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Die Autoimmun-Lösung. Das Kochbuch Mit über 150 Rezepten zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen - Das Kochbuch zum Erfolgsprogramm von Myers, Amy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.05.2019
  • Verlag: Irisiana
eBook (ePUB)
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Die Autoimmun-Lösung. Das Kochbuch

Die richtige Ernährung bei Autoimmunerkrankungen Mit ihrem Buch 'Die Autoimmun-Lösung' konnte Dr. Amy Myers schon tausenden Menschen mit Autoimmunerkrankungen helfen. Die von ihr entwickelte Myers-Methode hilft dabei, Ihr Immunsystem durch die richtige Ernährung und Lebensweise wieder in den Griff zu bekommen und verschiedene Erkrankungen von Hashimoto bis Rheuma erfolgreich zu behandeln. Dieses Kochbuch bietet neben einem einfachen Einstieg in die Myers-Methode über 150 leckere Rezepte für jede Gelegenheit und Tageszeit. So ist die Ernährungsumstellung kein Problem und Ihre Beschwerden gehören bald der Vergangenheit an. Das Buch gibt zudem Tipps, wie Sie die täglichen Hygieneartikel einfach und ohne toxische Inhaltsstoffe selbst herstellen können. Dr. Amy Myers ist Gründerin und Leiterin des Zentrums für Functional Medicine 'Austin UltraHealth'. Sie ist spezialisiert auf die ganzheitliche Behandlung von Autoimmunerkrankungen. Auslöser für ihre Beschäftigung mit diesem Thema war ihre eigene Erkrankung an Morbus Basedow. Mit ihrem Programm hat sie nicht nur sich selbst, sondern auch Tausende Patienten erfolgreich behandelt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 376
    Erscheinungsdatum: 13.05.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641243371
    Verlag: Irisiana
    Originaltitel: The Autoimmun Solution Cookbook
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Die Autoimmun-Lösung. Das Kochbuch

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Mein Weg

In meinem zweiten Jahr als Studentin an der medizinischen Fakultät mehrten sich bei mir unerklärliche Symptome: Panikattacken, erhebliche Gewichtsabnahme, schwache Beine, Schlaflosigkeit, Angstzustände, Schwindel, Herzklopfen, Müdigkeit. Meiner Hausärztin fiel dazu nichts anderes ein, als dass ich eben durch das harte Medizinstudium "gestresst" sei. "Das kann ich mir kaum vorstellen", erwiderte ich. "Ich habe zwei Jahre Friedenskorps absolviert. Meine Mutter starb vier Monate nach der Diagnose an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Ich weiß, was Stress ist. Nein, da ist noch etwas anderes im Gange." Ich bestand auf einer kompletten medizinischen Aufarbeitung. Die Ergebnisse zeigten dann, dass ich weder "gestresst" war noch mir etwas einbildete. Vielmehr litt ich an Morbus Basedow, einer Autoimmunerkrankung, bei der sich die Schilddrüse selbst angreift und zu viele Schilddrüsenhormone produziert.

Meine Hausärztin verwies mich daraufhin an einen Endokrinologen, der mir drei Behandlungsmöglichkeiten anbot: Medikamente, chirurgische Entfernung der Schilddrüse oder Ablation, das heißt Schlucken einer radioaktiven Pille (I-131) zum Abtöten meiner Schilddrüse. Da mir nichts davon wirklich behagte, versuchte ich es erst einmal noch mit Methoden der Naturheilkunde (leider vergeblich), bevor ich zu dem Endokrinologen zurückkehrte und mich dann für das scheinbar kleinste der drei Übel entschied: ein Medikament namens Propylthiouracil ( PTU ). Nachdem ich es ein paar Wochen lang eingenommen hatte, war meine Haut ausgetrocknet, die Haare fielen mir aus, und ich konnte kaum noch aus dem Bett steigen. In der Folge vom Endokrinologen durchgeführte Bluttests zeigten, dass ich jetzt an einer toxischen Hepatitis litt, einer seltenen Nebenwirkung des Medikaments. Das PTU hatte also begonnen, meine Leber zu zerstören. Der Arzt verordnete mir eine längere strikte Bettruhe und die sofortige Absetzung des Medikaments. Außerdem sollte ich während der Auszeit überlegen, welche der verbleibenden Wahlmöglichkeiten, Operation oder Ablation, ich vorziehen würde.

Innerhalb weniger Tage nach dem Absetzen des PTU hatte ich schlimmere Überfunktionssymptome von Angst, Schlaflosigkeit und Herzklopfen als je zuvor, war aber auch immer noch erschöpft und musste meiner Leber Erholung gönnen, damit ich mein Studium würde fortsetzen können. Ich war verängstigt, unglücklich und fühlte mich ganz hoffnungslos, befürchtete, vielleicht das Studium aufgeben zu müssen. Außerdem musste ich nun die Wahl zwischen Operation und Ablation treffen, und entschied mich schweren Herzens für die Ablation - was ich bis heute bereue.

Intuitiv wusste ich damals schon, dass es einen besseren Weg geben musste, um mit Krankheiten umzugehen, als starke Medikamente zu verschreiben oder lebenswichtige Organe zu zerstören bzw. operativ zu entfernen. Die Ablation "tötete" meine Schilddrüse, worauf sich meine Symptome zunächst sogar verschlimmerten, weil große Mengen von Schilddrüsenhormonen in meinen Blutkreislauf abgegeben wurden. Ich erlebte heftige Stimmungsschwankungen, war erschöpft und hatte trotzdem Schlafprobleme. Ich wollte das Haus nicht mehr verlassen, aus Angst, in der Öffentlichkeit eine Panikattacke zu erleiden. Zu allem Überfluss erkrankte ich auch noch am Reizdarmsyndrom. Dann, plötzlich, machte meine Schilddrüse eine totale Kehrtwende und produzierte nicht mehr genug Hormone: Schilddrüsenunterfunktion. Es dauerte nicht lange und ich hatte fünf Kilo zugenommen.

Mir war immer kalt, und auch der Haarausfall stellte sich schnell wieder ein. Und jetzt kommt der wirklich verrückte Teil: Beim nächsten Test meiner Blutwerte stellte sich heraus, dass meine Schilddrüsenhormonwerte ganz normal waren.

Letztendlich konnte ich das Medizinstudium abschließen und meine Facharztausbildung in Notfallmedizin absolvieren. Danach arbeitete ich als Notärztin in einem Traumazentrum. Dort kümmerte ic

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