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Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer Die Revolution des Ausdauertrainings von MacKenzie, Brian (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.01.2016
  • Verlag: riva Verlag
eBook (ePUB)
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Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer

Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer ist ein hocheffizientes Trainingssystem, das Tausende von Ausdauerathleten entscheidend vorangebracht hat. Der weltbekannte Trainer und Ausdauerexperte Brian MacKenzie stellt Techniken, Übungen und Trainingsmethoden vor, die die Leistungsfähigkeit und die Belastungsgrenze von Ausdauersportlern erhöhen und gleichzeitig ihr Verletzungsrisiko senken. Detaillierte Beschreibungen und eine Vielzahl von Schritt-für Schritt-Fotografien erklären die Bewegungsmechanik des Laufens, Radfahrens und Schwimmens so verständlich wie nie zuvor. Athleten und Trainer erfahren, wie typische Verletzungen, die durch fehlerhafte Bewegungsabläufe und verhärtete, überbeanspruchte Muskeln verursacht werden, vermieden, behandelt und geheilt werden können. Weitere Abschnitte befassen sich mit der Ernährung sowie dem Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt, die das Energielevel erhöhen, die Leistung steigern und die Regeneration beschleunigen können. Sowohl der Hobbysportler, der für seinen ersten Wettkampf trainiert, als auch der erfahrene Athlet, der nach Höchstleistung strebt, oder der CrossFitter, der sein Stehvermögen, seine Kraft, Schnelligkeit und AUSDAUER erhöhen will - mit diesem Buch erreicht jeder sein Ziel. Brian MacKenzie ist ein renommierter, weltbekannter Fitnesstrainer. Mit seinem eigenen neuen Konzept für das optimale Ausdauertraining hat er die Sportwelt revolutioniert. Er begründete das CrossFit-Ausdauerprogramm CrossFit Endurance (crossfitendurance.com), das sich auf die Bewegungsmechanik und sportliche Leistungsfähigkeit beim Laufen, Radfahren und Schwimmen konzentriert. MacKenzie betreut zahlreiche Profiathleten. Er und sein Programm waren Thema in vielen Medien. Glen Cordoza hat bereits über 20 Bücher veröffentlicht, darunter gemeinsam mit Kelly Starrett Werde ein geschmeidiger Leopard. Darüber hinaus hat er sich als Fitnesstrainer, professioneller Mixed-Martial-Arts-Kämpfer und Muay-Thai-Boxer einen Namen gemacht.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 25.01.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864138164
    Verlag: riva Verlag
    Größe: 29921 kBytes
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Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer

GELEITWORT

A ls ich zum ersten Mal in der Zeitschrift Triathlete über Brian MacKenzie berichtete, wurde mir schnell klar, dass er eine sehr polarisierende Persönlichkeit ist. Da gab es die Anhänger von Letsrun.com und Slowtwich.com , die ihn als Antichrist verdammten: Er führe Athleten mit seiner effekthascherischen Verkürzung des Trainingspensums in Versuchung, die überhaupt nicht funktionieren könne. Ihnen gegenüber standen die leidenschaftlichen CrossFit-Endurance-Anhänger, die von persönlichen Bestmarken schwärmten, obwohl sie nur noch einen Bruchteil der ursprünglichen Zeit trainierten.

Im Kern der Debatte steht die uralte, tief verwurzelte und mit fast religiösem Eifer geführte Kontroverse der Laufwelt über den (je nach Lager produktiven oder destruktiven) Wert des hochvolumigen Lauftrainings, dessen lautstarker Vertreter ich früher ebenfalls war.

Ich hatte meine Gründe. Wie die meisten anderen Fürsprecher verlassen sich seit Langem die erfolgreichsten Langstreckenläufer auf diese Trainingsstrategie. Ein konsequentes Training von 160 Kilometern und mehr pro Woche signalisierte, dass man es mit dem Laufen ernst nahm, denn nur so trainierte der seriöse Läufer.

Hochvolumiges Lauftraining ist unbestreitbar effektiv. Und was mich anfangs bei den Videos auf CrossFit.com störte, war, dass sie das klassische LSD-Training - lange, relativ langsame Streckenläufe (engl.: long slow distance ) - und andere traditionelle Lauf- und Triathlon-Trainingstechniken angriffen. Wer jedoch anerkennt, dass die hochvolumigen Grundlagenausdauer-Trainingspläne auf den Ideen des Ausdauertrainers Arthur Lydiard (1917 - 2004) beruhen, weiß, dass diese überhaupt nicht auf langsamen Läufen und "Jog-athons" basieren. Lydiards Methode ist fordernd und strikt und umfasst viele Tempoläufe. Moderne Interpretationen wie zum Beispiel durch Joe Vigil - dem großartigen Cross-Country-Coach des Adams State College und einem der angesehensten Lauftrainer weltweit - zeigen, dass die Lang- und Mittelstrecken-Regenerationsläufe immer schneller werden, je näher das Wettkampfdatum rückt. Die Tage mit Intervall- und Tempotrainings sind unglaublich hart. Kurz bevor er sich zur Ruhe setzte, hielt Vigil seine Haupttrainings in Camps auf mehr als 2100 Meter Höhe über dem Meeresspiegel ab (in Alamosa, Colorado, und Mammoth Lakes, Kalifornien). Das Bild von LSD-Läufern, die in einer Art ZEN-Meditation in sanfter Fünf-Minuten-Pace oder langsamer dahinhoppeln, war eine Beleidigung und machte Läufer, einschließlich mich, wütend.

Die emotionale Bindung an ein Trainingsprogramm ist typischerweise mit den persönlichen Erfolgen verknüpft, die man damit hatte. Auf mich traf dies definitiv zu. 1988 infizierte ich mich mit dem Laufvirus und trainierte nach einem sehr einfachen Lydiard-Programm für meinen ersten Marathon, den ich in 3:24 lief. Zum Trainingsmix gehörten Langstrecken mit über 32 Kilometern, gleichmäßige Tagesleistungen ebenso wie Tempoläufe, lange Intervalle und Hügelläufe. Durch konsequentes Training und Steigerung meiner Laufkilometer konnte ich mich beim California International Marathon 1991 bereits auf 2:38:47 verbessern. Dies machte mich unter anderem schon früh zum leidenschaftlichen Verfechter dieser Art des Ausdauertrainings. Die Laufkilometerzahl wurde in meiner Langstreckenläufer-Karriere zur Religion.

Je höher ich meine Ziele steckte, desto mehr Kilometer spulte ich ab. Schließlich waren es 145 bis 160 Kilometer pro Woche, mit einem 35- bis 40-Kilometer-Lauf sonntags und einem 25-Kilometer-Lauf freitags sowie zwei 16-Kilometer-Tempoläufen. Wieder verbesserte sich meine Geschwindigkeit: auf eine Pace unter sechs Minuten bei den 16-Kilometer-Läufen und auf unter sieben Minuten bei langen Läufen. Ich weiß noch genau, wie aufgeregt ich meine Leistung im Wettkampf erwartete.

Doch dann fingen die Dinge an schiefzugehen. Hintere Oberschenkelmuskeln, Sehnen, Ne

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