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Faszien-Krafttraining Optimal Muskeln aufbauen, die Figur definieren und Verletzungen vorbeugen - das neue Gerätetraining nach dem Panther-Prinzip von Schleip, Robert (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.10.2016
  • Verlag: riva
eBook (ePUB)
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Faszien-Krafttraining

Wer Krafttraining macht, möchte seine Muskeln stärken, Volumen aufbauen, vielleicht Schmerzen bekämpfen oder einfach eine bessere Figur bekommen. Dass für alle diese Ziele beim Gerätetraining die Faszien eine wesentliche Rolle spielen, zeigen Deutschlands bekanntester Faszienforscher Robert Schleip und der Physiotherapeut und ehemalige Berufsfußballer Berengar Buschmann. Ihr neues Kraft- und Gerätetraining trainiert neben den Muskeln auch gezielt das Bindegewebe. Es beugt Verletzungen vor, verleiht Bewegungen elastische Spannkraft, verbessert die Koordination und sorgt für definierte, straffe Konturen. Dabei leisten Schleip und Buschmann Pionierarbeit. Denn ein Übungssystem mit Fokus auf die Faszien gab es für das Krafttraining an Geräten bisher noch nicht. Die Autoren haben ihre Erfahrungen aus der Praxis zusammengetragen und daraus ein neues Programm entwickelt: Mit dem Panther-Training lassen sich im Studio nicht nur Muskel-Power, sondern auch Eleganz, Geschmeidigkeit und Balance erzielen. Das Buch bietet Tests zum eigenen Bindegewebstyp, illustrierte Übungen an Standardgeräten mit Varianten für verschiedene Bedürfnisse, genaue Pläne für drei Trainingsstufen, Tipps zum Umgang mit Schwachstellen sowie eine leicht verständliche Einführung in die Grundlagen des Faszien-Krafttrainings. Robert Schleip gilt als führender Faszienforscher Deutschlands. Er ist promovierter Humanbiologe, Certified Rolfer und Diplom-Psychologe. Zusammen mit Wissenschaftlern und Therapeuten arbeitet er in einem weltweiten Netzwerk an der Erforschung des muskulären Bindegewebes und leitet an der Universität Ulm seine eigene Forschungsgruppe, die Fascia Research Group. Zusätzlich arbeitet er als Manualtherapeut in eigener Rolfing-Praxis und hält international Vorträge zur Bindegewebsforschung sowie zu Physiotherapie, Trainingswissenschaft und Osteopathie. Im riva Verlag erschienen von ihm Faszien-Fitness (2014, gemeinsam mit Johanna Bayer) und Faszien in Sport und Alltag (2015, gemeinsam mit Amanda Baker). Berengar Buschmann hat Sportwissenschaften studiert, ist ehemaliger Berufsfußballer, Physiotherapeut (B.Sc.), gefragter Referent und Personal Trainer. Als Bewegungstherapeut begleitet er Spitzensportler bei Turnieren und ist Experte auf dem Gebiet des funktionellen myofaszialen Trainings, des Myofascial Release, der myofaszialen Diagnostik und des Myofascial Taping. Er leitet sein eigenes Unternehmen TYMGYM - Transform Your Movements und ist zurzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fascia Research Group an der Universität Ulm. Johanna Bayer ist Wissenschaftsjournalistin und Autorin. Sie arbeitet für TV und Print zu Gesundheits- und Medizinthemen, darunter zu Muskeln und Bewegung, Ernährung, Hirnforschung und Krebs. Mit der Faszienforschung und ihrer Bedeutung für Alltag, Sport und Schmerztherapie hat sie sich seit 2012 intensiv beschäftigt, zusammen mit Robert Schleip ist sie Autorin des Bestsellers Faszien-Fitness, der 2014 im riva Verlag erschien.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 24.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959711609
    Verlag: riva
    Größe: 29094 kBytes
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Faszien-Krafttraining

EINFÜHRUNG

VON ROBERT SCHLEIP

E nde 2012 begann in Deutschland die große Faszienwelle. Unser Fascia Research Team an der Universität Ulm wurde überrollt vom Interesse der Journalisten aus verschiedenen Medien. Dazu kamen Anfragen von Sportlern, Trainern, Ausbildern, Physiotherapeuten, Forschern, Ärzten, Kliniken und Verbänden. Inzwischen hat sich das Interesse für die Faszien zu einem regelrechten Hype ausgewachsen: Praktisch jede Volkshochschule in der ganzen Republik hat einen Kurs zu Faszientraining im Programm, es gibt kaum eine Gesundheits- oder Sportredaktion, die das Thema nicht aufgegriffen hätte, und immer mehr Trainingssysteme, von Fitness bis Yoga, beziehen die Faszien mit ein.

