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Spirit Yoga Aufrecht, stark und klar im Leben von Thielemann, Patricia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.09.2017
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus
eBook (ePUB)
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Spirit Yoga

"Ein persönliches Manifest: Körper, Geist und Gefühl im Einklang." Patricia Thielemann Yoga boomt und Yoga-Ratgeber gibt es wie Sand am Meer. Braucht es dann ein weiteres Buch zum Thema? Das von Patricia Thielemann entwickelte Spirit Yoga basiert auf einem neuen Ansatz: Yoga-Tradition trifft Zeitgeist und modernes Lebensgefühl. Es geht nicht darum, Yoga völlig neu zu erfinden, sondern eine Brücke zu bauen zwischen östlich und westlich geprägten Stilen. Lebensnah und heilsam, herausfordernd und freigeistig - Spirit Yoga ist eine inspirierende Kraftquelle für Menschen jeden Alters, um den alltäglichen Herausforderungen und Belastungen gelassener zu begegnen. Um eine eigene Haltung zu finden in dieser scheinbar hoffnungslosen Welt, um vom Ich zum Wir zu gelangen und vom Gelebt-Werden zum Leben. Vom Ich zum Wir Wie Spirit Yoga die Gesellschaft verändert Die Philosophie hinter der Yoga-Praxis Ein grundlegendes Sachbuch von der Yoga-Fachfrau Deutschlands Patricia Thielemann hat Spirit Yoga begründet. Sie blickt auf eine langjährige Praxis als Yoga-Lehrerin in den USA und Europa zurück. Seit mehreren Jahren bildet sie erfolgreich Yogalehrer aus und weiter. Patricia Thielemann lebt mit ihren Kindern in Berlin.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 25.09.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641213312
    Verlag: Gütersloher Verlagshaus
    Größe: 1821 kBytes
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Spirit Yoga

EINLEITUNG

Yoga, eine über 2.000 Jahre alte Tradition, gewinnt im 21. Jahrhundert eine immer größere Bedeutung. Es verbreitet sich die Nachricht, Yoga sei wirksam vor allem in physischer Hinsicht, führe uns aber auch inmitten der alltäglichen Zwänge auf das Wesentliche unserer Existenz zurück. Millionen Menschen praktizieren Yoga. Die ganzheitliche Übungspraxis ist damit zu einem festen Bestandteil unserer Gesellschaft geworden . Lärm, Hektik, digitale Innovationen und die Reizbarkeit unserer Welt befördern die allgemeine Yoga-Evolution weiter. In Zeiten von Facebook, WhatsApp, Twitter und Instagram steigt die Sehnsucht nach "leibhaftigen" Erlebnissen und tiefer, echter Verbundenheit. Wenn uns die ganze Welt offen steht, wenn alles möglich ist, wo bleiben wir? Wo fühlen wir uns noch zuhause?

Home is where the heart is, lautet ein Sprichwort. Zuhause ist nicht ortsgebunden, nicht einmal an die physische Anwesenheit von Personen. Das moderne Leben ist fließend, und "für immer" ist fast nichts. Wenn sich also der nötige Halt kaum durch stabile äußere Strukturen finden lässt, dann wird schnell klar, dass wir den tieferen Sinn und den nötigen Halt in uns selber finden müssen. Wer nicht durch die unendlichen Optionen, die uns das Leben heutzutage bietet, weggespült werden will, wird in sich eine Klarheit schaffen wollen, die dazu beiträgt, selbst gut und sicher durch die Komplexitäten des modernen Alltags steuern zu können. Wer zunehmend mehr Zeit in der virtuellen Welt verbringt, dem wird etwas ganz Einfaches, das Sich-selbst-Spüren und das freie Durchatmen zu einem essentiellen Bedürfnis.

Es überrascht also nicht, dass Yoga einen so anhaltenden Zuspruch erlebt. Gerade auch jene, die sich in der bedrohten Mitte unserer Gesellschaft befinden, die nicht arm, aber auch nicht reich sind, nicht schwer leidend, aber doch gestresst, beziehungsfähig, aber trotzdem nicht selten einsam, sehr wohl belastbar, aber manchmal überfordert, eigentlich wach, aber fast immer erschöpft, wohlwollend dem Leben gegenüber, aber subtil gereizt, gerade jene fragen nach dem Sinn ihrer Anstrengungen.

Es sind also weniger die, die sich entschieden haben auszusteigen, sondern vor allem die, die darum bemüht sind, sich im Hier und Jetzt dem Leben voll und ganz zu stellen. Es sind Menschen, die viel nachdenken, die es schaffen wollen im Sinne eines verantwortungsvollen, sinnerfüllten Lebens und damit all jene, die sich über das Jonglieren mit ihren Verantwortungen vielleicht körperlich vernachlässigt haben, in deren Augen aber noch immer etwas leuchtet. Menschen, die sich wünschen, gestärkt zu werden, ihre Verspannungen zu lösen, den Kopf frei zu kriegen und bei sich selbst anzukommen.

Allerdings muss man sich hier fragen, ob die Lösung des Problems tatsächlich damit erreicht wird, in einigen Yoga-Kursen die Beine hinter dem Kopf zu verknoten, zu Hare Krishna-Rap-Versionen mit dem Po zu wackeln oder fremde Götter anzubeten?

Passen die Bedürfnisse der Praktizierenden mit der Art und Weise, wie Yoga häufig vermittelt wird, tatsächlich immer gut zusammen? Oder läuft da vielleicht bei der Übertragung des Yoga in den Westen etwas verkehrt? Wie kann es gelingen, etwas Wertvolles in seiner Essenz zu bewahren, aber für einen völlig anderen Kulturkreis in einer anderen Zeit mit vorher nie da gewesenen Herausforderungen bestmöglich zugänglich zu machen?

Yoga liegt etwas zugrunde, das eine universelle Gültigkeit besitzt.

Gerade weil das so ist, können wir den Yoga nicht einfach so kritiklos übernehmen, ihn durch rein wissenschaftliche Erklärungen entzaubern oder ihn mal eben, so wie es uns gefällt, popart-mäßig neu erfinden, denn dann geht leider das Wesentliche, der eigentliche Spirit des Yoga verloren. Damit Yoga auch für uns in der heutigen Zeit relevant sein kann, muss er sich weiterentwickeln. Die Wurzeln des Yoga werden immer in Indien bleiben, aber der Spirit ist frei.

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