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Yoga-Glück Neue Erkenntnisse aus der Neurobiologie; 10 Übungsreihen mit Happinessfaktor von Trökes, Anna (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.09.2016
  • Verlag: GRÄFE UND UNZER
eBook (ePUB)
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Yoga-Glück

Yoga wirkt positiv auf Körper, Geist und Seele - zumeist zumindest. Doch wie wir diese Wirkung verstärken, was wir tun oder auch vermeiden und welche innere Haltung wir auch jenseits der Yoga-Matte kultivieren sollten, erklärt wissenschaftlich fundiert und doch praxisorientiert 'Yoga und die Neurobiologie des Glücks, das neue Buch der Bestseller-Autorin Anna Trökes. Ein Grundlagenkapitel informiert über neueste Forschungsergebnisse aus den Neurowissenschaften, der Glücksforschung und der Positiven Psychologie. Im Zentrum des Buches stehen 10 Übungsreihen zu Themen wie Achtsamkeit, Geduld und Nachsicht, Dankbarkeit, Mitgefühl, Weite und Leichtigkeit, Kraft, Freude und Glück. Übungen und Tipps zu Verhaltensänderungen im Alltag runden das wunderschön gestaltete Buch ab. Anna Trökes ist eine der profiliertesten Yogalehrerinnen und Yoga-Autorinnen im deutschsprachigen Raum. Sie unterrichtet seit 1974 und lehrt seit 1983 innerhalb der Yogalehrerausbildungen des Berufsverbandes der Yogalehrenden in Deutschland (BDY) und anderer europäischer Verbände. Viele Jahre lang hatte sie in Berlin eine eigene Yogaschule. Anna Trökes ist Heilpraktikerin, Rückenschulleiterin und hat zahlreiche Bücher, CDs und eine DVD zum Thema Yoga veröffentlicht. Yoga ist für sie ein ganzheitliches Übungssystem, das den modernen Menschen in Theorie und Praxis durch die Herausforderungen des Alltags begleitet. www.troekesyoga.de

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 05.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783833857485
    Verlag: GRÄFE UND UNZER
    Größe: 133219 kBytes
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Yoga-Glück

WAS IST EIGENTLICH GLÜCK?

Wenn von Glück die Rede ist, dann denken die meisten Menschen wahrscheinlich daran, ausgelassen oder total zufrieden zu sein und keine Sorgen mehr zu kennen. Ein glückliches Leben ist für viele von uns gleichbedeutend mit einem Leben in Freude und Sicherheit: ein sorgenfreies Leben, in dem wir nicht leiden und uns nicht leer und unzufrieden fühlen, sondern Ruhe, Gelassenheit und nährende Beziehungen erfahren.

Mit der Frage, was das Glück sei, beschäftigen sich Philosophen und Schriftsteller seit Hunderten von Jahren. Und es sind die Dichter, die uns die sinnlichsten und intensivsten Beschreibungen von Glück schenkten und schenken. Im alltäglichen Leben ist Glück ein Begriff, den jeder Mensch ganz selbstverständlich seit seiner Kindheit verwendet. Wir haben Glück, wenn wir an einer misslichen Situation gerade noch vorbeischlittern. Rückblickend sprechen wir von Zeiten in unserem Leben, in denen wir richtig glücklich waren. Oder wir empfinden in einem bestimmten Augenblick so große Freude, dass wir sagen: "Ich bin richtig glücklich."

Glück existiert in unserer Erinnerung an Vergangenes und im Erleben der Gegenwart, aber nie in der Zukunft. Für die Zukunft wird Glück gewünscht - für die Ehe, für das neugeborene Kind, zum Geburtstag oder für eine Prüfung -, aber planen können wir es scheinbar nicht.

Glück scheint ein facettenreiches Phänomen zu sein zwischen Erinnerung, Erleben und Ersehntem. Was also ist Glück? Das Wort Glück hält erst sehr spät - ab dem 12.Jahrhundert - Einzug in den deutschen Wortschatz, und bis heute ist man sich nicht hundertprozentig sicher, wovon es sich herleitet. Seine Urform scheint wohl das niederhochdeutsche "gelucke" oder "lucke" gewesen zu sein; dessen ursprüngliche Bedeutung war "gelingen", "gut ausgehen", "gut enden" oder auch "passen". Alle diese Bedeutungen legen nahe, dass wir Glück nicht machen können, sondern dass uns vielmehr etwas glückt (also gelingt) oder dass etwas einen glücklichen Ausgang nimmt, weil wir eben Glück gehabt haben.

Da das Wort Glück also keine lange Tradition in der deutschen Sprache hat, wundert es auch nicht, dass wir es recht undifferenziert gebrauchen. Wir benutzen dasselbe Wort für "Glück haben" (Zufallsglück), "Glück erfahren" (Glücksmoment) und "Glück durch Wachstum, wenn etwas gelingt und Freude macht" (Glück der Fülle). Im Englischen wird demgegenüber mit den Begriffen "luck" (das zufällige Glück), "happiness" (Zustand des Glücks, Freude) und "enjoyment" (Genießen des Glücks, Vergnügen) genauer unterschieden. In Frankreich kennt man sogar vier umgangssprachliche Differenzierungen "le bonheur" (Glück in jeder Form: ewig, vergänglich und so weiter), "la chance" (Glück haben), "la fortune" (Glück bezogen auf Besitz) und "le hasard" (das zufällige Glück).

Obwohl die deutsche Sprache in nur einem Wort alles bündelt, was an Glückserfahrungen möglich ist, ist unser Wortschatz in seinen Redewendungen zu dem, was wir als Glück empfinden, dann doch sehr facettenreich. Hier unterscheiden wir genau zwischen "glücklicherweise", "glücken", "glückhaft" und "glückselig". Wir wissen, dass "wir unserem Glück nicht hinterherrennen können", sondern dass vielmehr "das Glück uns gewogen sein muss". Dann können "wir von Glück sagen" und "uns glücklich schätzen". Vielleicht stellen wir auch fest, dass wir "unser Glück gemacht haben", weil "das Glück mit dem Tüchtigen ist" und wir "unseres Glückes Schmied" waren. Diese Redewendungen zeigen zweierlei: zum einen, dass das Glück zufällig zu sein scheint, zum anderen, dass wir aktiv dazu beitragen können, glücklich zu werden. Für diesen zweiten Aspekt interessiert sich dieses Buch.

Warum sind wir nicht dauernd glücklich?

Schon seit der Antike ist das geflügelte Wort belegt, dass "jeder seines Glückes Schmied" sei. Das Schmieden des Glücks lässt uns an harte, kraftvolle und ausdauernde Arbeit denken, die Wi

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