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Spiraldynamik - schmerzfrei und beweglich Die besten Übungen für den ganzen Körper von Larsen, Christian (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.02.2020
  • Verlag: Trias
eBook (ePUB)
24,99 €
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Spiraldynamik - schmerzfrei und beweglich

Gesund durch anatomisch richtige Bewegung! Verspannter Nacken, Hohlkreuz, schmerzende Knie, Hallux valgus: Was einmal mit falscher Haltung oder schlechter Angewohnheit begann, wird über die Jahre zum schmerzhaften Problem. Christian Larsen zeigt Ihnen die TOP-Übungen der Erfolgsmethode Spiraldynamik®. Mit diesen können Sie gezielt Fehlstellungen und Schmerzen entgegenwirken. Einfach indem Sie (wieder) lernen, sich anatomisch richtig zu bewegen. - Best-of Spiraldynamik®: Die 60 besten Übungen in einem Band. - Kiefer, Schulter, Hüfte und noch viel mehr - Übungen gezielt für Körperbereiche und Indikationen. - Ergänzend zur Physiotherapie: Üben im Alltag, egal ob beim Händeschütteln, Treppensteigen oder Autofahren. Erwiesen wirksame Selbsthilfe bei Bewegungsproblemen Dr. med. Christian Larsen ist Leiter des Spiraldynamik MedCenters Zürich. Im Medizinischen Zentrum und in der Akademie widmet er sich Patienten, Forschung und Ausbildung. Seine Bücher sind allesamt Bestseller. "Medical Yoga" und "Gut zu Fuß ein Leben lang" sind seine erfolgreichsten Werke bei TRIAS. Bea Miescher ist Fachjournalistin und Physiopädagogin. Sie publiziert für Spiraldynamik und ist Mitbegründerin der Fuß-Schule für Kinder. Sie vermittelt Anatomie als Abenteuerreise durch den menschlichen Körper und macht sie auch für Laien erleb- und

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 272
    Erscheinungsdatum: 05.02.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783432111018
    Verlag: Trias
    Größe: 28823 kBytes
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Spiraldynamik - schmerzfrei und beweglich

2 Aufrichtung

Schünke M, Schulte E, Schumacher U. Prometheus. LernAtlas der Anatomie. Kopf, Hals und Neuroanatomie. Illustrationen von M. Voll und K. Wesker. 2. Aufl. Stuttgart: Thieme; 2009

Damit Sie wissen, wo Ihnen der Kopf steht. Eine zentrierte Kopfposition ist das A und O. Dabei ruht der Kopf wie eine Kugel auf einem Stab. Die Linie Ohr-Schulter-Wirbelsäule verläuft senkrecht.

Die Nackenpartie ist der fragilste Teil der Wirbelsäule. Biegsam und drehfreudig navigiert die Halswirbelsäule die Denkzentrale Kopf in alle Richtungen. Gerät die Feinabstimmung aus dem Lot, wird der Nacken zum Symbol: nicht mehr wissen, wo uns der Kopf steht, die Angst, die im Nacken sitzt, zu viel Arbeit auf dem Buckel haben, etwas, das den Hals zuschnürt, oder das Wasser steht einem bis zum Hals. Es gibt viele Ausdrücke dafür.

Auch die Körpersprache spricht Bände. Grundsätzlich unterscheiden wir vier klassische Kopfhaltungen. Erstens der Schildkröten-Typ: Der Kopf ist nach vorn verlagert. Zieht er zusätzlich in den Nacken, entsteht ein Knicknacken mit "Hängehals" wie bei einem Truthahn. Zweitens der Rückzieher: Der Kopf ist nach hinten verlagert. Der Nacken ist überstreckt, das Kinn presst zusätzlich nach hinten, die Stimme klingt gepresst. Drittens der Kompressionstyp: Der Kopf ist nach vorn verlagert, das Kinn gleichzeitig nach hinten gepresst. Viertens die harmonisch aufgerichtete Kopfhaltung: Die Linie zwischen Auge und Ohr verläuft horizontal, die Gesichtsebene vertikal, Kinn und Hals bilden einen rechten Winkel. Ein Blick in Anatomie und Diagnostik gibt Ihnen Aufschluss, wo genau Ihnen der Kopf steht.
2.1 Anatomie

2.1.1 Halswirbelsäule: Zwei Gelenke für alle Fälle

Statisch, im Sitzen oder Stehen, ruht der Kopf auf der Halswirbelsäule wie eine Kugel auf einem beweglichen Stab. In der Dynamik, im Bewegungsablauf, kann sich die Wirbelsäule in alle Richtungen beugen, drehen, strecken und sie kann sich kerzengerade aufrichten. Idealerweise verteilt sich die Bewegung gleichmäßig auf alle Wirbel. Die oberen zwei Wirbel funktionieren als Gelenkverbindung zwischen Wirbelsäule und Kopf. Dieser ruht mit seinen eiförmigen Gelenkrollen auf dem ersten Wirbelkörper, dem Atlas. Das Gelenk erlaubt kleine Nick- und Neigebewegungen in alle Richtungen sowie minimale Drehbewegungen. Darunter folgt der zweite Halswirbel, der sogenannte Axis. Er hat einen knöchernen Zapfen, der präzise in den ersten Halswirbel passt: Geschaffen für Drehbewegungen nach links und nach rechts. Zusammen decken Atlas und Axis den dreidimensionalen Bewegungsspielraum der Kopfbewegungen ab.
2.1.2 Zungenbein: Die unabhängige Relaisstation

Der Hals gehört zu den anatomisch komplexesten Teilen des menschlichen Körpers. Eine der Schlüsselstellen ist das Zungenbein, ein frei "hängender" Knochen, von dem die wenigsten wissen, dass sie ihn überhaupt haben: Das Zungenbein ist zentrales Relais und schafft mit Muskeln die Verbindung zu Unterkiefer, Ohrbereich, Brustbein und sogar bis zum Schulterblatt hinunter. Wie eine Spinne in ihrem kunstvoll elastischen Netz hängt das Zungenbein im Zentrum des Muskelgeflechtes. Es hat keinen direkten Kontakt zu anderen Knochen, bildet also nirgendwo ein Gelenk. Direkt unter dem Zungenbein hängt der Kehlkopf mit der Luftröhre.

3D-Installation. Runder Abschluss der Schädelbasis (1). Passender eierbecherförmiger oberster Halswirbel (2). Verzapftes zweites Wirbelgelenk. Zusammen mit der tiefen Halsmuskulatur erhält der Nacken optimale Bewegungsfreiheit mit Präzisionssteuerung (3).
2.1.3 Halsmuskulatur: Die Aufrichtung beginnt in der Tiefe

Die Halsmuskulatur besteht aus vier Schichten. Von außen nach innen sind es der Sternocleidomastoideus, der Muskel mit dem unaussprechlichen Namen bildet die ä

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