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Bodybuilding - das Handbuch für den Wettkampf Regelwerk, Posing und Ernährung für den Erfolg auf der Bühne von Fitschen, Peter J. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.03.2020
  • Verlag: riva Verlag
eBook (ePUB)
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Bodybuilding - das Handbuch für den Wettkampf

Um als Bodybuilder erfolgreich zu sein, sind mehr als hartes Training und Proteinshakes notwendig. Es kommt vielmehr auf die richtige Vorbereitung an. Die erfahrenen Bodybuilder Peter J. Fitschen und Cliff Wilson haben als Coaches zahlreichen Sportlern zu beachtlichen Erfolgen auf der Bühne verholfen. Ihre langjährige Erfahrung speziell bei der Wettkampfvorbereitung geben sie in diesem Buch weiter und klären detailliert alle Fragen, die sich Einsteigern und Fortgeschrittenen stellen: -Wie unterscheiden sich die verschiedenen Klassen und wie findet man die richtige für die persönlichen Bedürfnisse? -Welche Bewertungskriterien und Regeln gibt es? -Wie wird das Posing geübt? -Wie lange dauert die Wettkampfvorbereitung? -Wie funktioniert eine Wettkampfdiät? Dieser fundierte Ratgeber macht Schluss mit Mythen und Halbwahrheiten und zeigt, wie sich jeder optimal auf Wettkämpfe vorbereiten kann, um auf der Bühne erfolgreich zu sein. Peter J. Fitschen ist promovierter Ernährungswissenschaftler und Biologe. Seit 2004 nimmt er an Bodybuildingwettkämpfen teil, seit 2012 als Profiathlet. Zusätzlich trainiert er zahlreiche Bodybuilder. Cliff Wilson ist Profibodybuilder und einer der erfolgreichsten Coaches in dieser Sportart. Er betreute über Hundert Profiathleten, darunter neun Weltmeister. Zudem schreibt er für Fitnessmagazine und Websites und hält weltweit Vorträge.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 15.03.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783745308501
    Verlag: riva Verlag
    Größe: 21830 kBytes
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Bodybuilding - das Handbuch für den Wettkampf

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Die Kunst und Wissenschaft des Bodybuildings

In der Einführung erörterten wir die Bodybuilding-Geschichte bis zur Jahrhundertwende, als die Wettkämpfer beim Mr Olympia immer massiger und schwerer wurden. Dass "Massemonster" wie Ronnie Coleman und Jay Cutler zu Beginn das 21. Jahrhunderts dominierten, führte zur Bildung neuer Klassen und einem starken Zustrom an Wettkämpfern, da der Sport auf den Wunsch nach einem stromlinienförmigeren und ästhetischeren Aussehen einging. Das zeigte sich an den Körpern der neueren Gewinner und Titelanwärter beim Mr Olympia; nur wenige traten mit rund 136 Kilo auf die Bühne. Beispielsweise stehen die Körper des Mr Olympia 2008, Dexter Jackson (168 Zentimeter, 98 Kilogramm), des siebenfachen Mr Olympia, Phil Heath (175 Zentimeter, 109 Kilogramm), und des Mr Olympia 2018, Shawn Rhoden (175 Zentimeter, 109 Kilogramm), in krassem Gegensatz zu der vorherigen Ära, als die Massemonster an der Spitze standen.
Neue Klassen

Aufgrund des Wunschs nach ästhetischeren Körpern wurden mehrere neue Klassen gegründet. 2008 führte die IFBB bei den Profis eine 92-Kilogramm-Klasse ein, die 2012 in die 96-Kilogramm-Klasse umgewandelt wurde.

2011 führte die NPC/IFBB bei den Männern die Klasse Men's Physique ein, in der von den Wettkämpfern erwartet wird, dass sie muskulös sind. Allerdings werden Körper mit zu viel Muskulatur herabgestuft. Ebenso wird von den Wettkämpfern erwartet, dass sie einen extrem niedrigen Körperfettanteil haben, aber Wettkämpfer mit übermäßig gestreiften und aderigen Muskeln werden herabgestuft. Die Wettkämpfer dieser Klasse tragen Boardshorts und werden hauptsächlich von der Hüfte aufwärts beurteilt.

Da der Wunsch nach einem stromlinienförmigeren Aussehen im Bodybuilding weiterwuchs, wurde 2016 die Klasse Classic Physique hinzugefügt. Diese Klasse sollte ein Mittelding zwischen den Körpern in der Men's Physique und dem Bodybuilding sein. Wettkämpfer, die in der Classic Physique erfolgreich sind, haben einen ästhetischen Körper, eine breite V-Form und ein ähnliches Erscheinungsbild wie die Bodybuilder der goldenen Ära, aber in der Regel einen niedrigeren Körperfettanteil als diese. In der Classic Physique gibt es von der Größe eines Wettkämpfers abhängige Gewichtslimits, wodurch eine ästhetischere Figur begünstigt wird.

Nicht nur die männlichen Wettkämpfer haben im 21. Jahrhundert neue Klassen bekommen. Die weibliche Seite des Sports legte ebenfalls kontinuierlich zu. Die neuen Frauen-Klassen sind weniger extrem als die Bodybuilding-Klassen, um mehr Frauen zu ermuntern, an Wettkämpfen teilzunehmen. Die erste neue Klasse war die Figur-Klasse. Der erste nordamerikanische Wettkampf fand 2001 statt, der erste Profiwettkampf 2003.

Die Frauen in dieser Klasse sind weniger muskulös und ihre Muskeln sind weniger gestreift als die von Bodybuilderinnen. Sie tragen außerdem High Heels und Schmuck und werden zum Teil auch nach ihrer femininen Ausstrahlung beurteilt. Das zog Wettkämpferinnen an, denen das Training mit Gewichten gefiel, die aber die Grenzen ihrer Muskulosität nicht zu weit verschieben wollten.

2010 führte die NPC/IFBB die Bikini-Klasse ein. Die Wettkämpferinnen in dieser Klasse waren weniger muskulös und durchtrainiert wie die Figur-Wettkämpferinnen. Wie in der Figur-Klasse tragen die Wettkämpferinnen Absatzschuhe und Schmuck und die feminine Gesamterscheinung ist ein Wertungskriterium. Das Posing ist weniger streng als in der Figur-Klasse und die Wettkämpferinnen können auf der Bühne etwas mehr Persönlichkeit zeigen. Die Bikini-Klasse entwickelte sich schnell zur beliebtesten Frauen-Klasse.

2011 wurde die Klasse Women's Physique eingeführt. Diese Klasse passt hinsichtlich Muskulosität und Konditionierung zwischen die Figur- und die Bodybuilding-Klasse. Die Wettkämpferinnen tragen in der Physique-Klasse keine Schuhe mit Absätzen, aber die Posen sind stereotypisch femininer

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