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Allergien, Neurodermitis, Heuschnupfen und Asthma bei Kindern von med. Herbert Renz-Polster, Dr. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.11.2014
  • Verlag: Sefa Verlag
eBook (ePUB)
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Allergien, Neurodermitis, Heuschnupfen und Asthma bei Kindern

Der Elternratgeber 'Gesundheit für Kinder' kann mit Fug und Recht als DAS Standardwerk für Eltern bezeichnet werden. Mit verlässlichen, fundierten Informationen hat es inzwischen eine ganze Generation von Müttern und Vätern begleitet. Mit der E-Book-Reihe 'Gesundheit für Kinder - Single Edition' liegen jetzt handliche eins-zu-eins Auszüge aus dem großen Original vor, die sich an Eltern richten, deren Informationsbedürfnis sich im Moment nur auf ein bestimmtes Thema richtet. Die Single Edition-Reihe umfasst derzeit folgende Titel: -Kindernotfälle und Erste Hilfe -Entwickelt sich mein Kind normal? -Wickel, Auflagen, Inhalieren - Selbsthilfe bei Kinderkrankheiten -Allergien, Neurodermitis, Heuschnupfen und Asthma bei Kindern Pressestimmen zu 'Gesundheit für Kinder': 'Testsieger' (Family - Vergleichstest von Kindergesundheits-Ratgebern) 'Gehört überall hin, wo Kinder sind' (Hörzu)

Die drei Autoren wissen, wie sich Krankheiten von Kindern zu Hause anfühlen, und sie kennen die Fragen und Sorgen, die dabei auftauchen: Sie sind erfahrene Ärzte und Kinderärzte und zugleich Eltern von insgesamt 13 Kindern. Dr. med. Herbert Renz-Polster, geb. 1960, ist Kinderarzt und Dozent am Mannheimer Institut für Public Health der Universität Heidelberg, wo er seit Jahren intensiv erforscht, wie die Entwicklung von Kindern mit Hilfe der Evolutionstheorie besser verstanden werden kann. Der Vater von vier Kindern wurde bekannt durch Bestseller wie 'Kinder verstehen', 'Wie Kinder heute wachsen' oder 'Die Kindheit ist unantastbar'. Facharzt-Ausbildung in den USA, Forschungspreis zum Thema Entstehung von allergischen Erkrankungen. Mit seiner Familie lebt er in der Nähe von Ravensburg. Dr. med. Nicole Menche war nach Studium und Promotion als Ärztin in Krankenhaus und allgemeinärztlicher Praxis tätig. Die medizinische Fachredakteurin, Autorin und Herausgeberin vieler erfolgreicher medizinischer Lehrbücher hat ihre Arbeitsschwerpunkte heute in den Bereichen Anatomie, Physiologie und Innere Medizin. Sie lebt in Langen und ist Mutter von drei Kindern. Dr. med. Arne Schäffler ist Arzt und arbeitet als Berater und Autor für medizinische Fachverlage in Deutschland. Als Autor hat er die führende Kitteltaschenbuchreihe 'Klinikleitfaden für Ärzte ' mitbegründet und herausgegeben. Er lebt in Augsburg und hat fünf Kinder.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 40
    Erscheinungsdatum: 01.11.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783945090336
    Verlag: Sefa Verlag
    Größe: 13408 kBytes
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Allergien, Neurodermitis, Heuschnupfen und Asthma bei Kindern

Als Ende der 90er Jahre entdeckt wurde, dass "zu viel Hygiene" das Immunsystem entgleisen lassen kann, fragte eine renommierte Wissenschaftszeitung: "Sollen wir Dreck essen?" Ganz so drastisch muss es nicht sein, denn inzwischen ist bekannt, dass auch in Sachen Immunsystem viele Wege nach Rom führen. Auf der Haut, im Sand, in der Nase - überall, wo Kinder gerne herumstöbern, sind Bakterien, da müssen wir Eltern uns gar nicht besonders bemühen.
[PIX] Hintergrundwissen Allergien

In den letzten Jahrzehnten ist nicht nur der Stoffwechsel unserer Kinder unter Druck geraten. Auch ihr Immunsystem kann mit den Lebensbedingungen, die wir uns geschaffen haben, nur noch schwer Schritt halten. Der Schuldige in diesem Fall: unsere allzu "hygienische" Umwelt.

