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Programmgestaltung im Krafttraining von Rippetoe, Mark (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.04.2016
  • Verlag: riva
eBook (ePUB)
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Programmgestaltung im Krafttraining

Jeder Kraftsportler kennt das Problem, dass er nach Wochen des intensiven Trainings plötzlich ein Plateau erreicht. Die Trainingsreize regen seine Muskeln nicht zu weiterem Wachstum an, und der Sportler erzielt keine Fortschritte mehr. Wenn er nun sein Trainingsprogramm nicht verändert, sodass die Muskeln neuen Belastungen ausgesetzt werden, wird er seine Leistungsfähigkeit nicht weiter steigern können. Programmgestaltung im Krafttraining beschäftigt sich mit der Frage, wie ein effektives Trainingsprogramm gestaltet werden muss, um kontinuierlich Fortschritte zu erzielen. Das Buch beschreibt detailliert die Mechanik des Trainingsprozesses, beginnend bei der grundlegenden Physiologie der Adaptation. Spezifische Trainingspläne für Einsteiger, geübte und sehr erfahrene Kraftsportler helfen dabei, die gesteckten Ziele zu erreichen. Dieses bewährte und komplett aktualisierte Standardwerk ist ein Muss für alle, die Hanteltraining betreiben oder unterrichten, für Gewichtheber, Kraftdreikämpfer oder CrossFitter und ihre Trainer, aber auch für Athleten anderer Sportarten, die ihre Leistung im Krafttraining verbessern wollen.

Mark Rippetoe begann seine Karriere in der Fitnessbranche 1978. Seit 1984 ist er Inhaber des Wichita Falls Athletic Club. Er war zehn Jahre lang als Kraftdreikämpfer (Wettkampfsportart der Schwerathletik, bestehend aus Kniebeugen, Bankdrücken und Kreuzheben) aktiv, nahm an Wettkämpfen teil und hat in der Folgezeit nicht nur viele Gewichtheber und Athleten betreut, sondern auch Tausenden von Freizeitsportlern dabei geholfen, ihre Kraft und Leistung zu verbessern. Er ist Autor des Bestsellers Starting Strength.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 272
    Erscheinungsdatum: 16.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959710268
    Verlag: riva
    Größe: 7652 kBytes
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Programmgestaltung im Krafttraining

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EINLEITUNG

Willkommen zu Programmgestaltung im Krafttraining . Hier schlagen wir einen etwas anderen Weg ein, um das Konzept von Krafttraining vorzustellen - und zwar indem wir zuerst erklären, was es nicht ist. Es werden oft drei Begriffe verwendet, um zu beschreiben, was im Kraftraum passiert oder auch nicht: "körperliche Aktivität", "unverbindliche sportliche Betätigung" (exercise) und "Training". Dieses Buch befasst sich ausschließlich mit dem letztgenannten Begriff, und deshalb sollten wir die ersten beiden Begriffe vorab klären, damit wir "Training" davon absetzen und im Anschluss daran ausführlich erklären können.

Körperliche Aktivität ist das, was man laut der American Heart Association (AHA) jede Woche praktizieren sollte. "Körperliche Aktivität ist alles, was dazu führt, dass man seinen Körper bewegt und Kalorien verbrennt", lautet ein Zitat auf der Website der Vereinigung, das deutlich macht, was vonseiten der AHA für die Erhaltung der Gesundheit als notwendig betrachtet wird. Aber wenn man diese Definition beim Wort nimmt, gehört praktisch alles außer Sitzen und Liegen in diese Kategorie. Wir halten nicht besonders viel von diesem Konzept, weil selbst Senioren einen produktiveren Ansatz verfolgen können, um ihren körperlichen Zustand zu bewahren bzw. zu verbessern, als sich über eine willkürlich festgesetzte Dauer hinweg zu bewegen.

Körperliche Fitness ist ein verwandtes Konzept. Kilgore und Rippetoe definierten sie 2006 im Journal of Exercise Physiology Online [9(1), S. 1-10] wie folgt:

Der Besitz einer ausreichenden Menge an Kraft, Ausdauer und Mobilität, welche die erfolgreiche Teilnahme an Beruf, Freizeit und Familienleben ermöglicht und einer funktionellen phänotypischen Expression des menschlichen Genotyps entspricht.

Diese Definition stellt auf jeden Fall eine Verbesserung gegenüber älteren Versuchen dar, das Konzept zu quantifizieren, weil es nicht nur einen Rahmen bildet, der für das gesamte Leben Gültigkeit besitzt, sondern auch eine evolutionsgeschichtlich nachvollziehbare Definition liefert, das heißt, warum es von einem genetischen Standpunkt aus notwendig ist, fit zu sein. Die optimale Expression des menschlichen Genotyps ist dieser Definition nach ein fitter Mensch, und das ist auf vielen Ebenen befriedigend.

Weil wir Athleten sind, weigern wir uns jedoch, an dieser Stelle aufzuhören. Wir streben danach, die Expression "körperlicher Fitness" zu optimieren, indem wir mehr tun als uns lediglich nicht hinzusetzen, und zwar weil wir ehrgeizig sind - vielleicht nur uns selbst gegenüber, aber trotzdem. Wir streben danach, unsere konditionellen Fähigkeiten zu verbessern, indem wir Mittel anwenden, die die AHA vermutlich für übertrieben hält, weil sie weit über ihre Zielsetzung hinausgehen, die in erster Linie darin besteht, nicht an einem Herzinfarkt zu sterben.

Doch auch "unverbindliche sportliche Betätigung" und "Training" sind Konzepte, die wir uns genauer ansehen sollten. Die Begriffe werden oft synonym verwendet, was allerdings ein Fehler ist. Der Begriff "Workout" wird in beiden Kontexten verwendet, um ein zeitlich festgesetztes Ereignis zu beschreiben, das einen körperlichen Stress bewirkt (normalerweise betrachten wir das Schieben eines liegengebliebenen Autos nicht als "Workout", obwohl es unter Umständen genauso anstrengend sein kann). Sowohl die unverbindliche sportliche Betätigung als auch das Training verwendet Workouts, allerdings unterscheiden sich die beiden Ansätze konzeptionell erheblich voneinander.

Eine unverbindliche sportliche Betätigung ist eine körperliche Aktivität, die wegen der Wirkung ausgeübt wird, die sie heute produziert - jetzt, in diesem Augenblick. Jedes Workout wird mit dem Zweck ausgeführt, einen Stress zu erzeugen, der die unmittelbaren Bedürfnisse des Hobbysportlers befri

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