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Das Anti-Jojo-Prinzip Einmal abnehmen für immer von Froböse, Ingo (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.08.2012
  • Verlag: GRÄFE UND UNZER
eBook (ePUB)
15,99 €
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Das Anti-Jojo-Prinzip

Diäten scheitern meist am Jojo Effekt, denn wird dem Körper weniger Nahrung zugeführt, als er benötigt, verbraucht er einfach weniger Energie. Wird wieder normal gegessen, gehts mit den Pfunden schnell noch über das Ausgangsgewicht hinaus. Der Teufelskreis beginnt. Viele Diätgeplagte schaffen es auf diesem Weg, ihren Grundumsatz, also den Energieverbrauch im Ruhezustand, auf 800 kcal herunterzuwirtschaften, ein Doppel Whopper. Das Anti Jojo Prinzip ist gezielt darauf ausgerichtet, den Grundumsatz stufenweise wieder in die Höhe zu treiben. Hierfür gibt es sowohl für leichtes als auch für stärkeres Übergewicht ein alltagstaugliches Ausdauer und Krafttraining, das die Anzahl der Mitochondrien, also der Zellkraftwerke, und die Muskelmasse erhöht. Dadurch wird auch wieder mehr Energie verbraucht, wenn man gemütlich auf dem Sofa liegt. Ein nachhaltiges Ernährungsprogramm optimiert das Stoffwechsel Tuning und schafft, woran die meisten Diäten scheitern, Abnehmen, ohne Jojo Effekt.

Prof. Dr. Ingo Froböse ist Professor für Rehabilitation und Prävention im Sport an der Deutschen Sporthochschule Köln. Dort leitet er das 'Zentrum für Gesundheit'. Er ist Sachverständiger des Bundestages in Fragen der Prävention sowie wissenschaftlicher Berater zahlreicher Krankenkassen und Versicherungsträger. Bei Zeitschriften wie 'Fit for Fun', 'Brigitte', 'Vital', 'Men¿s Health' oder 'Apotheken-Umschau' ist er ständiges Mitglied im Expertenteam.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 17.08.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783833830389
    Verlag: GRÄFE UND UNZER
    Größe: 14728 kBytes
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Das Anti-Jojo-Prinzip

Muskelaufbau für einen aktiven Stoffwechsel

Ohne Muskelaufbau ist gesundes, nachhaltiges Abnehmen kaum möglich. Lesen Sie in diesem Kapitel, was die Muskeln alles für Sie tun – und wie Sie mehr davon bekommen. Parallel dazu nehmen Sie sich das Ernährungsprogramm ab vor.
Muskeln heizen dem Grundumsatz ein

Muskeln wiegen mehr als Fett (etwa 12 bis 13 Prozent mehr) und sorgen deshalb gelegentlich für Schrecksekunden auf der Waage, wenn man mehr körperlich trainiert als bisher gewohnt. Sie sind aber ganz entscheidend dafür, dass wir unseren Grundumsatz steigern und Fettgewebe abbauen können, und damit für unsere Fitness, Gesundheit und Attraktivität. In einem fitten Körper machen die Muskeln, 640 sind es insgesamt, mit rund 40 Prozent den größten Teil des Körpergewichts aus. Werden sie zunehmend vom Fett verdrängt, kehrt sich das Verhältnis allmählich um. Normalerweise sind die Muskeln das größte und aktivste "Organ" unseres Stoffwechsels – und damit auch das wichtigste. Denn Muskeln verbrennen Fett und Glukose bei allem, was Sie tun. Selbst wenn Sie nichts tun, sind Ihre Muskeln noch aktiv und verbrennen weiter Kalorien – das ist der Grund, warum gut Trainierte auch dann nicht zunehmen, wenn sie beim Essen mal über die Stränge geschlagen haben. Muskeln sind richtige Kalorienfresser, und sie sind für sehr viele biologische Prozesse unbedingt notwendig.

WÄRMEKRAFTWERK MUSKELN

Der Mensch gehört wie alle Säugetiere zu den Warmblütern mit einer Körpertemperatur von etwa 36 Grad Celsius. Nur bei dieser Temperatur funktionieren alle Stoffwechselvorgänge optimal, weil die Enzyme hier ihre maximale Aktivität entfalten können. Sie beschleunigen chemische Reaktionen und ermöglichen so die Arbeit des Stoffwechsels.

Da es in unseren Breiten oft kühl ist, gibt der Organismus sehr viel Wärme nach außen ab. Dieser Wärmeverlust muss aber ständig ersetzt werden. Hier kommen unsere Muskeln ins Spiel; zusammen mit der Leber haben sie den größten Anteil an der Wärmeproduktion. In der Muskulatur entsteht Wärme durch Anspannung, den sogenannten Muskeltonus. So wird im Winter der Muskeltonus hochreguliert – man wird steifer –, um die Wärmebildung anzuregen. Auch Zittern bei Kälte ist nichts anderes als Muskelarbeit, bei der Wärme produziert wird. Bei Hitze dagegen wird der Muskeltonus gesenkt, weil genug Wärme vorhanden ist. Fettdepots isolieren den Körper zusätzlich, schlanke Menschen benötigen also viel mehr aktive Muskelwärme.

Muskelarbeit in Erholungsphasen

Muskeln verbrauchen viel Energie, in Ruhe ebenso wie bei der Arbeit. 70 Prozent der vom Körper verbrauchten Energie werden in Wärme umgesetzt – auch dann, wenn die Muskeln sich gerade erholen. Denn auch die Erholung und Regeneration ist ein ständiger Stoffwechselprozess, durch den Muskelzellen repariert, aufgebaut und auf die nächste Belastung vorbereitet werden.

Muskeln setzen uns also nicht nur in Bewegung, sondern sind an zahlreichen Vorgängen des Stoffwechsels und somit am Grundumsatz beteiligt. Deswegen sind sie eine wichtige Quelle für den Erfolg unseres Programms.

Ohne Energie nichts los

Die Muskulatur benötigt ständig Energie, selbst in Ruhe sorgt der "Ruhetonus", eine gewisse Grundspannung, dafür, dass sie ständig einsatzbereit ist und ihren Beitrag zum Stoffwechsel leistet. Die Energie hierfür wird von den M

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