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Essen als Medizin von Bohlmann, Friedrich (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.03.2013
  • Verlag: GRÄFE UND UNZER
eBook (ePUB)
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Essen als Medizin

'Lass die Nahrung dein Heilmittel und die Heilmittel deine Nahrung sein.' So empfahl es schon Hippokrates, der berühmteste Arzt der Antike. Denn eine gesunde Ernährung ist die Basis für Wohlbefinden und Krankheitsprävention. Doch einige Nahrungsmittel können auch dabei helfen, bestimmte Beschwerden ganz gezielt zu behandeln - sei es, indem man sie vermehrt zu sich nimmt oder indem man sie vermeidet. Dieser Kompass bietet einen kompakten Überblick über typische Beschwerdebilder und die Nahrungsmittel, die jeweils als Heilmittel eingesetzt werden können. Gegen fast alles ist ein Kraut, ein Obst, ein Gemüse gewachsen. Von Asthma bis Zahnschmerzen, von Ananas bis Zimt findet der Leser hier viele nützliche Hinweise, um kleinere Beschwerden selbst zu behandeln, aber auch, um bei ernsteren Erkrankungen den Heilungsprozess wesentlich zu unterstützen, sowie welche Lebensmittel sich besonders positiv auf die Gesundheit auswirken.

Friedrich Bohlmann, ebenfalls Ernährungswissenschaftler, arbeitet als Buchautor, Fachjournalist für Zeitschriften sowie als Ernährungsexperte in zahlreichen Fernsehsendungen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 11.03.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783833835483
    Verlag: GRÄFE UND UNZER
    Größe: 1864kBytes
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Essen als Medizin

Nützliche Inhaltsstoffe der Lebensmittel

In diesem Kapitel finden Sie – nach Kategorien sortiert – alles Wesentliche über die hauptsächlichen Nähr- und Inhaltsstoffe. Zahlreiche Tabellen informieren Sie über die besten Lieferanten der Stoffe. Die Werte sind praxisnah pro Portion angegeben.
Eiweiß

Eiweiße, auch Proteine genannt, sind zusammengesetzt aus Bausteinen (Aminosäuren), die unser Körper nur zum Teil selbst aufbauen kann, um daraus körpereigene Proteine zu bilden. Einige dieser Aminosäuren müssen wir deshalb mit der Nahrung aufnehmen, um daraus die Proteine für Muskeln, Haare, Haut, für die einzelnen Bestandteile des Blutes, des Immunsystems, für Verdauungsenzyme oder auch Hormone zu konstruieren. Je besser wir körpereigenes Protein aus einem Nahrungseiweiß aufbauen können, desto wertvoller ist dieses für uns. Da tierisches Eiweiß in seiner Zusammensetzung dem des Menschen eher entspricht als etwa jenes aus Mehl oder Linsen, sind tierische Eiweißlieferanten generell höherwertig. Allerdings erreichen auch Mischungen pflanzlicher Eiweiße eine sehr hohe Qualität, weil sie einander gut ergänzen. So ist Getreideeiweiß in Kombination mit Eiweiß aus Hülsenfrüchten eine ideale Proteinquelle. Im Durchschnitt brauchen wir pro Kilogramm Körpergewicht täglich 0,8 Gramm Eiweiß; bei 70 Kilogramm reichen also bereits 56 Gramm Eiweiß aus.

Im Durchschnitt nehmen wir oft mehr als das Doppelte der empfohlenen Eiweißmenge auf. Extraportionen wie Eiweißdrinks bei starker körperlicher Anstrengung etwa sind daher zumindest bei Freizeitsportlern absolut unnötig. Da Gesunde ein Zuviel an Protein problemlos abbauen und ausscheiden können, bereitet die Überversorgung immerhin keine bisher bekannten Probleme. Nierenkranke hingegen können oft die Eiweißabbauprodukte nicht gut ausscheiden. Sie brauchen eine streng eiweißarme Nierendiät ( ? ).

Die einzige Personengruppe, die hierzulande einen Eiweißmangel fürchten muss, sind die Veganer ( ? ), streng ausgerichtete Vegetarier, die ausschließlich pflanzliche Lebensmittel zu sich nehmen. Wegen des Verzichts auch auf Milch und Milchprodukte müssen sie ihre Ernährung sehr bewusst zusammenstellen, um durch die Kombination verschiedener Pflanzen deren niedrigere Eiweißqualität auszugleichen. Dazu sind gute Ernährungskenntnisse notwendig.
Fette

Fette enthalten doppelt so viele Kalorien wie die gleiche Menge Eiweiß und Kohlenhydrate. Daher bietet sich Fett als platzsparender Kalorienspeicher an, und so lagert der Körper Kalorienüberschüsse als Fettringe ab. Die hohe Energiedichte macht die Fette im Essen zu den größten Feinden der schlanken Linie, ganz gleich, ob sie aus gesättigten oder ungesättigten Fettsäuren bestehen. Allerdings brauchen wir auch Fette. Sie liefern mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die der Körper zu wichtigen Steuerungssubstanzen und zu Bestandteilen der Zellwände umbaut. Damit übernehmen sie im Körper wesentliche Aufgaben, etwa als Verkehrspolizisten und Einlasskontrolleure.

Fettsäuren: gesättigt oder ungesättigt?

Die oft wiederholte einfache Faustregel, dass Pflanzenfette vor allem ungesättigte, tierische Fette hingegen gesättigte Fettsäuren enthalten, stimmt so nicht ganz. Schließlich finden sich in den Plattenfetten aus Kokos- oder Palmkernfett ges&a

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