Bei dem Begriff "hygienisch" gilt es zunächst einmal ein Missverständnis auszuräumen: Wenn Mediziner von "hygienisch" reden, dann hat das nichts mit Sauberkeit zu tun oder damit, dass wir unseren Kindern samstags gerne die Haare waschen. Wenn wir heute laut Medizinerbefund hygienischer leben, so bedeutet das vielmehr, dass wir seltener mit Kleinstlebewesen in Berührung kommen, den Mikroben - also Bakterien, Würmern, Pilzen und Viren. Diese relative "Kontaktarmut" gegenüber Kleinstlebewesen hat mit unserem Verhalten im Alltag nur wenig zu tun - sie ergibt sich praktisch automatisch aus unseren heutigen Lebensbedingungen, ob wir es wollen oder nicht. Wir leben keimärmer, selbst wenn wir die Keime um uns herum gar nicht bekämpfen.

Sehen wir es aus dem Blickwinkel der Vergangenheit: Bis vor wenigen Jahrzehnten war reichlicher Mikrobenkontakt grundsätzlich garantiert: Bauernhöfe waren ein regelrechtes Gewächshaus für Bakterien, auch wenn sie noch so "sauber" geführt wurden - da waren Tiere mit ihrer Aura von Bakterien , da waren Heu, Stroh und Mist.

Und vor allem - und das galt schon in der Steinzeit und selbst noch in den Städten bis vor wenigen Jahrzehnten - da waren mehr Geschwister um die Kinder herum, weniger Raum zwischen den Menschen, Rotznasen überall, da waren mehr Fliegen, mehr Dreck, mehr Staub, mehr Laub, mehr Erde und damit Kleinstlebewesen en masse. Ja, da waren auch mehr Parasiten, mehr Darmwürmer, mehr faulige Äpfel und halb vergorene, hefehaltige Getränke, die nicht das Qualitätssiegel einer Brauerei trugen.
"Hygienischer" Start

Heute ist nicht nur das tägliche Leben hygienisch, selbst der fulminante Start ins Leben findet (aus guten Gründen) unter weitgehendem Ausschluss der Kleinstlebewesen statt:

Die meisten Kinder werden im Krankenhaus geboren, diesem Tempel der Hygiene, sie verbringen ihre ersten Tage in einer Umwelt, wo alles abgekocht ist, die Kissen täglich neu bezogen werden und die Schwestern sie nur mit desinfizierten Händen oder gleich mit Kunststoffhandschuhen anfassen.

Und als sei das nicht genug der Hygiene, werden sie nun auch noch immer häufiger durch Kaiserschnitt geboren, tauchen also nicht einmal mehr durch den von Bakterien wimmelnden Geburtskanal, aus dem sie sich, ginge es nach der Natur, die Bakterien ihrer Mutter auflesen, um sie ein Leben lang als Darmflora in ihrem Dickdarm zu beherbergen.
Igitt, Bakterien?

Jahrzehntelang wurde propagiert: Bakterien sind igitt, und ihnen muss, wo immer möglich, der Garaus gemacht werden. Doch dies ist, wie man heute weiß, ein Missverständnis. Denn auch wenn Bakterien in manchen Fällen tatsächlich Krankheiten auslösen können: Die überwältigende Mehrheit der Bakterien sind keine Übeltäter, sondern, in der Sprache der Mediziner, Kommensalen, d. h. gutartige, bei uns "mitessende" Bakterien. Lassen Sie uns das mit einer Zahl unterlegen: 95% der Zellen des Menschen sind gar keine menschlichen Zellen, sondern - Bakterienzellen. Die meisten von ihnen leben in unserem Darm (pro Gramm Stuhl immerhin 1 000 000 000 000 Bakterien), viele auch auf unserer H

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