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One Moment Meditation Stille in einer hektischen Welt von Boroson, Martin (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.03.2012
  • Verlag: J. Kamphausen
eBook (ePUB)
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One Moment Meditation

Wie viele alltägliche Momente gehen Ihnen 'verloren', z.B. an der Kasse im Supermarkt, im Stau auf der Autobahn oder in langweiligen Meetings? Was wäre, wenn Sie solche Momente dazu nutzen könnten, um ruhiger, ausgeglichener und zufriedener zu werden? Wie das geht? Martin Boroson gibt darauf eine einfache Antwort: One Moment Meditation. Indem Sie nur eine Minute lang meditieren, können Sie jeden Moment nutzen, um in kürzester Zeit zu entspannen, Stress abzubauen, den Geist zu erfrischen und kreative Kräfte zu wecken. Fundiert, spielerisch und vor allem praktisch zeigt Boroson, dass innerer Frieden kein unerreichbares Ziel ist das viel Zeit erfordert. Es braucht tatsächlich nur einen Moment. Martin Boroson steht für eine neue Generation von Meditationslehrern. Der gebürtige New Yorker hat Philosophie und Wirtschaft studiert und sich viele Jahre mit Transpersonaler Psychologie und Zen beschäftigt. Er arbeitet heute in den USA als Organisationsberater und Seminarleiter. Sein erstes Buch 'Becoming Me' (für Kinder) ist in den USA bereits seit Jahren sehr erfolgreich.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 230
    Erscheinungsdatum: 15.03.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783899016086
    Verlag: J. Kamphausen
    Originaltitel: One Moment Meditation
    Größe: 1129 kBytes
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One Moment Meditation

Einleitung

Denken wir einmal an all die Momente, die uns "verloren gehen" - wenn wir im Stau stehen oder an der Kasse, wenn wir in einem langweiligen Meeting sitzen. Denken wir an all die Momente, die wir "verschwenden" - auf Partys, die uns gar keinen Spaß machen, bei der Arbeit, wenn wir unkonzentriert sind, oder wenn wir vorm Zubettgehen noch eine der zahllosen TV-Shows anschauen. Und dann sind da noch diese "gestohlenen Momente" - die Momente, die wir uns nehmen, wenn gerade niemand zuschaut - bummeln gehen, im Internet surfen oder am Handy rumfummeln. Und schließlich gibt es noch die Momente, die völlig unbemerkt vorüberziehen - die Momente zwischen anderen Momenten. Was ist, wenn jeder dieser Momente eine einmalige Chance darstellt? Was, wenn jeder einzelne Moment uns die Gelegenheit bietet, ruhiger, wachsamer, ausgeglichener und zufriedener zu werden? Was, wenn wir in einem dieser kleinen Momente etwas tun können, das unser Leben grundlegend ändert?

Dieses Buch habe ich in einem solchen Moment empfangen.

Es war eines Morgens, bei meiner üblichen dreißigminütigen Meditation: Ich war fest entschlossen, ganz still zu sitzen, den Blick nach unten gerichtet, und zwar die ganzen dreißig Minuten lang. Doch an diesem speziellen Morgen fand ich einfach keine Ruhe, meine Gedanken rasten nur so dahin, während die Zeit im Schneckentempo zu vergehen schien. Ich glaubte schon, ich hätte vergessen, den Wecker zu stellen, und würde nun stundenlang so dasitzen müssen. Jedenfalls fühlte es sich so an. Zu gern hätte ich auf die Uhr geschaut. Viele Male. Doch ich war fest entschlossen, still zu sitzen, und wollte dem Drang einfach nicht nachgeben. Und dann gab ich doch auf.

Ich sah zur Uhr und stellte fest, ich hatte keineswegs vergessen, den Wecker zu stellen. Eine Minute hätte ich noch ausharren müssen. Das hieß, ich hatte neunundzwanzig Minuten darauf verschwendet, zu überlegen, ob nicht schon dreißig Minuten vergangen waren! Enttäuscht dachte ich: "Jetzt, wo nur noch eine Minute übrig ist, kann ich eigentlich gleich aufhören für heute." Und dann traf es mich wie der Blitz: "Was ist verkehrt an einer einminütigen Meditation? Was habe ich in dreißig Minuten zu erleben gehofft, was ich nicht auch in einer Minute erleben könnte?" Ich beschloss, noch einmal zu beginnen, von Anfang an. Ich würde nun einfach so lange meditieren, wie noch Zeit übrig war: eine Minute lang ... dafür aber mit vollem Einsatz.

Von diesem Augenblick an veränderte sich mein Verhältnis zur Zeit. Ich begann, weniger über langfristige Ziele nachzudenken und mehr über gegenwärtige Möglichkeiten. Und dabei wurde mir klar, wie viel man in sehr kurzer Zeit erreichen kann. Ich fing an, auf eine ganz neue Weise zu meditieren: nicht einfach nur jeden Morgen dreißig Minuten auf meinem Meditationskissen sitzend, sondern für kurze Augenblicke über den ganzen Tag verteilt, ganz egal wo - in der Bahn, am Schreibtisch, im Fitnessstudio. Und langsam begriff ich: Je schneller ich in den Zustand der inneren Ruhe hinübergleiten konnte und je weniger Stützen ich dafür brauchte, desto besser. Kurz gesagt: Ich begann, immer dann zu meditieren, wenn ich einen Moment Zeit hatte.

Die meiste Zeit über sind wir uns des enormen Potenzials eines einzigen Moments überhaupt nicht bewusst. Dann stellen wir uns unter einem Moment lediglich einen sehr kurzen und völlig unerheblichen Zeitraum vor - ein paar Sekunden, die weiter keine Rolle spielen. Doch das Wort "Moment" stammt aus dem Lateinischen, wo es beispielsweise so etwas bedeutet wie "ausschlaggebender Impuls". Mit anderen Worten: Ein Moment kann etwas wirklich Umwälzendes sein. Er kann dein Leben völlig auf den Kopf stellen. Ein Moment kann wortwörtlich "den Ausschlag geben".

Stellen wir uns nur einmal vor, was in einem Moment alles geschehen kann: ein Damm kann brechen, die Erde beben

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