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Yoga-Anatomie Ihr Begleiter durch die Asanas, Bewegungen und Atemtechniken von Kaminoff, Leslie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.09.2013
  • Verlag: riva
eBook (ePUB)
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Yoga-Anatomie

Im Yoga vereinigen sich innere Ruhe und Ausgeglichenheit mit einem starken, flexiblen Körper. Die Positionen oder Asanas kräftigen die Muskeln, entspannen den Geist und stärken die Konzentrationsfähigkeit. Aber was genau passiert eigentlich bei den verschiedenen Übungen im Körper? Der anerkannte Yoga-Experte Leslie Kaminoff hat in seinem Klassiker Yoga-Anatomie erstmals zusammengefasst, auf welche Organe, Muskelgruppen und Gelenke sich die einzelnen Asanas auswirken, wie sie das tun und wann welche Atemtechniken einzusetzen sind. Nun hat er den Bestseller komplett überarbeitet und mit zwei zusätzlichen Kapiteln zum Skelett- und Muskelsystem erweitert. Die wichtigsten Übungen und ihre Wirkungen werden auch in dieser Ausgabe durch exakte Illustrationen so detailgenau beschrieben, wie es anhand von Fotos nie möglich wäre. Mit diesem Buch erhält der Leser ein ganz neues Verständnis über die positive Wirkung von Yoga.

Leslie Kaminoff ist anerkannter Experte und Lehrer auf den Gebieten Yoga, Anatomie, Atmung und Körperarbeit. Er ist der Gründer der renommierten Breathing Project Yoga Studios in New York, wo er sich der Lehre eines individuellen, atmungsbasierten Yogastils widmet. Er schreibt regelmäßig für das Yoga Journal und ist beratend als Yoga-Experte bei der New York Times tätig.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 06.09.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864134838
    Verlag: riva
    Größe: 83316 kBytes
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Yoga-Anatomie

Einführung

D ieses Buch ist alles andere als eine erschöpfende Studie der menschlichen Anatomie oder der unüberschaubaren Wissenschaft vom Yoga. Ein solches Buch wäre unmöglich. Beide Wissensgebiete bergen unendlich viele Facetten, auf mikroskopischer wie auf makroskopischer Ebene - und alle sind unendlich faszinierend und unter Umständen auch nützlich. Wir möchten nur einige wichtige anatomische Details vorstellen, die für all jene von hohem Nutzen sind, die sich mit Yoga befassen, ob als Schüler oder als Lehrer.
Das wahre Selbst ist ein verkörpertes Selbst

Beim Yoga geht es darum, an etwas zu rühren, was tief in uns steckt: das wahre Selbst. Das Ziel dieser Suche wird oft in mystische Begriffe gefasst, so als existiere unser wahres Selbst nur auf einer nichtmateriellen Ebene. Dieses Buch vertritt die entgegengesetzte Haltung, nämlich dass wir unser Innerstes gerade dann erreichen, wenn wir uns in unseren physischen Körper begeben. Sobald wir dort angekommen sind, werden wir nicht nur unsere Anatomie begreifen, sondern diejenige Wirklichkeit erfahren, die uns mit den Grundprinzipien des Yoga in Einklang bringt.

Dies ist eine echte körperlich-spirituelle Erfahrung. Wir unterscheiden streng zwischen Mystik (der Behauptung einer wahrnehmbaren, übernatürlichen Wirklichkeit, die auf außersinnliche Weise erfahrbar ist) und Spiritualität (abgeleitet vom lateinischen Wort spiritus , das für "Atem" steht und für das Seelenhafte, Empfindsame und Lebendige im Menschen).

Der Grund für das wechselseitig Erhellende in der Beziehung zwischen Yoga und Anatomie ist ganz einfach: Die Urprinzipien des Yoga gründen auf einem feinen und tiefen Verständnis der Konstruktionsweise des menschlichen Körpers. Yoga befasst sich mit dem Selbst, und das Selbst ist eine Eigenschaft des physischen Körpers.
Yoga-Praxis und unterschiedliche Sichtweisen

Die alten überlieferten Lehren entwickelten sich einst durch weise Beobachtung des Lebens in all seinen Formen und Ausdrucksweisen. Die kenntnisreiche Beobachtung von Menschen machte das Praktizieren des Yoga ( Kriya Yoga ) möglich, wie es als Erster Patañjali formulierte und wie es Reinhold Niebuhr in seinem berühmten Gelassenheitsgebet nachempfand. 1 Durch das Praktizieren lernen wir, zwischen Dingen zu unterscheiden (swadhyaya), die wir ändern können ( tapah ) und solchen, die wir nicht ändern können ( isvara pranidhana ).

Ist das nicht ein hervorragender Grund, im Zusammenhang mit Yoga die Anatomie zu studieren? Wir wollen wissen, was in uns ist, damit wir verstehen können, warum manche Dinge relativ leicht zu ändern sind, während es bei anderen so schwierig scheint. Wie viel Energie sollten wir darauf verwenden, unseren eigenen Widerstand zu überwinden? Wann sollten wir lieber daran arbeiten, uns in etwas zu fügen, was wahrscheinlich nicht veränderbar ist? Beides ist mühsam. Denn sich zu fügen, ist ein Willensakt. Dies sind nicht enden wollende Fragen, deren Antworten sich mit jedem Tag zu ändern scheinen - und genau deshalb müssen wir sie immer wieder stellen.

Ein paar anatomische Kenntnisse sind bei diesem Unterfangen hilfreich, besonders wenn wir das Thema Atmung in unsere Forschungen miteinbeziehen. Was macht den Atem zu einem derart fähigen Yoga-Lehrer? Die Atmung ist von zwiespältiger Natur, denn sie ist einerseits willkürlich, andererseits unwillkürlich und versinnbildlicht so die ewige Frage danach, was wir steuern oder ändern können und was nicht. Wir alle stehen irgendwann vor dieser persönlichen und doch universellen Frage, wenn wir uns weiterentwickeln wollen.
Willkommen in meinem Laboratorium

Yoga gibt dem Anatomiestudium einen Beziehungsrahmen, der auf

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