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Yoga unterrichten Grundlagen und Techniken von Stephens, Mark (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.05.2015
  • Verlag: riva
eBook (ePUB)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Yoga unterrichten

Yoga unterrichten ist für alle Yogalehrer und Yogaschüler gedacht, die ihr Wissen erweitern und ihre Fähigkeiten verbessern möchten. Mit knapp 200 Fotos und Illustrationen eignet es sich hervorragend als Grundlagentext für die Yogalehrerausbildung. Es bietet den Leserinnen und Lesern ausführliche praktische Informationen zu Unterrichtsmethoden, dem Aufbau von Übungsfolgen, 108 Yogahaltungen (Asanas) sowie Techniken zur Vermittlung von Meditation und Atemübungen (Pranayamas). Das Standardwerk geht auf die Geschichte und Philosophie des Yoga ebenso ein wie auf die klassischen und modernen Aspekte der Anatomie. Der renommierte Yogalehrer und Ausbilder Mark Stephens zeigt, wie man den Beruf des Yogalehrers erlernen und seinen Lebensunterhalt damit verdienen kann. Im Anhang befinden sich noch nützliche Informationen zu Verbänden, Instituten und Organisationen sowie Informationsmaterial für Yogalehrer.

Mark Stephens ist ein renommierter Yogalehrer und Autor, hat bisher über 1000 Yogalehrer ausgebildet und leitet weltweit Yogastunden, Seminare, Retreats und Yogalehrerausbildungen. Er praktiziert seit 1991 und unterrichtet seit 1996. Zudem unterrichtet er auf Konferenzen, in traditionellen Yogastudios, aber auch an Schulen in Problemvierteln, in Gefängnissen und psychiatrischen Kliniken. Im Jahr 2000 wurde er für dieses Engagement mit dem Karma Yoga Award der Zeitschrift Yoga Journal ausgezeichnet.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 11.05.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864137648
    Verlag: riva
    Größe: 8513 kBytes
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Yoga unterrichten

Vorwort zur deutschen Ausgabe

Vor fünfzehn Jahren bat mich in Los Angeles eine meiner Schülerinnen, die deutsche Schauspielerin Ursula Karven, bei der Produktion eines Videos mitzuwirken, in dem sie Yoga einem deutschsprachigen Publikum vorstellte. Damals bekam ich einen ersten flüchtigen Eindruck von der Leidenschaft der Deutschen für Yoga. Im Jahr 2014 erlebte ich diese Leidenschaft erneut, als ich bei Spirit Yoga in Berlin und Air Yoga in München Lehrer unterrichtete. Studiobesitzerinnen wie Barbra Noh, Dagmar Stuhr, Patricia Thielemann und viele mehr weisen dort mit einem zutiefst kraftvollen Yogaunterricht und wunderbar einladenden Shalas den Weg.

Beobachter behaupten, die europäische Yogaszene hinke der amerikanischen zehn Jahre hinterher. Ich aber habe den Eindruck, die Leidenschaft der europäischen Yogis ist mit dem vergleichbar, was wir in den Vereinigten Staaten vor zehn Jahren auf dem Höhepunkt unserer großen Yogawelle erlebten. Es scheint sogar, als gingen die Europäer noch weiter, als setzten sie sich noch intensiver mit den Praktiken, Philosophien und Lebensstilen des Yoga auseinander. Nun, da sie im Begriff sind, auf den vom Yoga erleuchteten Wegen des Lichts voranzugehen, ist es besonders bezeichnend und ermutigend, dass heute in den deutschsprachigen Ländern Europas vor allem Frauen die Führung übernehmen - als Lehrerinnen, Studiobesitzerinnen, Verlegerinnen, Unternehmerinnen und vieles mehr. Yoga unterrichten soll alle Yogalehrerinnen und -lehrer bei ihrer Arbeit unterstützen und dazu beitragen, den Leserinnen und Lesern Wissen über Yoga zu vermitteln.

Warum Yoga unterrichten? Wir wissen, dass Yoga das Leben besser macht. Yoga lindert Stress und Anspannung, schenkt Energie und gleicht sie aus, kräftigt und dehnt die Muskeln, stärkt Kreislauf und Verdauung, bringt Klarheit im Denken und Fühlen, öffnet das Herz und lässt den Geist erwachen. Diese Eigenschaften inspirieren einige von uns dazu, die Praxis mit anderen Menschen zu teilen und sie auf ihrem Yogaweg zu führen. Im besten Fall tun wir dies in dem Wissen, dass sich der beste Yogalehrer in unserem Inneren befindet, dass er gesund und munter ist und mit jedem Atemzug, jedem Herzschlag, jeder Empfindung zu uns spricht, während wir dieses uralte Ritual vollziehen, um zu erwachen und das wahre Selbst zu erkennen, strahlendes Wohlbefinden zu erlangen und ein sinnerfüllteres Leben zu erschaffen. Als äußere Lehrer haben wir in erster Linie die Aufgabe, die Schüler dahin zu führen, dass sie die Stimme des inneren Lehrers vernehmen und würdigen können. Es ist ein Weg der Demut, der demütig macht.

Seltsamerweise hört man immer mehr Stimmen, die behaupten, es gebe zu viele Yogalehrer. Bei mehr als sieben Milliarden Menschen und so viel Stress, Anspannung und Leid auf der Welt brauchen wir meiner Ansicht nach sogar mehr, nicht weniger Lehrer. Wir brauchen außerdem bessere Lehrer - solche, die sich ganz der persönlichen Praxis, dem lebenslangen Lernen und der Aufgabe verschrieben haben, anderen so gute Yogaführer zu sein, wie sie nur sein können.

Um gut zu unterrichten, müssen wir die unterschiedlichen Umstände und Absichten der bunten Mischung von Schülerinnen und Schülern in unseren Stunden berücksichtigen. Das fängt damit an, dass wir Menschen, nicht Haltungen unterrichten, und es gilt vor allem dann, wenn wir die Asanas und andere Aspekte der Praxis erkunden. Das Unterrichten beginnt mit mitfühlendem Verständnis und damit, dass wir die Bedürfnisse der Schüler würdigen und dass wir sie durch unsere Anleitung auf eine nachhaltige Reise mitnehmen, auf der sie immer tiefer in ihr Inneres vordringen. Was wiederum bedeutet, dass wir immer mehr über Yoga und den Menschen lernen und uns dabei mit Themen aus den Bereichen der Philosophie und Geschichte des Yoga, aber auch der funktionellen und feinstofflichen Anatomie und verschiedenen Lehrmethoden beschäftigen müssen.

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