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Dein Körper - dein Yoga Wie man Yogaübungen an die eigene Anatomie anpasst und sich in jeder Haltung optimal ausrichtet von Clark, Bernie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.01.2018
  • Verlag: riva Verlag
eBook (ePUB)
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Dein Körper - dein Yoga

Individualisiertes Yoga - denn jeder Körper ist einzigartig Für eine gesunde und entspannte Yogaerfahrung ist die korrekte Ausrichtung von essenzieller Bedeutung. Dabei spielt die individuelle Anatomie eine Schlüsselrolle, denn aufgrund der Unterschiede im menschlichen Körperbau sowie potenzieller Bewegungseinschränkungen können Yogapositionen nicht bei jedem Trainierenden gleich aussehen. Erst wenn Sie Ihre eigene Anatomie kennen, können Sie Ihre Yogapraxis optimal an diese anpassen. Wie das geht, zeigt Ihnen der erfahrene Yogalehrer und Buchautor Bernie Clark. Wie beeinflusst die Eigenheit Ihres Körpers Ihre Bewegungsmöglichkeiten? Wie sind menschliche Gewebe beschaffen und auf welche Weise können sie einschränken? Welche Form und Funktion haben Hüft-, Knie- und Fußgelenke und wie wirkt sich das auf Ihre Bewegungen aus? Was hemmt Sie beim Yoga? Bernie Clark gibt Ihnen auf all diese Fragen Antwort und hilft Ihnen mit umfassenden Informationen und nützlichen Tipps dabei, Ihren Körper verstehen zu lernen und so Ihr perfektes Yoga zu finden! Bernie Clark ist Autor und Yogalehrer. Seit seiner Kindheit hegt er eine Leidenschaft für Wissenschaft, Gesundheit, Fitness und Spiritualität. Bevor er sich komplett dem Yoga verschrieb, studierte er an der Universität von Waterloo Naturwissenschaften und war anschließend über 25 Jahre in der Technologiebranche und der Raumfahrttechnik tätig. Seit über 30 Jahren beschäftigt er sich mit Meditationstechniken, seit 1998 ist er Yoga- und Meditationslehrer.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 22.01.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959716765
    Verlag: riva Verlag
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Dein Körper - dein Yoga

Kapitel 1 Sie sind einzigartig - und Ihr Yoga ist es auch Sie sind einzigartig! Hinter diesen drei Worten verbirgt sich Erstaunliches: Im gesamten Universum ist niemand so wie Sie. Sie sind nicht "durchschnittlich" oder "normal" - das ist eigentlich niemand. Mag sein, dass Sie einige Charakteristika mit anderen teilen: Sie tragen Hemden in Größe M wie Millionen andere, haben die gleiche Schuhgröße wie Ihre Schwester und bestehen aus identisch gebauten Protonen, Neutronen und Elektronen wie alle anderen Menschen, die Sie kennen. Doch wenn Sie das Gesamtbild betrachten und sich ansehen, wie sich diese speziellen Elemente zu Ihrem "Ich" zusammensetzen, sind Sie unbestreitbar einzigartig. Bedenken Sie, was das heißt: Wenn Sie einzigartig sind, werden Sie auch ganz andere Dinge benötigen, um heil und gesund zu sein. Roger John Williams (1893-1988), US-amerikanischer Wissenschaftler, Autor und Entdecker des Vitamin B5, prägte den Begriff der "biochemischen Individualität", um die gewaltigen Unterschiede zwischen den Menschen aufzuzeigen. 1 Diese Vielfalt macht den entscheidenden Unterschied, wenn wir uns ansehen, was uns gesund erhält und was uns krank macht. Sie wird in der Medizin als auch in der Fitnesswelt (einschließlich der Industrie, die sich rund um Yoga entwickelt hat) weitgehend ignoriert, was Williams und andere zu korrigieren versuchten. Der Arzt Parry of Bath aus dem 18. Jahrhundert bemerkte einst: "[Es ist] wichtiger zu wissen, welche Art von Patient eine Krankheit hat, als zu wissen, welche Art von Krankheit einen Patienten hat." 2 Auf Yoga umgemünzt könnte man sagen: "Es ist wichtiger zu wissen, welche Art von Schüler eine Haltung einnehmen kann, als zu wissen, welche Art Haltung den Schüler einnimmt." Stuart McGill ist Arzt, erforscht die Erkrankungen des unteren Rückens und rät im Hinblick auf das Training von Spitzensportlern: "Jeder Mensch hat andere Proportionen bezüglich der Länge der einzelnen Körpersegmente und Muskelansätze, ein anderes Verhältnis zwischen Muskel- und Sehnenlängen, Nervenleitgeschwindigkeiten, Gewebetoleranzen und so weiter ... Zwingt man einem Sportler eine stereotype 'ideale' Technik auf, hindert man ihn damit oft daran, sein Potenzial auszuschöpfen." 3 Abbildung 1.1 und 1.2 illustrieren deutlich, was unsere Einzigartigkeit für unsere Yogahaltungen bedeutet. ABB. 1.1 Schülerin (a) hat eine leichte Einwärtsdrehung in der Hüfte und gerade Beine. Bei der Schülerin (b) zeigt sich eine sogenannte Varusstellung (lat. varus, "auswärtsgebogen") der Beine. Eine starke Auswärtsdrehung der Hüfte lässt die Füße der Schülerin nach außen zeigen. ABB. 1.2 Die unterschiedlichen Beinformen der Schülerinnen (siehe Abb. 1.1 ) beeinflussen auch ihre Fähigkeit, Yogahaltungen einzunehmen. So bekommt die Schülerin (a) die Knie im Schmetterling (Baddhakonasana) nicht so leicht zum Boden wie die Schülerin (b). Jeder Mensch hat ein anderes Gebiss und einen anderen Knochenbau, eine andere Wirbelsäule oder andere Hüften als Sie. Wieso glauben Sie also, Sie müssten die gleichen Yogahaltungen einnehmen können wie andere - oder an einer speziellen Haltung ebenfalls scheitern, nur weil ein anderer daran scheitert? Einige Bewegungen gelingen eben auf Anhieb, andere erst mit etwas Übung, und ein paar werden Sie niemals hinbekommen. Das ist keine Kritik an Ihren Fähigkeiten, kein Spiegel Ihrer Persönlichkeit und auch keine Schwäche, die es auszumerzen gilt. Es ist schlicht Ihre existenzielle Realität. Eine 1,50 Meter große Ballerina wird wohl niemals erfolgreich in einer amerikanischen Footballmannschaft spielen und ein Footballspieler niemals olympisches Gold im Eiskunstlauf holen. Das heißt nicht, dass die Ballerina unbegabt wäre oder

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