Ein Gutes hat die Begeisterung auf jeden Fall: Das Wissen um die Bedeutung der Faszien für unseren Körper und unsere Bewegungen ist ins breite Bewusstsein gedrungen. Natürlich kommt auch Kritik auf: Ist dieses Gewese um die Faszien wissenschaftlich ausreichend begründet? Ist es überhaupt etwas Neues? Oder sind das nicht alles alte Hüte aus der Sportwissenschaft und der bisherigen Bindegewebsforschung? Trainiert man die Faszien nicht automatisch immer mit? Sind die Trainingsprogramme und Übungen wirklich fundiert? Sind positive Effekte belegt? Springen nicht zu viele unqualifizierte Trittbrettfahrer auf, die mehr Schaden anrichten als nutzen?

Faszientraining und Faszienrollen gibt es jetzt überall.
WELTWEITE FASZIENFORSCHUNG SORGT FÜR FORTSCHRITTE

W as die wissenschaftlichen Begründungen angeht, so gibt es weltweit eine Fülle von seriösen Publikationen in hochwertigen Journalen, auf die wir uns beziehen. Die naturwissenschaftliche Seite der neuen Faszienforschung gibt ein überzeugendes Votum für die praktische Umsetzung der Erkenntnisse ab. Belegen können wir das mit neurologischer und physiologischer Grundlagenforschung und Arbeiten aus der Anatomie, der Medizin, der Orthopädie sowie der Bewegungs- und Physiotherapie.

Das große weltweite Interesse und die Aufbruchstimmung in vielen Disziplinen haben sich auch auf unserem jetzt vierten weltweiten Faszienkongress von 2015 in Washington, USA, gezeigt.

Internationaler Faszienkongress in Washington 2015.

Auch unsere eigene Fascia Summer School und Kongressreihe "Bindegewebe in der Sportmedizin" in Ulm sowie viele Vorträge und Kongresse ziehen nach wie vor Fachleute, Praktiker, Forscher und Sportler an. Diese begeben sich auf die Spur der Faszien, weil sie erkennen, dass dieser Baustein in ihrem Gebäude noch fehlt.

Selbstverständlich ist nicht alles Wissen um die Faszien neu. Neu ist aber die wissenschaftliche Phase, in der wir jetzt sind. Neu sind auch viele Methoden, zum Beispiel aus der Molekularbiologie. Es gibt neue Geräte und andere bildgebende Verfahren, etwa die Ultraschall-Elastrografie, die wir als Pilotprojekt in Ulm einsetzen. Neu sind aber vor allem die fachübergreifende Betrachtung und die weltweite Zusammenarbeit. Auf Faszien-Kongressen tauschen sich akademische Forscher, Mediziner und Naturwissenschaftler mit Physiotherapeuten, Masseuren und Trainern aus.

Das hat es so noch nicht gegeben. Bislang herrschte strenge Schulentrennung, heute profitieren die Wissenschaftler von den Praktikern und umgekehrt.

Andererseits stimmt es: Gerade in der Umsetzung für Alltag und Training steht noch nicht alles bombensicher fest. Speziell Athleten, Trainer und Sportwissenschaftler verlangen aber erprobte Verfahren.

Die Untersuchung von Bewegungsabläufen, zum Beispiel mit optischen 3D-Analysesystemen, soll Sportwissenschaftlern helfen, neue Trainingsmethoden zu prüfen.

Für sie muss Neues in erster Linie sicher, in zweiter Linie effizient sein und die Leistung steigern. Sonst wäre die neue Methode eine Verschwendung von Zeit und Geld und außerdem ein Verletzungsrisiko für den Sportler.

Es ist ve

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