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Die 50 besten und 50 gefährlichsten Lebensmittel von Müller, Sven-David (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.12.2010
  • Verlag: Schlütersche
eBook (PDF)
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Die 50 besten und 50 gefährlichsten Lebensmittel

Die richtigen Lebensmittel helfen, Krankheiten vorzubeugen und zu heilen. Sie steuern unsere Lebensenergie und beeinflussen unser Aussehen. Die falschen Lebensmittel können geradezu eine Gefährdung für die Gesundheit darstellen. Sven-David Müller hat Nährwerttabellen gecheckt, mit Experten gesprochen und wissenschaftliche Veröffentlichungen durchforstet. Hier ist das Ergebnis: Die Liste der gesündesten und der gefährlichsten Lebensmittel.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 152
    Erscheinungsdatum: 06.12.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783842681781
    Verlag: Schlütersche
    Größe: 2021kBytes
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Die 50 besten und 50 gefährlichsten Lebensmittel

" Die 50 besten Lebensmittel (S. 23-25)

Bauen Sie gesundheitsförderliche Lebensmittel häufiger in Ihren Speiseplan ein. Aber vergessen Sie nicht, dass es keine Lebensmittel gibt, die für sich durch und durch gesund sind. Auch der Begriff Vollwertkost führt in die Irre, denn es gibt kein Lebensmittel, das ausschließlich und für jeden gesund ist und von dem allein man sich ernähren könnte. Zu den vollwertigsten Lebensmitteln gehören Hühnereier, (Mager-)Milch und Soja.

Doch eine Kost, die sich ausschließlich aus diesen drei Lebensmittel zusammensetzte, wäre nicht gesundheitsförderlich, sondern langweilig, einseitig und könnte zu Mangelerscheinungen führen. Fleischprodukte stehen nicht in der Gruppe der gesündesten Lebensmittel, da sie eine Vielzahl von Risiken aufweisen. In kleinen Mengen genossen, ist allerdings ein- bis zweimal wöchentlich Rindfleisch oder auch Schweinefleisch zu empfehlen, dazu sollte sich aber mindestens eine Seefischportion in der Woche gesellen.

1 Amarant ist mit Hafer das gesündeste "Getreide""

Amarant, das "Gold der Azteken"", ist im eigentlichen Sinne kein Getreide, sondern ein Fuchsschwanzgewächs und gehört wie Buchweizen und Quinoa zu den "Pseudo-Cerealien"", da sie von ihren Inhaltsstoffen und ihrer Verwendung her dem Getreide ähneln.

Amarant zählt wie Quinoa zu den ältesten Nutzpflanzen der Menschheit: Bereits vor Jahrtausenden diente es in Südamerika als Grundnahrungsmittel und als Opfergabe für die Götter. Im 16. Jahrhundert wurde die Pflanze von den Spaniern dann nach Europa gebracht. Die Pflanze ist sehr produktiv, genügsam und widerstandsfähig gegen Trockenheit, Hitze und raues Gebirgsklima.

Heute sind 60 bis 100 Amarantarten bekannt. Die Pflanze bildet bis zu 50 000 Samen an großen buschig-rötlichen Blüten aus, die einem Fuchsschwanz ähneln. Da die Samen zu unterschiedlichen Zeiten reifen, ist die Ernte sehr aufwendig.

Der Proteingehalt von Amarant liegt mit 15 Prozent außergewöhnlich hoch. Ähnlich wie Quinoa überzeugt Amarant dabei vor allem durch seinen hohen Anteil an essenziellen Aminosäuren: Wo den gewöhnlichen Getreidesorten oftmals eine der acht essenziellen Aminosäuren fehlt, besitzt Amarant alle acht und ist somit ein besonders hochwertiges und vollständiges Eiweiß. Vor allem die in üblichen Cerealien meist wenig vertretene Aminosäure Lysin ist überdurchschnittlich vorhanden. Mit Weizen gemischt, erreicht Amarant eine Proteinwertigkeit von fast 100 Prozent und ist so dem Fleisch als Proteinlieferant gleichwertig.

Nicht nur der Protein-, auch der Fettgehalt liegt mit 8,8 Gramm pro 100 Gramm außergewöhnlich hoch, wobei das Fettsäurespektrum hohe Anteile an ungesättigten Fettsäuren aufweist, darunter Linolsäure und die wertvolle Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure. Daraus erklären sich auch die in Studien belegten blutdruck- und cholesterinsenkenden Eigenschaften des Amarant.

Cholesterinsenkend wirkt sich aber gleichzeitig auch der hohe Gehalt an Ballaststoffen (etwa ein Drittel mehr Ballaststoffe als Vollkornweizen) und Phytosterolen, insbesondere an Beta-Sitosterol, aus. Die Phytosterole blockieren die Cholesterinaufnahme aus der Nahrung und hemmen gleichzeitig die Cholesterinsynthese in der Leber.

Der "Inkaweizen"" zeichnet sich aber auch durch einen ausgesprochen hohen Mineralstoffgehalt aus. Er stellt dreimal so viel Zink bereit wie Vollkornweizen und die doppelte Menge Eisen, womit er sogar Eisengehalte von Hülsenfrüchten oder Ölsamen erreicht. Im Vergleich zu anderem Getreide ist er auch Spitzenreiter an Magnesium und Kalzium, bei Kalium liegt er auf Platz zwei. 100 Gramm Amarant reichen aus, um den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Magnesium zu decken.
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