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Meditiere ich noch oder schwebe ich schon? Ein Wegweiser durch die abenteuerliche Welt der Meditation von Kruse, Timm (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.01.2016
  • Verlag: Edel Germany GmbH
eBook (ePUB)
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Meditiere ich noch oder schwebe ich schon?

Meditation ist der große Lifestyletrend der letzten Jahre und Timm Kruse ein Experte auf dem Gebiet. In "Meditiere ich noch oder schwebe ich schon?" berichtet er von seiner Abenteuerreise durch die Welt der Meditation und erzählt anschaulich, wie Meditation funktioniert, welche verschiedenen Arten es gibt und welche Vor- und Nachteile sie jeweils haben. Timm Kruses Buch ist eine originelle Mischung aus Memoir und Sachbuch, die einen unterhaltsamen Überblick zu dem Thema Meditation gibt und mit dessen Hilfe jeder die für ihn richtige Form der Meditation finden kann.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 11.01.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959100526
    Verlag: Edel Germany GmbH
    Größe: 498 kBytes
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Meditiere ich noch oder schwebe ich schon?

Die kürzeste Meditation der Welt

"Ein Moment unmittelbarer Klarheit bringt mehr als ein ganzes Leben voller künstlicher Meditationen."

Candice O'Denver, spirituelle Lehrerin

Wir beginnen mit der kürzesten Meditation der Welt.

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Das war sie schon.

Denken Sie nicht, ich will Ihnen hier einen kosmischen Witz erzählen. Ich finde Witze schrecklich. Kosmische erst recht.

Diese drei Striche oben waren schon die Meditation. Es war ein kurzer Moment des Wunderns, des Nicht-Denkens. Kurze Momente des Nicht-Denkens sind wie Musikhören. Wir sind für kurze Zeit nur darauf fokussiert. Es gibt nur die Musik und kein Denken. Lauschen Sie einmal intensiv, ob gerade in diesem Moment um Sie herum irgendwo Musik erklingt. Jetzt - genau. Vielleicht hören Sie nun etwas, das Sie vorher nicht gehört haben. In dem Augenblick des puren Lauschens existieren keine Gedanken - und somit keine Probleme. Um diesen reinen Moment geht es hier.

In der Millisekunde, in der Sie die drei Striche oben wahrgenommen haben, gab es einen winzigen Moment des Nicht-Denkens. Eine Lücke zwischen Lesen und Erkennen - den kurzen, reinen Moment.

Sehen Sie die Leerzeile unten? Versuchen Sie mal zu lesen, was dort geschrieben steht.

Da steht natürlich nichts. Aber was haben Sie in dem Moment wahrgenommen, als Sie versuchten, dort etwas zu entdecken? Aufmerksamkeit, Bewusstsein, Entspannung? Vielleicht sogar ein wenig Euphorie? Auf jeden Fall existierten für einen kurzen Augenblick keine Gedanken, keine Sorgen, keine Ängste. Diese kurzen Momente des reinen Wahrnehmens wollen wir kultivieren.

Wenn wir nicht mehr denken, bleibt eine Klarheit und Wachsamkeit zurück. Die Gedankenspirale bekommt einen Riss. Diesen Riss, dieses Nichts wollen wir wahrnehmen.

Vielleicht versuchen Sie noch einmal, die Pause zwischen Ihren Gedanken wahrzunehmen. Dieses Mal ohne die drei Striche oder die Leerzeile. Das, was Sie nicht denken, ist schon die Meditation. Und wenn das Nicht-Denken nicht funktioniert, lauschen Sie. Hören Sie noch einmal genau hin, ob nicht irgendwo Musik erklingt.

Kurze Momente des Nicht-Denkens sind keine Übung im klassischen Sinn. Sie sind vielmehr das Wahrnehmen des Nicht-Wahrnehmbaren - das klingt zwar nach einer abgedroschenen spirituellen Floskel, ist es aber nicht (wie Sie später im Buch hoffentlich erkennen werden).

Versuchen Sie ganz einfach, diese Momente zu erfahren. Vielleicht hilft es Ihnen, die Augen zu schließen und sich vorzustellen, dass hinter Ihren Lidern eine grenzenlose Weite herrscht. Sie werden keinen Anfang und kein Ende in dieser schwarz-orangefarbenen Welt finden. Nehmen Sie wahr, was um Sie herum oder in Ihrem Inneren passiert. Was in einem unbegrenzten Bereich geschieht, der nichts mit Ihrem Denken zu tun hat.

Nein - ich will Sie nicht vom Denken abhalten. Denken ist großartig. Ich will Sie vom unbewussten Schwelgen in Sorgen, Stress und Strapazen abhalten.

Erinnern Sie sich an das Magische Auge , diese Bücher aus den Neunzigern? Man musste ganz lange auf ein buntes Bild starren, bis plötzlich ein Dinosaurier oder ein Segelboot in 3D erschien. So ähnlich ist es mit kurzen Momenten. Es ist, als würde sich eine neue Dimension öffnen. Sie müssen es nur versuchen. Nur lesen, was ich hier schreibe, reicht leider nicht.

Wenn Sie jetzt nach draußen schauen. Was sehen Sie?

Da! Da war er wieder. Der Moment zwischen Blicken und Beschreiben. Nicht, was Sie sehen, ist hierbei wichtig. Dass Sie sehen, ist der entscheidende Unterschied. Wer sieht? Wer schaut durch Ihre Augen? Und wie erkennt diese sehende Instanz die Welt?

Das ist der kurze Moment des reinen Wahrnehmens, des Gewahrseins. In diesem Augenblick gibt es kein Problem. In Ihrem Innern mögen Sorgen, Trauer oder Liebeskummer toben. Und trotzdem singen draußen die Vögel, Wolke

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