorgen über die Entwicklung ihres Sprösslings, wenn dieser zum Beispiel keine Früchte und kein Gemüse isst. Häufig kommt es in diesem Zusammenhang zu regelrechten Machtkämpfen bei Tisch - die Eltern haben liebevoll gekocht, das Kind verweigert.

Ein weiteres häufiges Problem sind schlechte Tischsitten. Überund Untergewicht sowie Lebensmittelallergien oder andere Krankheiten, die mit der Ernährung zusammenhängen, sind dagegen etwas seltener.

Wenn ein Kind plötzlich abnimmt und andere Krankheitszeichen dazukommen, wenn es mit Durchfall, Erbrechen oder Ausschlägen auf den Genuss bestimmter Lebensmittel reagiert, sollten Sie eine Kinderärztin um Rat fragen. Bedenken Sie, dass Magersucht heute früher auftritt als noch vor 20 Jahren. In der Regel schadet es aber einem gesunden Kind nicht, wenn es einmal eine Mahlzeit auslässt. Wenn es also partout nicht essen will, soll es dies bleiben lassen. Kein gesundes Kind verhungert freiwillig.

Mehr Informationen finden Sie in den Kapiteln "Tischsitten für kleine Kinder" (S. 72), "Esstheater? Nein danke!" (S. 151), "Ernährung und Krankheiten" (S. 181).

Ich weiss zwar, dass man täglich fünf Portionen Früchte, Gemüse und Salat verzehren sollte, mein Kind kommt aber nie auf diese Menge. Was soll ich tun?

Sind Sie sicher, dass Ihr Kind zu wenig kriegt? Kinderportionen sind recht klein. Eine Portion Früchte, Gemüse oder Salat ist so gross wie die eigene Faust. Da ein Kind kleine Hände hat, decken eine Mandarine, ein halber Apfel, 1 dl Orangensaft, eine Karotte und drei Dörraprikosen diesen Tagesbedarf bereits ab.

Greifen Sie ruhig ab und zu auf Dörrobst, Fruchtsaft und eventuell Tiefkühlgemüse oder vorgewaschene Salate zurück. Häufig ist ja das Waschen und Rüsten der Grund, warum nicht mehr von den gesunden Pflanzen auf den Teller kommt. Zwar haben einige dieser Produkte etwas weniger Vitamine, bei fünf Portionen am Tag ist dies jedoch unerheblich.

Mehr Informationen finden Sie in den Kapiteln "Anforderungen an die Kinderernährung" (S. 90), "Früchte, Gemüse, Salat" (S. 97), "Wovon braucht mein Kind wie viel?" (S. 125).

Unsere dreijährige Tochter meidet Gemüse, Obst und Salat konsequent. Wie kommt sie zu den nötigen Vitaminen und Mineralstoffen?

Ohne Früchte, Gemüse und Salat ist eine gesunde Ernährung tatsächlich kaum möglich. Kleine Kinder mögen bittere und saure Sachen meistens noch nicht, süsse dagegen schon. Nehmen Sie beim Kochen und Einkaufen darauf Rücksicht. Gemüse zum Dippen ist besser geeignet als Salat an einer sauren Sauce, süsse Pfirsiche und Bananen werden selten abgelehnt.

Viele Kinder mögen frisch gepresste Säfte, zum Beispiel Apfel-Fenchel-Karotten-Saft. Sie sind ebenfalls äusserst vitaminreich und gewöhnen die Kleinen an den neuen Geschmack. Wenn sie beim Kochen mithelfen dürfen, sind Kinder ebenfalls eher bereit, neue Lebensmittel zu probieren. Bieten Sie Ihrer Tochter verschiedene Früchte und Gemüse an, damit sie die Wahl hat.

Machen Sie bei Tisch so wenig Aufhebens wie möglich um die Essverweigerung Ihrer Tochter. Je stärker Sie reagieren, um so schneller ergeben sich Machtkämpfe. Gehen Sie (und die andern Personen am Esstisch) aber mit gutem Beispiel voran. Sie werden von Ihrer Tochter als Vorbild kopiert. Nützt alles nichts, können Sie mit Zusatzpräparaten wie Burgerstein VitaMini oder Jemalt die Vitamin- und Mineralstoffversorgung sicherstellen.

Mehr Informationen finden Sie in den Kapiteln "Vorlieben und Abn

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