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Yoga-Haltungen korrigieren Das Handbuch für den Unterricht von Stephens, Mark (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.11.2015
  • Verlag: riva
eBook (ePUB)
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Yoga-Haltungen korrigieren

Yoga-Haltungen korrigieren ist das perfekte Handbuch für Hilfestellungen und Haltungskorrekturen im Yoga. Mark Stephens erklärt die Philosophie der Yogapraxis, den sensiblen Umgang mit Berührung beim Unterrichten der Asanas (Yogahaltungen), die Korrektur der Ausrichtung, die sieben Prinzipien praktischer Hilfestellung im Yogaunterricht und die fünfundzwanzig besten Methoden der Haltungskorrektur durch Berührung. Sein Buch ist für alle Yogalehrer, Ausbilder und engagierten Yogaschüler von unschätzbarem Wert. Über 850 einzigartige Fotos und erklärende Bildtexte zeigen die Arbeit mit 105 Asanas. Nach Yoga-Workouts gestalten und Yoga unterrichten ist dies nun der dritte Titel des Autors.

Mark Stephens ist renommierter Yogalehrer und Autor, hat bisher über 1000 Yogalehrer ausgebildet und leitet weltweit Yogastunden, Seminare, Retreats und Yogalehrerausbildungen. Er praktiziert seit 1991 und unterrichtet seit 1996. Zudem unterrichtet er auf Konferenzen, in traditionellen Yogastudios, aber auch an Schulen in Problemvierteln, in Gefängnissen und in psychiatrischen Kliniken. Im Jahr 2000 wurde er für dieses Engagement mit dem Karma Yoga Award der Zeitschrift Yoga Journal ausgezeichnet.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 13.11.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864137990
    Verlag: riva
    Größe: 63605 kBytes
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Yoga-Haltungen korrigieren

Einleitung

Dieses Buch richtet sich an alle, die den Weg des Yogalehrers gehen und einem sicheren, nachhaltigen und transformativen Unterricht verpflichtet sind. Allein in Nordamerika gibt es 100.000 Yogalehrer, und fast täglich kommen neue Ausbildungsprogramme hinzu. In der Folge wächst die Zahl der Yogaunterrichtenden schneller als die der Yogaschüler. Man könnte versucht sein, darin einen Segen für die Schüler zu sehen, die nach dem richtigen Lehrer suchen. Allerdings gibt es durchaus auch berechtigte Bedenken bezüglich der Kernkompetenzen von Lehrern, die vielleicht selbst noch Anfänger sind oder deren Erfahrung und Wissen anderweitig begrenzt sind. Die Zeiten, in denen die meisten Lehrer jahrelang oder gar jahrzehntelang bei einem erfahrenen Mentor in die Lehre gegangen waren, sind längst vorbei. Auch die Tage vieler altgedienter Lehrer könnten gezählt sein, die mit den vielen Entwicklungen und Verbesserungen der Technik und Methodik des Yogaunterrichts nicht Schritt halten. Dies gilt vor allem angesichts gemeinsamer Bemühungen, die Vermittlung von Yoga zu einem echten und allgemein anerkannten Beruf mit hohen Ausbildungs- und Kompetenzstandards zu machen.

In meinem ersten Buch für Yogalehrer, Yoga unterrichten: Grundlagen und Techniken, legte ich den Schwerpunkt darauf, mit einem umfassenden Werk die wichtigsten Elemente des Yogaunterrichts abzudecken, zum Beispiel Geschichte und Philosophie des Yoga, allgemeine Techniken und Methoden zur Vermittlung von Asanas, Vermittlung verschiedener pranayama - und Meditationstechniken sowie Grundlagen der Gestaltung von Übungsfolgen und der Arbeit mit Schülern mit besonderen Bedürfnissen. Dabei sah ich mir genauer an, wie Lehrer ihren Unterricht planten, und hörte zu, wenn sie über ihre größten Schwierigkeiten sprachen. Dies inspirierte mich zu meinem zweiten Buch, Yoga-Workouts gestalten . Es beschäftigt sich mit der einfachen Frage, die jeder vernünftigen Yogastunde zugrunde liegt: Warum erst dieses und dann jenes? Es präsentiert die Philosophie, Prinzipien und Techniken der Planung des Yogaunterrichts, betrachtet die Abfolge der Übungsanweisungen, bietet siebenundsechzig Beispiel-Übungsfolgen für Schüler mit den unterschiedlichsten Bedürfnissen und Zielen sowie praktische Informationen für die vernünftige Gestaltung individueller Yogastunden.

Gerade als es in Druck ging, schlug der von William J. Broad verfasste und in der New York Times veröffentlichte provokante Artikel "How Yoga Can Wreck Your Body" (dt. "Wie Yoga Ihren Körper ruinieren kann") wie eine Bombe ein. Wie viele Mitglieder der Yogagemeinschaft reagierte ich ebenso schnell wie instinktiv auf Broads Behauptungen. Es fühlte sich an wie ein Schlag unter die Gürtellinie, und wie viele andere verfasste ich eine leidenschaftliche Antwort. Ich wandte mich auch direkt an Broad, um seine Bedenken und seine Quellen besser verstehen zu können. Er schickte mir die umfangreiche Sammlung von Daten über yogabedingte Verletzungen, die das nationale elektronische Überwachungssystem für Verletzungen (NEISS) der US-Kommission für die Sicherheit von Verbraucherprodukten (CPSC) zusammengetragen hatte. Ich stellte zwar fest, dass in einigen Fällen umweltbedingte Fehlschlüsse oder andere Integritätsprobleme vorlagen. Doch Broads Grundaussage, dass man sich beim Yoga körperlich ruinieren könne, wurde davon bestens gestützt. 1 Ich setzte mich intensiv mit den Daten, mit Broads im Anschluss erschienenen Buch The Science of Yoga: Was es verspricht - und was es kann und vielen ähnlichen Artikeln auseinander, die in den letzten zwanzig Jahren in der Presse erschienen waren. Gleichzeitig hörte ich die Erzählungen unzähliger Lehrer, die bereits angesichts einfacher Sonderfälle bei ihren Schülern mit Verwirrung reagieren. Dies führte mir die Notwendigkeit des vorliegenden Buches mehr als deutlich vor Augen. 2

Es ist ausschließlich den Nuancen bei der Ver

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