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Fasten für Lebenshungrige von Becker, Christiane (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.08.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Fasten für Lebenshungrige

Sieben Frauen, sieben Fastentage, sieben Lebensgeschichten. Im Rahmen einer Fastenwoche, mit den gesunden Smoothies, teilen wir ihre Lebenserfahrungen und lernen dabei Wege heraus aus belastenden familiären Konstellationen kennen. Es geht um wilde Jugendjahre, Sex und Familiendramen. Ganz nebenbei werden uns die Meridian Klopfmethode und die Achtsamkeitsmeditation gezeigt. Selbst die weiblichen Unpässlichkeiten (Inkontinenz), mit denen sich frau sonst still herumschlägt, kommen zur Sprache. Durch das speziell entwickelte und unkomplizierte "Froschprogramm", steht eine handfeste Verbesserungsmethode zur Verfügung.

Die Hamburgerin Christiane Becker wurde zur Medizinisch-technischen-Assistentin ausgebildet und arbeitete einige Jahre in diesem Beruf. Nach der Geburt ihres Sohnes absolvierte sie die Prüfung zur Hauswirtschaftsmeisterin und wurde Lehrkraft für Kochkurse, Säuglingspflege und Homöopathie. Nach der Ausbildung zur Fastenleiterin kamen Fastenkurse an verschiedenen Orten dazu. Seit 16 Jahren betreibt sie eine eigene Heilpraktiker-Praxis, mit dem Schwerpunkt Homöopathie.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 172
    Erscheinungsdatum: 09.08.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741267925
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 2904kBytes
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Fasten für Lebenshungrige

1.Tag

Wie jeden Morgen steigt der grellgelbe S onnenball stetig am Horizont auf. Ich halte meine steifen Glieder der langsam aufkommenden Wärme entgegen und genieße die Stille. Wie soll man diesen Moment beschreiben? Da ist nicht nur ein Gefühl der tiefen Zufriedenheit und Dankbarkeit, nein, ich spüre, dass alles seinen tieferen Sinn hat. Ich schließe meine Äugelein und döse mich in den Tag hinein, und eine innere Stimme sagt mir:

Heute kommt hier noch so richtig Leben in die Bude!

Da ist es auch schon, das unverwechselbare Geräusch eines Autos, das mühselig die steile Straße herauf kriecht. Die Autotür wird schwungvoll geöffnet, und Caro springt voller Elan heraus. Caro kennen wir schon seit 2o Jahren, ihre Familie ist Besitzer unserer Finca.

Sie schließt die Haustüre auf -und flutsch! bin ich drin. Schon höre ich ihre Stimme: "Hey, Gecko willst du nicht draußen bleiben?! Dort gibt es doch viel mehr für dich zu fressen!"

Als ob Caro eine Ahnung hätte, wo ich die dicksten Falter finde. Sie ahnt nicht, dass ich liebend gern im Haus wohne und bisher habe ich jederzeit etwas zum Fressen gefunden. Schnell verschwinde ich hinter meinem hochgeschätzten Bild, um aus ihrem Blickfeld zu kommen.

Es dauert keine Stunde, da fährt schon das nächste Auto vor und vier schnatternde weibliche Wesen steigen aus. Kaum vorzustellen, welch ein Stimmengewirr schlagartig den Raum erfüllt. Caro begrüßt alle ganz herzlich mit Küsschen nach spanischer Art, erst rechts, dann links. Ich wage mich aus meinem Versteck und schaue mir die Damen mal genauer an.

Da ist zunächst Hanne, eine voll durchgestylte Dame mit weißen Haaren und auffällig viel Schmuck. An jedem Finger funkelt ein Ring, und ihr schon etwas welliger Hals ist mit einer mehrreihigen Kette dekoriert. Mit den Händen gestikulierend redet sie auf die ein wenig schüchterne Anne ein, die freundlich lächelt und etwas stereotyp mit dem Kopf nickt.

Daneben stehen Luisa und Elsa, die wie zwei pubertierende Teenager die ganze Zeit gackern.

Caro verteilt die Zimmerschlüssel. Und schlagartig, so wie die vier gekommen sind, sind sie wieder von der Bildfläche verschwunden - und Ruhe stellt sich erneut ein. Ich atme erst einmal tief durch und bin sehr gespannt, was nun noch alles auf mich zukommt.

Oh nein, wie grausam hört sich das an! Wieder wird ein armes Auto den Berg hoch geprügelt! Ein bisschen mehr Gefühl, und alles wäre halb so schlimm...

Einige Augenblicke später erscheint Bärbel in der Tür, ihre weiblichen Rundungen entgehen selbst meinen Augen nicht; ihre braunen Augen strahlen und ein weiches Lächeln huscht über ihr Gesicht. Voller Herzlichkeit begrüßt sie Caro.

Mit großer Neugierde bewege ich mich vorsichtig in Richtung Treppe und werde belohnt durch den Anblick zweier weiterer, sehr sportlicher Damen, beide klassisch gekleidet und bester Laune. Fynn wirft gekonnt ihre Reisetasche über die Schulter, begrüßt Caro mit einem freundlichen Hallo und verlässt mit ihrem Zimmerschlüssel in der Hand den Raum. An Katrin, der anderen, gefällt mir gleich ihr liebenswerter, frischer Gesichtsausdruck. Sie diskutiert mit Caro über das Wetter und erfährt, in welchem Zimmer sie schlafen kann.

Wenn Caro ihre Gäste in das Haus einführt, ist es Sitte, dass jede ein großes Handtuch mit ihrem eingestickten Namen bekommt. Es hat lange gedauert, bis ich den tieferen Sinn verstand, aber heute finde ich es wundervoll, wenn alle Damen nach ihrer hektischen Ankunft durch ihr persönliches Handtuchs darauf aufmerksam werden, dass dies ein besonderer Ort ist.

Wie beschreibt man den ersten Augenblick, an dem die neue Gruppe für eine Fastenwoche zusammen kommt? Bestimmt empfindet jede der Frauen ihn anders, denn jede bringt ihre ganz persönliche Geschichte mit, ihre Gefühle, ihre E

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